DRK-Rettungsdienst erhält neue Defibrillatoren

Übergabe der Defibrillatoren von MediCare-Geschäftsführer Jürgen Herking (2. von re.) an Rettungsdienst-Geschäftsführer Hans-Joachim Werhahn (re.) und den einzelnen Betriebsleitern der DRK-Rettungswachen
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Pressemitteilung

DRK-Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeuge mit modernsten Telemetrie-Überwachungseinheiten ausgestattet

Der Rettungsdienst der DRK-Region Hannover e.V. hat für seine komplette Fahrzeugflotte für 250.000 Euro modernste Überwachungseinheiten für den Herz-Kreislauf angeschafft.
DRK-Rettungsdienst-Geschäftsführer Hans-Joachim Werhahn nahm von MediCare-Geschäftsführer Jürgen Herking die 16 modernen Defibrillatoren vom Typ "Philips Heartstart MRx" mit einer Vollausstattung in der neuen DRK-Geschäftsstelle in der Karlsruher Straße entgegen.
"Alle 12 Rettungswagen und die vier Notarzteinsatzfahrzeug des DRK-Rettungsdienstes in der Region Hannover sind mit modernsten Überwachungseinheiten für den Herz-Kreislauf ausgestattet worden.", berichtet Werhahn. "Zusätzlich enthalten die vier Geräte auf den Notarzteinsatzfahrzeugen ein Telemetrie-System, das das aktuelle EKG-Bild eines Herzinfarkt-Patienten vom Notfallort per Fax direkt in ein Herzkatheterlabor eines Krankenhauses übermittelt." führt Werhahn weiter aus.
"Die einzelnen Rettungswachen haben die Geräte nun bereits zwei Monate in Betrieb", erläutert Werhahn, "und haben sehr gute Erfahrungen gemacht. Für uns war es wichtig, dass die neuen Geräte hochmodern sowie bedienungsfreundlich und wartungsarm sind. Zusätzlich sind auch noch alle fünf Reservefahrzeuge entsprechend vorgerüstet." Gemeinsam mit den beiden DRK-Kreisverbänden Hameln-Pyrmont und Schaumburg hat die DRK-Region Hannover e.V. durch einen wirtschaftlichen Einkauf insgesamt 47 Geräte mit einer Investitionssumme von nur 750.000 Euro kaufen können.
Neben der sogenannten Standard Fünf-Kanal-EKG-Überwachung ist auch ein für eine Herzinfarktsdiagnostik maßgebliches 12-Kanal-Ableitung-EKG möglich. Daneben erkennt das Gerät selbständig Herzrhythmusstörungen, sogenannte Arrhythmien und dann diese schnellstmöglich interpretieren.
Desweiteren können die DRK-Rettungsassistenten und Notärzte mit der neuen Überwachungseinheit ebenfalls die Pulsoxymetrie zur Erfassung des Sauerstoffgehaltes im Blut und zur Erhebung der Pulsfrequenz der Notfallpatienten mit einem Finger- oder Ohrclip überwachen.
Zur verbesserten Überwachung von beatmeten Patienten ist an dem neuen Überwachungsgerät auch ein Kohlendioxidmonitoring für die Ausatemluft vorhanden.
Mit dem neuen Defibrillator ist sowohl ein automatisch-externer als auch ein manueller Defibrillationsbetrieb möglich. Bei dem automatisch-externen Betrieb analysiert das Gerät anhand des Elektrokardiogramms (Herzrhythmusauswertung) automatisch und veranlasst ggf. selbständig den lebensrettenden Elektroschock. Bei der manuellen Version kann der Notarzt oder DRK-Rettungsassistent den Elektroschock selbst auslösen. Auch ist ein externer Herzschrittmacher, d.h. eine Unterstützung des Herzreizleitungssystems, in dem neuen Defibrillator integriert.
Mit einer automatischen Reaminations-Unterstützung kann das Gerät selbstständig die DRK-Rettungskräfte bei einer Herz-Lungen-Wiederbelebung bei einer Qualitätssicherung unterstützen. Alle Patientendaten werden im Gerät gespeichert und können drahtlos zur Auswertung auf einen Computer übermittelt werden.
Zusätzlich sind die neuen Überwachungsgeräte mit einem Telemetrie-System ausgestattet, das das aktuelle EKG-Bild eines Herzinfarkt-Patienten aus dem Rettungswagen oder vom Notfallort direkt in ein Herzkatheterlabor eines Krankenhauses übermittelt.
Mit den neuen Geräten erhält der DRK-Rettungsdienst in der Region Hannover eine erweiterte Palette von Überwachungsmöglichkeiten, die von den DRK-Rettungsassistenten und Notärzten bei der Versorgung von Notfallpatienten genutzt werden können. Für das DRK bedeutet die neue Gerätegeneration einen qualitativen Quantensprung: Die medizinischen Möglichkeiten im Einsatzdienst werden deutlich verbessert. (hent)

Detail-Information:
Rettungswache Burgwedel:
ein Gerät mit Telemetrie für das Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) und ein jeweils Gerät für den Rettungswagen (RTW) Burgwedel und Altwarmbüchen
Rettungswache Burgdorf:
ein jeweils Gerät für die RTW Burgdorf und Uetze
Rettungswache Lehrte:
ein Gerät mit Telemetrie für das NEF und ein Gerät für den RTW Lehrte
Rettungswache Laatzen:
ein Gerät mit Telemetrie für das NEF und ein jeweils Gerät für die RTW Laatzen 1 und 2 sowie Sehnde
Rettungswache Springe:
ein jeweils Gerät für die RTW Springe 1 und 2
Rettungswache Neustadt:
ein Gerät mit Telemetrie für das NEF und ein jeweils Gerät für die RTW Neustadt und Mandelsloh

Bürgerreporter:in:

Florian Hentschel aus Laatzen

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