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Köln/Godorf: Panne bei Shell - Freie Wähler kritisieren Intransparenz.

Köln: Godorf |

Störfälle hat es immer wieder gegeben. Und nun kommt ein weiterer Fall hinzu: Die Shell-Raffinerie in Godorf hat die Öffentlichkeit offenbar wochenlang nicht über eine Betriebsstörung in einer Produktionsanlage informiert. Bei der es zum Austritt von Chemikalien und zu Verunreinigungen kam.

Für Bezirksvertreter Torsten Ilg von den Kölner Freien Wählern ist das ein Unding:

"Ich habe angesichts zahlreicher Vorfälle in den letzten Jahren, zuletzt am 22.06.15 in einer schriftlichen Anfrage in der BV-Rodenkirchen erfahren wollen, ob es inzwischen einen ständigen Austausch in Form eines festen Steuerkreises zwischen der Rheinland-Raffinerie (Shell) und den diversen Umweltbehörden gibt. Offensichtlich gibt es diesen Austausch nur dann, wenn die Firmenpolitik von Shell dies für notwendig erachtet. Leider verschanzt sich auch die Stadt Köln hinter der Bezirksregierung und betont, als untere Umweltbehörde keine Befugnisse zu haben, statt aktiv Einblicke und umgehende Informationen zu fordern. Das wirkt auf mich völlig intransparent und beunruhigend zugleich. Wir Freien Wähler fordern die Stadt Köln deshalb erneut auf dies zu ändern, und entsprechende Kontrollmechanismen z.B. in Form eines ständigen Steuerkreises zur transparenten Kommunikation zwischen den zuständigen Behörden und der Industrie umzusetzen. Außerdem fordern die Freien Wähler endlich die seit Jahren versprochene Sanierung maroder Leitungen und technischer Einrichtungen auf dem Gelände der Rheinland-Raffinerie", kommentiert Torsten Ilg den Vorfall bei Shell in einer aktuellen Pressemitteilung.
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6 Kommentare
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 29.05.2017 | 01:06  
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Ricky Schmidberger aus Köln | 30.05.2017 | 00:18  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 31.05.2017 | 02:20  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 19.06.2017 | 02:48  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 21.06.2017 | 01:18  
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Christian Gruber aus Dortmund | 20.09.2017 | 16:15