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Zucchini-Hackfleisch-Taler

Zucchini-Hackfleisch-Taler mit Kartoffelbrei
Die Gartenbesitzer und Hobbygärtner unter Euch, die auch eine Zucchini-Pflanze haben, werden mir sicher bestätigen können, dass man erst sehnsüchtig wartet bis die ersten Exemplare zu ernten sind. Sobald aber warmes und günstiges Wetter herrscht, kann es bald sein, dass man nicht mehr weiß wohin mit den vielen Zucchinis. Da werden dann, Verwandte, Nachbarn, Kollegen usw. versorgt, nur damit man sie los wird. Ist man aber durch irgend einen Umstand verhindert täglich nach dem Rechten zu sehen, dann wachsen innerhalb kurzer Zeit ganze Keulen heran. So geschehen auch bei mir. Nun taucht die Frage auf; was tut man mit ihnen? Wie kann man so große Exemplare verwerten?
Diese und ähnliche Fragen haben mich dann zu nachfolgendem Rezept-Versuch animiert.


Zucchini-Hackfleisch-Taler:
Zutaten:
6 bis 7 Scheiben einer großen Zucchini (8 bis 10cm Durchmesser) etwa 2cm dick
1 Pfund gemischtes Hackfleisch
1 Ei
1 Teelöffel Speisestärke
etwas Semmelbrösel oder Paniermehl
etwa 2 Esslöffel Röstzwiebel
Gewürze; Salz, Pfeffer, ( Chilipulver) usw.
Rapsöl

Zubereitung:
Von den Zucchini - Scheiben den inneren Teil, in dem die Kerne sind, entfernen, bis auf ca. 2 cm.
Das Hackfleisch mit dem Ei, den Bröseln, der Stärke, den Röstzwiebeln zusammen mit etwas Wasser oder Milch vermengen bis sich die sonst übliche Konsistenz ergibt, wie man sie auch zu Fleischküchle haben will. Gewürzt wird auch wie bei Fleischküchle, nur etwas mehr stärker, denn bei den Zucchinis, die relativ wenig Eigengeschmack haben, darf es schon etwas kräftiger sein.
Die Zucchini-Ringe mit etwas Salz bestreuen ( wer es etwas deftiger liebt kann noch etwas Chilipulver daran geben )
Nun die Ringe mit der Fleischmasse ausfüllen und auf beiden Seiten in heißem Rapsöl oder einem anderen Speiseöl anbraten.
Nachdem auf beiden Seiten diese typische schöne und braune Kruste entstanden ist, nimmt man die Hitze zurück, setzt einen Deckel auf die Pfanne und lässt sie so fertig garen.

Als Beilage habe ich Kartoffelbrei gewählt, der passt hervorragend dazu. (auf die Zubereitung von Kartoffelbrei gehe ich nicht ein, ich setze voraus das sie bekannt ist )

Wer mag, kann noch zusätzlich irgend einen Sommersalat servieren.


Viel Spaß beim Nachkochen.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Regionalmagazin meitinger | Erschienen am 02.09.2011
myheimat-Stadtmagazin gersthofer | Erschienen am 02.09.2011
myheimat-Stadtmagazin neusässer | Erschienen am 02.09.2011
3 Kommentare
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Helmut Nimsgern aus Günzburg | 13.08.2011 | 11:42  
59.223
Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 13.08.2011 | 18:30  
5.403
Johanna M. aus Stemwede | 13.08.2011 | 21:31  
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