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schon wieder laut der großen Tageszeitungen sollen Wölfe sogar an einem Tag 34 Schafe gerissen haben!!

jetzt man ehrlich, glaubt Ihr noch, was ihr da schreibt?
Angeblich sollen in Mecklenburg-Vorpommern 34 Schafe an einem Tag von einem Wolfsrudel angefallen und auch gerissen worden sein?
Das glauben Euch ja nicht mal die Kinder, die an Märchen vom bösen Wolf glauben.
Denn ja, ein Wolf ist ein Raubtier, er frisst aber, wenn er es findet max. 1 Tier pro Tag und ein ganzes Schaf reicht für ein ganzes Rudel eine ganze Woche!
Und Ihr wollt uns weis machen, dass es sogar 34 Schafe gewesen sind?
Die Frage die ich mich mittlerweile stelle ist, welche Gutachter solch einen Mist sogar mit ihrem Namen noch unterschreiben. ohne auch nur den Hauch von Skrupel zu kennen, oder bekommen sie dafür 5000 Euro extra pro Schaf, welches er dann begutachten soll?
also ich finde solche Schlagzeilen sind nicht für die Wolfs-Erhaltung, sondern systematische Ausrottung gedacht, und da spielen andere Leute, wie Jäger, Schäfer und Co ein sehr übles Spiel.
Schaut endlich in die Naturbücher, besser holt den Biologie-Unterricht der 4 Klasse nach,dann wisst Ihr, wie viel ein Wolf pro Tag frisst, und ob die Zahl der gerissenen Schafe nicht deutlich von der Zahl abweicht, die wirklich gerissen wurden! 

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5 Kommentare

Der Leserbrief oben enthält leider keinen Namen, damit ich denjenigen ansprechen kann.

Sehr geehrte/r Herr/Frau Anonyma/us,

bei ausreichend großen Herden scheint sich die Zahl der getöteten und schwerverletzen Schafe so langsam bei 40 Tieren einzupendeln. Bitte informieren sie sich nicht nur aus den bunten, leichtverdaulichen Broschüren der Spendensammelvereine, sondern aus unabhängigen Quellen.

Dem Rissgutachter Bestechlichkeit vorzuwerfen ist eine unverschämte Unterstellung und als Rissgutachter würde ich sie wegen dieser falschen Verdächtigung anzeigen. Den Rissgutachtern in Deutschland kann man sicherlich keine Anti--Wolf-Haltung unterstellen, eher das Gegenteil.

Vielleicht sollten Sie Ihr, offensichtlich veraltetes, Wissen aus dem Biologieunterricht der vierten Klasse ein bisschen auffrischen und dem aktuellen Stand anpassen.

ich denke aus der Sicht eines Försters auch heute hat der Wolf seine Daseins-Berechtigung, auch wenn viele Jäger und naja Hobby-Jäger es anders sehen, denn der Wolf dezimiert natürlich die Überzahl an Rotwild, und hält auch die Wildschweine in Schach, wenn es sie den erlegen kann. Also nimmt er nur natürlich am Lebensprozess des gesunden Waldes teil, wenn man ihn lässt, und er frisst meist nur kranke Tiere oder Tiere, die nicht schnell genug sind, bei Schafen ist die Verantwortung beim Schäfer, der sollte auch bei seinen Schafen sein, und nicht zu Hause, wo der Wolf nicht hin kommt

https://www.myheimat.de/hannover-misburg-anderten/...

Derjenige, der das geschrieben hat, ist ein Traumtänzer. Selbstverständlich wurden diese vielen Schafe von einem oder mehreren Wölfen gerissen. Trotzdem die Tiere vielleicht nur ein Schaf am Tag verbrauchen. Wenn eine Herde eingezäunt ist und in Panik rundrundrund rennt, verfällt ein Raubtier in den umgangssprachlich Blutrausch genannten Zustand. Dann reißt und tötet ein Wolf oder Fuchs oder Marder oder eine Katze so lange, bis sich nichts mehr bewegt, oder bis Erschöpfung eintritt. Ein ca. 10köpfiges Rudel frisst einen Tag ein einem Schaf. Ein Wolf benötigt je nach Alter zwischen 1 und max. 6 Kilo Fleisch am Tag. So ein armes Schaf wiegt ohne Wolle vielleicht 30-40 Kilo, einen wesentlichen Anteil daran haben Kopf, Beine und verschmähte Innereien, wie gefüllter Pansen und Darm. Also bleiben vielleicht 20 Kilo fressbare Biomasse. Wie gesagt, das reicht vielleicht für einen Tag, nicht für eine Woche.....
Risse von Schafen bewegen sich häufig in so hohen Bereichen, je nachdem, wie viele Wölfe im Spiel sind. Jetzt wird es mehr, denn die diesjährigen Welpen mischen allmählich mit zum Lernen. Im Sommer sind nur die Altwölfe unterwegs und häufig auch einzeln, dann ist der Schaden meistens nicht so hoch.
Biobücher braucht man zu diesem Thema nicht bemühen, die sind meistens noch aus einer Zeit, wo sich Deutschland nicht mit einem unbekannten Großtaubtier herumschlagen musste. Also wusste auch niemand genau Bescheid.
https://www.tag24.de/nachrichten/dresden-goerlitz-...
https://www.facebook.com/kimmy.geheimsein/posts/22...
https://www.wolfsmonitoring.com/monitoring/nutztie...
Das sind nur die gemeldeten Risse. Mittlerweile gehen viele Tierhalter dazu über, die Risse gar nicht mehr zu melden. Zu viel Behördenumstand, zu viel Ärger und zu viel Stress mit Leuten wie dem Schreiber Ihres Artikels, die es einfach nicht glauben wollen.

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