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Gegenlicht gibt die schönsten Porträts

Gegenlicht zeichnet einen hellen Saum um die Haare. Hier trennt es das dunkle Haar des Models vom dunklen Hintergrund.
Gegen die Sonne fotografieren? Es heißt doch immer: „Hab‘ Sonne im Rücken!“ -Nun, gegen die Sonne kann ruhig fotografiert werden. Man muss nur ein paar Kleinigkeiten beachten. Gegenlicht ist sogar eine der reizvollsten Beleuchtungsarten, die es gibt und gerade für Aufnahmen von Menschen geeignet. Leider ist das Gegenlicht aber auch eine der schwierigsten Lichtsituationen, denn eine Lichtquelle, die aus der Richtung strahlt, in die das Objektiv zielt, schafft hohe Kontraste. Und wer blind auf den Belichtungsmesser seiner Kamera vertraut, könnte eine Enttäuschung erleben. Damit der Film – bzw. heutzutage der Chip - diese Situation meistert, müssen die Kontraste durch Aufhellen der Schatten gemildert werden .Das kann durch den einen Aufheller (eine helle reflektierende Fläche wie ein weißes Tuch kann schon genügen), Lampen oder einen Blitz geschehen. Ist die Umgebung relativ hell, meistert die Kamera den Blitzeinsatz auch mit Hilfe der Programmautomatik. zufriedenstellend. Das Aufstecken der Gegenlichtblende aber nicht vergessen.

Für Porträtaufnahmen empfinde ich eine Gegenlichtsituation besonders geeignet. Das Licht von hinten führt zu einem gleißenden Lichtsaum entlang der Haare und der Kleidung, rahmt die Figur bzw. das Gesicht ein und trennt insbesondere dunkles Haar vom dunklen Hintergrund. Gerade wenn hübsche Damen und Mädchen als Model auserkoren sind, ergibt dies eine reizvolle Bildkomposition.
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Natalie Parello aus Sarstedt | 05.01.2013 | 02:25  
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