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Kirche zu den 10.000 Rittern

Albrecht Dürer - Zehntausend Märthyrer (Foto: Albrecht Dürer)
Gehrden: Lenther Kirche | Die Lenther Kirche ist nach den 10000 Rittern benannt.

Bei der Geschichte der 10.000 Rittern handelt es sich um eine Legende die von Historikern in Ihrem Wahrheitsgehalt bezweifelt wird. Entstanden ist die Erzählung im 12.Jahrhundert zur Ermutigung der Kreuzfahrer und fand ihre größte Verbreitung im 15.Jahrhundert. Nach der Darstellung zogen Truppen des Kaisers Hadrian (um140) unter dem Anführer Achatius nach Armenien um dort Aufständische niederzuschlagen. Mit 9.000 Mann standen sie einer zehnfachen Übermacht gegenüber. Achatius wurde mit seinen Männern durch sieben Engel zum Christentum bekehrt und errangen den Sieg. Als Kaiser Hadrian vernahm, dass seine Truppe zum Christentum übergetreten war, sandte er ein Heer von Totschlägern, um die Untreuen nieder zu kämpfen. Zunächst konnten die Widersacher Achatius und seinen Kameraden nichts anhaben, was weitere 1000 Barbaren dazu bewog ebenfalls zum Christentum zu konvertieren. Schließlich wurden die 10000 Soldaten auf dem Berg Ararat mit Dornenzweigen gepeinigt und danach gekreuzigt.

Noch in den Lexika des vorvergangenen Jahrhunderts wurden die Taten Diokletians als die Zehntausend Märtyrer von Nicomedia zugesprochen, nach anderen Schriften handelt es sich um eine Christenverfolgung unter dem Perserkönig Sapor II., der im Jahr 343 den Erzbischof von Seleucia mit hundert Bischöfen und vielen Geistlichen hinrichten ließ.
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