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Was tun bei Halsschmerzen?

Bei fast jeder Erkältung treten brennende oder kratzende Halsschmerzen und Schluck-Beschwerden auf.

Die Schmerzen strahlen manchmal bis ins Ohr aus. Die Lymphknoten am Hals können geschwollen sein. Entzünden können sich außer der Rachenschleimhaut auch die Mandeln und zusätzlich die Stimmbänder.
Die wichtigste Maßnahme ist das Befeuchten und Desinfizieren der Schleimhaut. Das erreicht man durch: Gurgeln, Lutschen von Halstabletten, Sprays und ausreichendes Trinken (zwei Liter am Tag).
Wer gurgeln kann, sollte das alle ein bis zwei Stunden tun. Geeignete Gurgelmittel sind warmer Kamillen- und Salbeitee oder eine mit warmem Wasser verdünnte Myrrhen- oder Thymiantinktur. Durch das Gurgeln werden die Keime nicht nur in der Vermehrung gehemmt, sondern auch "mechanisch" abgelöst.
Präparate zum Lutschen, Sprays und Lösungen enthalten meist Substanzen mit entzündungs-hemmenden und desinfizierenden Eigenschaften, manche auch örtlich betäubende Wirkstoffe, die die Schmerzen lindern. Besonders gut geeignet sind Zubereitungen zum Lutschen. Sie haben direkten Kontakt mit den Schleimhäuten und bewirken einen ständigen Speichelfluß. Um einen möglichst langen Kontakt der Wirkstoffe auf die Schleimhäute zu gewährleisten, lässt man sie langsam im Mund zergehen und es sollte zumindest eine halbe Stunde nach Anwendung nichts gegessen oder getrunken werden.
Gute Erfolge erzielt man auch, zumindest wenn man schon beim ersten Anzeichen mit der Behandlung beginnt, mit Homöopathika. Am bekanntesten ist hier Meditonsin.
Rauchen Sie nicht, und halten Sie sich auch nicht in verrauchten und überheizten, trockenen Räumen auf.
Wenn die Entzündung nach zwei bis drei Tagen nicht
abgeklungen ist oder hohes Fieber auftreten sollte, müssen Sie einen Arzt aufsuchen.
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