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Rettung der historischen Grabsteine kommt langsam in Gang

Der alte Friedhof in Döhren ist über 200 Jahre alt.
Hannover: Döhren | Ortstermin am alten Friedhof an der Fiedelerstraße in Döhren. Bezirksbürgermeisterin Christine Ranke-Heck (SPD) und weitere Mitglieder des Bezirksrates trafen sich dort Anfang September mit Vertretern des Fachbereiches Umwelt und Stadtgrün. Es ging um den Erhalt der historischen alten Grabsteine auf der denkmalgeschützten kleinen Grünfläche. Der Bezirksrat Döhren-Wülfel hatte auf Antrag der SPD-Fraktion die Stadt Hannover aufgefordert, die noch vorhandenen Grabdenkmale aus dem 19. Jahrhundert zu sichern und nach Möglichkeit vor dem weiteren Verfall zu schützen. Nun wurden vor Ort die angedachten Maßnahmen besprochen. CDU-Fraktionschefin Gabriele Jakob regte an, auch Erläuterungen zu den alten Gräbern anzubringen, um so ein besseres Verständnis für die geschichtsträchtige, schon 1809 angelegte Ruhestätte zu ermöglichen. Die Finanzierung der Rettungsaktion für das Gartendenkmal ist allerdings noch nicht gesichert. Ein Steinmetzbetrieb aus der Südstadt hatte sich bereits angeboten, kostenlos ein oder zwei der Grabsteine wieder herzurichten. Nun wird auf weitere Sponsoren gesetzt. Der Bezirksrat Döhren-Wülfel wird wohl keine eigenen Mittel zur Sanierung beisteuern können. Diese Gelder werden in der Regel nur einstimmig vom Bezirksrat vergeben. Doch der WfH-Vertreter kündigte noch auf dem alten Friedhof gegen entsprechende Überlegungen bereits sein Veto an. Ihm passte offenbar nicht, dass die Initiative für den Erhalt der historischen Anlage von den Sozialdemokraten ausging.
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Michael Wald aus Laatzen | 10.09.2010 | 21:08  
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