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Köln / DITIB: Freier Wähler kritisiert Dialogbereitschaft der Oberbürgermeisterin.

Welcher Islam passt zu Köln? Die Debatte über den Umgang mit der DITIB erhitzt weiter die Gemüter.
Köln: Rathaus |

„Nichts ist alternativlos, schon gar nicht der Dialog mit einem radikal-islamischen Verein wie der DITIB“,

mit diesen klaren Worten kritisiert der Kölner Kommunalpolitiker Torsten Ilg von den FREIEN WÄHLERN die Ankündigung von Oberbürgermeisterin Henriette Reker, am Dialog mit dem türkischen Verein DITIB festhalten zu wollen. Die DITIB steht im Verdacht, Namen von vermeintlichen Gegnern des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan an türkische Behörden geliefert zu haben: „Einige Vertreter der DITIB wurden auch bereits vom Verfassungsschutz beobachtet, mit wem oder was will Frau Reker demnächst im Dialog bleiben? Mit radikalen rechten Organisationen hat sie bekanntlich Probleme, dafür habe ich ein gewisses Verständnis. Aber hier schaut sie weg und misst offenbar mit zweierlei Maß, das ist befremdlich. - Statt über Dialogbereitschaft zu reden, hätte Frau Reker zunächst klare Forderungen an die DITIB stellen müssen: Beispielsweise die Nutzung der Ehrenfelder Moschee auch liberalen muslimischen Gemeinden voll zugänglich zu machen, die sich klar von der Politik eines Herrn Erdogan in der Türkei distanzieren und die Gleichberechtigung der Frau auch innerhalb der Gemeinde leben, Homosexuelle akzeptieren und auch sonst alles daran setzen, eine reformierte Form des Islam mit unseren humanistischen Werten in Einklang zu bringen. Nur ein reformierter Islam kann irgendwann auch einmal zu Köln gehören. Frau Reker muss das klarstellen“, so Torsten Ilg in einer aktuellen Mitteilung.

Der Freie Wähler glaubt nicht daran, dass Integration auch ohne Assimilation funktionieren kann. Liberale Muslime müssten vom Staat gestärkt werden. Außerdem müsse der Verein DITIB verstärkt und bundesweit vom Verfassungsschutz beobachtet werden, um dann gegebenenfalls auch ein Verbot vorbereiten zu können.
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