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Willkommen „MISBURG" im 21. Jahrhundert

Hannover: Misburg | Die Geschichte der Gemeinde Misburg geht im 21. Jahrhundert weiter, mit Berichten von Juan Carlos Blanco Varela (Historischer Chronist) und mit der Unterstützung von Wolfgang Illmer (Chronist und Publizist).
Der Weg Misburgs geht unaufhaltsam weiter ins 21. Jahrhundert. Eine spannende Geschichte mit historischen Momenten seit den 3. Jahrhundert n.Chr. belegt, der einzigartige historische Weg einer alten Siedlung, die in vielen Phasen der Geschichte geheim gehalten und teilweise verleugnet wurde. Vieles wurde in der letzten Zeit Misburgs der Bevölkerung genommen, aber das historische Geschehen kommt langsam ans Licht, das hat die Bevölkerung Misburgs zu einer stolzen Gemeinschaft zusammengeschweißt, so dass sie heute das Recht auf Wiedergutmachung durch den Rat der Stadt Hannover verlangt. Misburg ist und wird von der Stadt Hannover nicht richtig wahrgenommen, Misburg wird nicht wie alle anderen Stadtteile gleichbehandelt, der Eingemeindungsvertrag wurde von der Stadt Hannover nicht respektiert, doch die Geschichte Misburg hat bereits vor mehr als 1750 Jahren begonnen und geht ins 21. Jahrhundert weiter.

„WAS BEWEGTE DAMALS DEN MISBURGER UND DIE GANZE WELT?" WELCHER SCHADEN WURDE AN DER MENSCHEIT UND NATUR BETRIEBEN? IST DIE HEUTIGE GLOBALISIERUNG EINE ECHTE UND GERECHTE NEUE WELTORDNUNG, DIE DAS HUNGERN IN DER WELT BREMST UND DAS ECO-SYSTEM SCHÜTZT? WIE GEFÄHRLICH SIND DIE SOZIALEN NETZE FÜR DIE DATENSICHERUNG DER MENSCHEN? DIESE FRAGEN VON VIELEN ANDEREN, BEWEGT DIE GANZE WELT IN DIESEM NOCH NEUEN JAHRHUNDERT!

Juan Carlos Blanco Varela:

Ungelöste Probleme wurden in das 21. Jahrhundert getragen. Das größte Problem des 20. Jahrhunderts wurde ungelöst und sogar in noch schlimmerer Form ins 21. Jahrhundert getragen, dazu kam der menschliche Aberglaube, der von vielen selbsternannten Propheten ausgenutzt wurde, was nur in die Irre führte. Genau wie am Ende des 10./11. Jahrhunderts glaubten viele an die alten Prophezeiungen, an eine große Katastrophe, an die Geschichten von Nostradamus. Die Offenbarungen sind bereits da, sie werden alle wahr, große Katastrophen stehen uns noch bevor in diesem neuen Jahrhundert, viele Menschen werden sterben, der Tag des letzten Gerichts wird uns alle erfassen. Die Angst ging am Ende des 20. Jahrhunderts rund um den Globus, man glaubte das alle Rechner und Uhren stehen bleiben würden, das Ende der Welt stand laut vielen Prophezeiungen kurz vor der Tür. Der Antichrist ist kurz davor alles in Schutt und Asche zu legen!

Nichts ist passiert, alles ging wie gewohnt weiter, die Spannungsfelder zwischen Nord und Süd, sind viel größer geworden, die Schere zwischen Reich und Arm ist noch viel weiter geöffnet. Das wurde von religiösen Fanatikern ausgenutzt, um die Stabilität der westlichen Welt oder besser gesagt der Industriestaaten und die Strebungen nach mehr Globalisierung, zu brechen. Eigentlich begann die Entwicklung dieser Unzufriedenheit mit der Ölkrise des Jahres 1973, als die Ölstaaten die westlichen Industrienationen in die Knie zwingen wollten. Damals konnten sich die Industriestaaten dagegen wehren (dank der Idee von Helmut Schmidt), da sie alle zusammenhielten und sich verpflichteten, für die Zukunft Ölreserven für mindestens drei Monate einzurichten. Doch die Globalisierung ist für den Islam der Teufel in Person, Fanatiker begannen sich mit Terrorakten dagegen zu stemmen. Die Antwort der Gegner der Globalisierung kam bereits im Jahr 1993 mit einer Bombenlegung in der Tiefgarage des World Trade Center in New York, ausgeübt von einer islamischen Terrororganisation mit den Namen „Al Qaida", die nach dem Einmarsch der Sowjets in Afghanistan gegründet wurde und nutzte den Nord/Süd Konflikt, um es zu einem religiösen ausgetragenen Kampf zu machen.

Die sogenannten religiösen Fanatiker planen weltweit Terroranschläge, nach ihrer Ansicht in Gottes Namen, so versuchen sie diesen Konflikt zwischen Arm und Reich in einem Kampf der Religionen und Kulturen auszufechten. Dieser, unter einem religiösen Mantel gefährlich geführter Kampf richtet sich gegen die neue Weltordnung, die durch die Globalisierung nur dem Handel und der Finanzwelt Profite bringt, auf Kosten von Menschenarmut und Natur. Gleich zu Beginn des 21. Jahrhunderts, haben die Religions-Fanatiker das Herz der Finanzwelt in New York in Angriff genommen. Die Zwillingstürme des World Trade Center wurden am 11. September 2001 in einem sehr schlimmen Terroranschlag aus der Luft mit Hilfe von Zivilflugzeugen zerstört. Es gab Tausende von Toten und verletzte Menschen. Die ganze Welt war danach total schockiert.

An diesem 11. September 2001, wurden die Vereinigten Staaten von Amerika von dem schlimmsten Terroranschlag der Geschichte betroffen. Verantwortlich für diesen grausamen Terrorakt war nach den Ermittlungen der US-Sicherheitsbehörde die Terrororganisation „Al Qaida" des Radikal-Islamisten „Osama Bin Laden“, der sich danach mit Billigung der in Afghanistan herrschenden „Taliban" versteckt hielt. Das führte dazu, dass bereits am 7. Oktober 2001, knapp vier Wochen nach den Terroranschlägen auf New York und das Pentagon in Washington, die USA mit britischer Unterstützung im Rahmen ihres Anti-Terror-Krieges mit Luftangriffen auf Afghanistan begann. Die USA suchte den Kopf der Terrororganisation weltweit. Am 2. Mai 2011, 10 Jahre später, in der Regierungszeit des US-Präsidenten „Obama", ist Osama Bin Laden von US-Soldaten in einem organisierten Einsatz, in Pakistan getötet worden.

Bisher haben in diesem Kampf der Kulturen, viele Menschen durch Terroranschläge ihr Leben verloren. Dieser Kampf weitete sich nach Europa aus. Mit den Terroranschlägen 2004 in Madrid und 2005 in der Londoner U-Bahn, wird dieser von religiösen Fanatikern geführte Kampf weltweit ausgebreitet. Dieses Thema wird uns lange beschäftigen und keiner weiß, wann dieser Kampf zu Ende gehen könnte? In der heutigen Zeit werden die meisten Terroranschläge in Form von „Cyberattacken" geführt, das ist auch ein sehr gefährliches Spiel, die zahlreichen Banktransaktionen gefährden, Regierungen zum stürzen bringen und Wahlentscheidungen beeinflussen.

Mit den neuen Sozialnetzen, die sich ab 2010 in unser Leben mächtig ungeprobt und ungeordnet eingebettet haben, wird der Mensch ein gläsernes Objekt, unsere Daten sind nicht mehr sicher. Die USA hat wieder ein System weltweit verkauft, um damit schnellstens Billionen zu verdienen, um damit die Welt zu beherrschen. Der Mensch hat sich aus Bequemlichkeit mit den neuen Onlinegeschäften infizieren lassen, bald wird es sich zeigen, dass bequeme Einkäufe mit Onlinegeschäften zu vermehrten Onlineverbrechen führen wird, so das unsere privaten Bankkonten in das Visier der Sozial- und Onlinenetzpiraten kommen. Mit den Onlinegeschäften machen wir die Traditionsgeschäfte kaputt, es wird nicht lange dauern, bis die kleinen Geschäfte aus unseren Städten verschwinden, dann werden wir nur einsame Städte haben und erst danach, wenn es bereits zu spät ist, denken wir, wie schön es damals war, als die „Tante Emma" Wirtschaft unser Leben glücklich machte.

Der Mensch sollte nie vergessen, das die letzte Weltwirtschaftskrise ab 2008 eine Krise der Finanzwelt war, eine Krise die heute noch nicht vorbei ist, das bewirkt und bremst auch die Entwicklung der Europäischen Union, dadurch wird Europa destabilisiert, da jede Krise extrem politische Bewegungen, die mit Populismus die demokratische Balance zum einstürzen bringen kann. Wird die Entwicklung zu einem vereinten Europa von den Weltmächten boykottiert?

Unsere einzige Hoffnung liegt auf die Vernunft der zukünftigen Generationen, nur sie könnten diesen großen Konflikt endlich beenden und neue Perspektiven schaffen. Sie müssen es schaffen, eine neue und solidarische Welt aufzubauen, die eine „GIERIGE" Finanzwelt stoppt, die auch die Pflichten mit der Natur pflegt und den Hunger in der Welt beendet, nur so wird der Terror, wie es von „Al Qaida" durchgeführt, der Sinn ihres Kampfes genommen, nur so ist es möglich einen langen Frieden in unserer einzigen Welt zu erreichen.

DIE WELTRELIGIONEN MÜSSEN AUCH UNBEDINGT UND SCHNELL HANDELN:

1. Das Töten von unschuldigen Menschen, ist nicht das Wort Gottes. Im Namen Gottes Terroranschläge zu rechtfertigen ist die größte Sünde der Menschheit „DU SOLLST NICHT TÖTEN", das ist das wahre Wort Gottes.

2. Die Weltreligionen haben es versäumt, eine gemeinsame offizielle Glaubenserklärung an ihre Gläubigen abzugeben „DAS IM NAMEN GOTTES KEINE TÖTUNGEN MEHR VORGENOMMEN WERDEN DÜRFEN". Es darf kein Mord im Namen Gottes von den Weltreligionen als ein religiöses Glaubensbekenntnis unterstützt und anerkannt werden.

Die Weltreligionen müssen das Wort Gottes befolgen und nicht die Gläubiger in einen irren Weg führen. Die Einbeziehung der ärmeren Länder in die Weltwirtschaft mit dem Ziel der Armutsbekämpfung und damit den Konflikt zwischen Nord und Süd (Arm und Reich) zu lösen, ist die wichtigste Aufgabe aller Kollektiven der Menschheit in diesen Jahrhundert.


2001: 40 Jahre Kindertagestätte Waldstraße.


IM JAHR 2002 WURDE DIE WICHTIGE, EINHEITLICHE, OFFIZIELLE WÄHRUNG „EURO" AUCH IN MISBURG EINGEFÜHRT.

Der Euro wurde Am 1. Januar 1999, als Buchgeld und drei Jahre Später am 1. Januar 2002 als Bargeld eingeführt. Damit wurden in der Eurogruppe die nationalen Währungen abgelöst. Der Euro ist in 19 Länder der Eurozone das offizielle Zahlungsmittel. Diese EU Länder sind an diese einheitliche Währung stark gebunden. Heute ist der Euro das Zahlungsmittel für 340 Millionen Bürger der 19 Staaten in der Europäischen Union (EU), der Euro ist eine der stärksten Währungen der Welt geworden.


GENERATIONSWECHSEL IN DER BURG-APOTHEKE MISBURG:

Die Burg-Apotheke, ist heute die älteste Apotheke in Misburg. Diese „Kultapotheke" ist damals von Dr. Wolfgang Ulbrich so benannt worden, in Erinnerung an die alte Burg, die Mudzborgh.
Diese historische Apotheke im Zentrum Misburgs (Waldstraße), liegt dort, wo sich früher das „Cafe Meyers Garten" befand, dort stand im 18. Jahrhundert die Pferdespannstation der Post, mit einer Gastwirtschaft (Dorfkrug) vom Wirt Rudolf Berend Klever. Dieser Dorfkrug wurde im Jahr 1716 vom Zar Peter Alexander der Große während seiner Kur-Reise nach Bad Pyrmont, besucht. Der Name „Burg-Apotheke" erinnert uns noch heute an die berühmte Festung Mudzborgh, die von 1013 bis 1525 nicht weit von der Apotheke gestanden hatte.
Die Burg-Apotheke wurde am 15. Februar 1966 von Dr. Wolfgang Ulbrich und seiner Frau Monika eröffnet. Dr. Ulbrich war damals noch bei der Schering AG beschäftigt und trat in den Familienbetrieb ein, als Tochter Bettina am 3. Oktober 1970 geboren wurde. Nach einer schweren Krankheit starb Monika Ulbrich am 2. Dezember 1997 und so musste Dr. Ulbrich die Apotheke allein weiterführen. Seine Tochter Bettina absolvierte mit Erfolg ihr Apothekerin Studium der Pharmazie in Erlangen, danach arbeitete sie 3 Jahre in zwei großen Apotheken in Hannover. Am 1. April 1999 nahm Tochter Bettina ihre Tätigkeit in den Familienbetrieb auf.
Als Dr. Wolfgang Ulbrich mit 75 Jahren in den verdienten Ruhestand ging und sich aus dem Geschäft zurückzog, übernahm am 2. Januar 2002 Bettina Ulbrich als Pächterin die Burg-Apotheke. Zum Jahresende 2010 erkrankte Bettina Ulbrich und musste die Apotheke nach 44 Jahren Familienunternehmen, abgeben. Ihr Vater Dr. Ulbrich verpachtete dann die Kultapotheke an den Apotheker Oehlmann, der bereits die Waldapotheke in Misburg führte.


AN DIESER STELLE, MÖCHTE ICH ÜBER DEN MISBURGER PAUL MORZYNSKI BERICHTEN, DER ES TROTZ EINER BESCHEIDENDEN UND SCHWIERIGEN JUGENDZEIT, ALS EIN GUTER GESCHÄFTSMANN SEHR WEIT GEBRACHT HAT.

„Paul Morzynski und die älteste deutsche Schokoladenfabrik"

Am 3. November 1950, kam Paul Morzynski in Misburg zur Welt. Seine Großeltern sind im Jahr 1905 von Oppeln als Einwanderer nach Misburg gekommen und er stammt aus einer sehr bescheidenden Familie, die vor dem zweiten Weltkrieg in der Rosenfeststraße wohnte. Nach dem Weltkrieg ist die Familie Morzynski notdürftig geworden, sie kamen in einem sogenannten „Behelfsheim" in der Straße „Am Kuhlager" unter. Heute befindet sich hier der Findstellenweg.
Bereits als 8-jähriger entpuppte er sich zum tüchtigen Geschäftsmann. Von seinem wenigen Taschengeld kaufte er sich „Comics" und verlieh sie für zehn Pfennige Leihgebühr an andere Kinder weiter. So machte er sein Geschäft und verdiente sich sein eigenes Taschengeld. Damals gründeten die Misburger Kinder den „Klassikerclub". Dort konnte sich Paul seine Wünsche erfüllen. Wünsche, die in der damaligen Zeit seine Eltern sich nicht leisten konnten. Mit großer Regelmäßigkeit war der kleine Paul an Meyers Garten anzutreffen, er war Stammgast in der „Süßen Ecke", wo es Schokolade und Süßigkeiten in Hülle und Fülle gab. Es war Paul sein erster Kontakt zu den süßen Luxusgütern, die er noch heute liebt.
Er erreichte einen erfolgreichen Abschluss in der Realschule in Misburg, danach besuchte er die höhere Handelsschule, es folgte eine Ausbildung als Steuerfachgehilfe im Steuerbüro Rohrer am Meyers Garten. In dieser Zeit betreute Paul steuerlich die Misburger Gaststätten in der Umgebung und bekam den Spitznamen „Steuer-Paule". Als er mit seiner Ausbildung fertig war, wechselte Paul Morzynski zum Steuerbüro Bolik, hier bekam er weitere gute Erfahrungen aus der Steuerbranche. Doch das war für ihn nicht ausreichend, er hatte viel Energie und wollte noch viel stärker sein Wissen erweitern. Er besuchte nebenbei die Abendschule und machte Wochenendlehrgänge, so avancierte er in kurzer Zeit am 1. März 1976 zum Steuerbevollmächtigten. Es dauerte nicht lange, bis er eine Zulassung zum Steuerberater bekam, danach wurde er zum Buchprüfer ernannt, durch weiteres „Schulbankdrücken" am Abend und Wochenenden, wurde er im Jahr 1994 Wirtschaftsprüfer.
Seit 1976, ist Paul Morzynski ein selbständiger Steuerberater in Misburg und ab 1981 in Hannover. Seine Sozietät wurde ein Erfolg, er vergrößerte sich ständig. Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte und Notare, arbeiten zusammen Hand in Hand unter einem Dach in Hannover.
Sein unternehmerisches Gespür, das vor Jahren in seiner Jugend in Misburg begann, entwickelte sich viel reifer, er investierte ständig in diversen erfolgreichen Projekten und avancierte zu Aufsichtsratspositionen wie z.B. in der „Cinemax AG" in Hamburg. Er vergrößerte immer wieder seinen Einfluss, so dass er mit viel Fleiß und Beharrlichkeit sein großes Firmengeflecht aufbaute. Ein ganz großer Glücksgriff gelang ihm nach der Wiedervereinigung im Jahr 1992 als er die älteste Schokoladenfabrik Deutschlands die „Halloren" in Halle an der Saale von der Treuhandanstalt kaufte. Einen Millionenbetrag hat er in Fabrikumbauten und in der Anschaffung von modernster Technik investiert, um die Produktionsanforderungen der alten Schokoladenfabrik zukunftsgerecht zu gestalten, so dass er als alleiniger Gesellschafter die Schokoladenfabrik in modernster Form im Jahr 2007 zu einem erfolgreichen Börsengang brachte.
Paul Morzynski wurde einer der ersten Sponsoren für die Erhaltung des Geburtshauses von Hans Dietrich Genscher, ehemaliger Außenminister der Bundesrepublik Deutschland (FDP) (er war der Erfinder der 4+2 Gespräche, die zur Wiedervereinigung Deutschland führte). Paul beteiligte sich finanziell an der Restaurierung des Gebäudes. Dank seines Einsatzes für die Erhaltung des Geburtshauses von Genscher, konnten weitere Sponsoren gewonnen werden. Paul Morzynski hatte einen maßgeblichen Anteil daran, dass dieses Gebäude zu einer „Bildungs- und Begegnungsstätte Deutscher Einheit" geworden ist.
Danach folgten Investitionen in Bad Reichenhall, Braunschweig-Cremlingen, Delitzsch und auch in Holland. Sein Unternehmen vergrößerte er ständig und plante weitere Investitionen.
Paul Morzynskis Expansionskraft umfasste Projekte deutschlandweit mit verschiedenen Partnern. Es kamen Investitionsgelder, um ein Aquarium in Westerland auf der Insel Sylt zu bauen. Trotz seiner vielen Geschäftsideen blieb er in den ganzen Jahren bodenständig und mit seiner Geburtsheimat Misburg tief verbunden. Er erwarb am Meyers Garten (Misburg Zentrum) den ehemaligen Gebäudekomplex „Rehren", hier befand sich früher ein „Kultkino" und die begehrte „Süße Ecke".
Weitere Geschäftsdaten: von 2001-2004, war er Aufsichsratsvorsitzender der „Cinemax AG", im Jahr 2013 kaufte er das „Grand Hotel" Heiligendamm und in Frühjahr 2013 kaufte Paul Morzynski die „Arco GmbH" in Wahlstedt. Er war bis August 2017, der Mehrheitsaktionär an der „Halloren" Schokoladenfabrik, doch er verkaufte seine Aktien und verließ das Unternehmen.


IM DEZEMBER 2003 STARB DIE BELIEBSTE MISBURGER HEBAMME AUS MISBURG.

Viele Misburger bekamen von Gertrud Hoppe den Klapps, sie war zwischen 1936 und 1962 an unzähligen Geburtshilfen beteiligt, rund 2000 Babys hat sie zum Leben verholfen.

Gertrud Hoppe ist am 18. Februar 1906 in Velpke Kreis Helmstedt geboren. Im Mai 1928 heiratet sie als eine 22-jährige junge Frau, Friedrich Hoppe, der bei der Reichsbahn beschäftig war, er musste im Jahr 1933 wegen dem Nazi Regime gezwungenermaßen seine Arbeit aufgeben. Die Familie kam deswegen in große Not, das war auch der Grund, warum Gertrud als junge Mutter eine Ausbildung zur Hebamme, am 2. Januar 1934 begann.
Etwa zwei Jahre dauerte die Ausbildung, so das ab Frühjahr 1936, sie mit ihrer Tätigkeit als ausgebildete Hebamme beginnen konnte. Zuerst fuhr sie mit einem Motorrad und später mit dem Fahrrad, um bei den Entbindungen zu helfen.

Bereits als 17-jährige wurde Gertrud 1923, Mitglied der Naturfreunde Misburg und politisch in der SPD tätig, wo sie treu bis zu ihren Tod 80 Jahre lang blieb. Im Alter unternahm sie täglich Spaziergänge durch Misburg und noch wenige Wochen vor ihrem Tod, ging sie bei jeden Wetter mit Mantel, Hut und Umhängetasche versehen spazieren. Bei solchen Spaziergängen hat sie viele Misburger, die sie den Klaps auf den „Popo" bei der Geburt gegeben hat, getroffen und sie freute sich darüber. Zuletzt benötigte sie die Begleitung einer Hilfsperson. Im Dezember 2003 ist Gertrud Hoppe leider von uns gegangen, doch ihr Geist schwebt heute noch als Erinnerung über Misburg.


BERND RAUPACH DER SCHNELLSTE LÄUFER IN MISBURG

Bernd Raupach wird im Freundeskreis, der „Misburger Gepard" genannt. Viele Erfolge hat er für den „SGM" erzielt. Als Walter Soch im Jahr 1977 den Vereinsrekord im Marathonlauf aufstellte, war Bernd Raupach gerade 7 Jahre alt (Ich selbst kenne „Bernie" seit er 4 Jahre alt war).

Im Jahr 2003, nahm er am Berlin-Marathon teil. Zuvor hatte er sein Trainingsprogramm intensiviert, um beim Berlin-Marathon richtig fit zu sein. Er fand schnell seinen Rhythmus auf der Strecke während des Laufen, so konnte er sein Tempo sogar erhöhen und lief die Marathonstrecke überraschend schnell. Mit einer Zeit von 2:32:09 Stunden kam er als Nr. 66 des Gesamtklassements durchs Ziel. Der SGM Läufer Bernd Raupach verbesserte somit den alten Misburger Marathon-Rekord von Walter Soch um 20 Sekunden. Seit dem Tag wird Bernd Raupach als der „Gepard von Misburg" genannt.


IM FRÜHLING 2003 GRÜNDETEN VIER FREUNDE DEN „WOCHENSPIEGEL-LAUFTEAM“

Es war der alte Junge „Wolfgang Illmer“ der uns vier zum Laufen brachte. In diesem Frühling trafen sich vier Freunde zwischen 45 und 60 Jahre alt, um aus Liebe zur Gesundheit mit den Ziel „Laufen für die Gesundheit" den „Wospi-Laufteam" zu gründen . Nicht Spitzenläufe oder Laufrekorde war das Thema, körperliche Fitness und viel Spaß war das Ziel was wir anstrebten.

Wir vier Läufer liebten auch die Natur und machten zusammen die Trainingseinheiten mitten im Misburger Wald: Achim Horn (der Einzelgänger), Alexandros Sotiriadis (der Kampfgrieche), Wolfgang Illmer (der alte Junge) und Juan Carlos Blanco (der Asket), das sind die Spitznamen die wir Läufer uns gegeben haben.

Etwas später kamen auch viele Geschäftsleute aus Misburg dazu, einer davon war Dirk Wermter (der Athlet) und auch Wolfgang Wilke (leichte Feder). Einige der Jungs wurden immer stärker und trainierten viel intensiver, so dass sie später als „Wospi-Läufer" an vielen Marathons teilgenommen haben und wurden als Misburger Marathonis bekannt.


100 JAHRE (1904-2004) ST. JOHANNISKIRCHE IN MISBURG

Die Johanniskirche in Misburg wurde im Jahr 2004 100 Jahre alt. Die Liste der Gratulanten aus der Gemeinde und des Stadtbezirks, war sehr groß.

DAS WAREN DIE GRUSSWORTE DES DAMALIGEN BEZIRKSBÜRGERMEISTER KNUT FULJAHN:

„Die Kirchen und hier die St. Johanniskirchengemeinde bewegen sich in dieser Welt und versuchen immer wieder durch die Vermittlung des Evangeliums, was ja nicht anders heißt, als die gute Nachricht Hoffnung, Zuversicht, Trost, Segen und Beistand zu spenden.
Die Welt von 1904 ist nicht die Welt von 2004, doch der Mensch hat sich in seinen Träumen und Sehnsüchten nicht verändert. Er braucht das Haus, den Halt. Dieses bietet ihm die Kirche an. Er muss es nicht annehmen, es reicht, wenn er anderen zugesteht, dass für ihn Kirche wichtig ist und denen, die in der Gemeinde tätig sind, Anerkennung zollt. Diese Anerkennung verbunden mit dem „Herzlichen Dank“ für die geleistete Arbeit, darf ich hier in Namen aller Mitglieder des Stadtbezirksrat Misburg-Anderten aussprechen.
Allen Mitgliedern der St. Johannisgemeinde, wünsche ich frohe Tage bei der Jubiläumsfeier, aber noch mehr viel Erfolg für die kommenden Jahren".


Es war eine gute Rede vom Bezirksbürgermeister Knut Fuljahn, er sprach aus dem Herzen alles was viele dachten und fühlten und selbst die Angehörigen anderer Konfessionen waren stolz und freuten sich mit der St. Johannisgemeinde für 100 Jahre St. Johanniskirche in Misburg.
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