Positive „Bild“Zeitung-&-arteTV-Konnexion: PRO 3. Dimension (3D-Sehen)!

"Alfred Hitchcock & grüner Freund" beim 3D-Film-Sehen. a&s-Malerei W.H.
 
"Bild"-Zeitung vom Samstag 28.11.10 ist einmal durchaus lesenswert – kulturell wertvoll: Besonders wegen der BILDER in 3D. Die gesamte „Bild“-Ausgabe in 3D mit Rot-Cyan-Brille Gratis; sie erhält man für 0.60 Euro.
   
Konnexion Bild-VW-arte. a&s-Bild.
 
Boris in 3D - Bild S. 14 Sport-Teil, "Bild" 28.8.10.
 
Figur mit Rot-Cyan-Brille aus einem Film, der filmische Möglichkeiten 3D-Filme zu gestalten aufzeigt. arte-Tv-Figur a&s-mutiert.
Wir sehen binokular: Unsere Umwelt nehmen wir stereoskopisch (tiefenräumlich) mit dem Auge-Gehirnsystem wahr - in einem dreidimensionalen Bild. Bedingt durch den Abstand unserer Augen sehen wir die Welt aus zwei leicht unterschiedlichen Perspektiven. Das Gehirn setzt die Bilder des linken und rechten Auges zusammen zu einem 3D-Bild. Plastische Bilddarstellung benötigt immer 2 Bilder – so auch beim anaglyphen Verfahren: In Anaglyph-Fassung wurden 1953 erstmals 3-D-Filme hergestellt, die auf einem Flachbild-TV zu sehen sind. Arte-TV zeigt am „3D-Tag“ heute 2 Filme aus dem Jahr 1954, die wir mit Rot-Cyan-Brillen als 3-D-Genuss wahrnehmen können:

"Der Schrecken vom Amazonas" in 3D

Atemlose Spannung in 3D: Eine Expedition begibt sich auf die Suche nach einem urzeitlichen, schuppengepanzerten Ungeheuer in einem Nebenfluss des Amazonas. Das Wesen, halb Mensch, halb Amphibie, entgeht allen Fallen, bis es sich in die junge Lebensgefährtin und Assistentin des Expeditionsleiters verliebt. Ein in 3D realisierter Abenteuerfilm mit raffinierten Gruseleffekten und Unterwasser-Aufnahmen zeigt arte-TV HEUTE am "3D-Tag".

Und die "Bild"-Zeitung vom Samstag 28.11.10 ist einmal durchaus lesenswert – kulturell wertvoll: Besonders wegen der BILDER in 3D. Die gesamte „Bild“-Ausgabe in 3D mit Rot-Cyan-Brille Gratis; sie erhält man für 0.60 Euro. Hier gibt's viele interessante Bilder zu sehen; u.a. mit der Kanzlerin am Schreibtisch, dem Boris Becker-Hecht. Vieles mehr ist in Print – aber auch unter Bild.de - zu studieren. Mal experimentieren sollte man mit der Brille - z.B. mit "Gläser"-Umkehrung Bilder ansehen; interessant zu sehen was passiert. In BILD dazu auch „Wissenschaft“: Gute informative Texte über das 3D-Sehen mit Rot-Blau/Grün (Cyan)-Brille.. Lesen sollte man: Was sind Stereobilder? - Geschichte der Stereofotografie - Links www.histocard.com (a.a.O. vielleicht mit alten Gießen- oder Marburg-Stereo-Bildern?) - Was gibt es alles schon in 3D? (3D-Camcorder, -Fernseher, -Fotoapparate) - Digital-Fotos in 3D umwandeln, You Tube in 3D u.v.a. mehr.

Siehe: Dragon in 3D by 3D Phil - Use Red & Cyan 3D Glasses http://www.youtube.com/watch?v=2pkGVbz75fg&feature...


Parallel zur 3D-„Bild“-Aktion zeigt ARTE-TV heute Abend (28.8.) 2 Kult-Gruselfilme in 3D!

Blättern Sie auch in http://www.bild.de/ UND http://www.bild.de/BILD/digital/3d-spezial/home/3-... analoges Bild-und-Text-Material! - Aber auch mehr: z.B. Videos in 3D.

Bei arteTV - http://www.arte.tv/de/film/3D-Tag/3358314.html (mit Kommentaren) - ist über den am 28.8. ausgestrahlten 3D-Film Jack Arnolds "Der Schrecken vom Amazonas"zu lesen:

Er wurde ursprünglich im stereoskopischen Polarisationsverfahren aufgenommen. Bei der Projektion wird hierfür eine metallisierte Leinwand benötigt, die in der Lage ist, das polarisierte Licht zurückzustrahlen. Zudem müssen zwei mechanisch gekoppelte Projektoren beide Filmstreifen, einen mit den Bildinformationen für das linke und einen mit jenen für das rechte Auge, bildgenau vorführen. Zur Vereinfachung der Projektion wurde der Film schon früh in das farbanaglyphe 3D-Verfahren umkopiert, das mit nur einem Filmstreifen auskommt und die Projektion auf eine normale Kinoleinwand zulässt. In dieser Form bietet sich der Film auch für Fernsehausstrahlungen an.

Der Mann hinter "Der Schrecken des Amazonas", Jack Arnold, gilt als Ikone des B-Movies. Jack Arnolds Filme atmen den Zeitgeist der 50er Jahre. Im ersten Moment oberflächlich wirkende, banale Genregeschichten sind durchsetzt mit Anspielungen auf die Gefahren der unkontrollierten Wissenschaft und des Wettrüstens, die sich auch in den Ängsten der amerikanischen Bevölkerung widerspiegelten.

Der 1992 in Kalifornien verstorbene Jack Arnold besaß wie nicht viele das Talent, mit wenigen und einfachsten Mitteln spannendes, unterhaltsames und durchaus hintergründiges Kino zu machen.

Ebenda auch: „Wussten Sie, dass der Großmeister des Psychothrillers auch in 3D gedreht hat? ARTE hat das Meisterwerk ausgegraben und zeigt am 28. August Alfred Hitchcocks „Bei Anruf Mord“ von 1954. Entstanden ist der Film in einer Zeit, als das Kino euphorisch mit 3D-Verfahren experimentierte – angesichts des aufkommenden Farbfernsehens galt es, den Zuschauer-Schwund aufzuhalten.“

Exklusiv bei ARTE wird ein zweiter Film in 3D ausgestrahlt:

"Bei Anruf Mord" ist der einzige Film von Alfred Hitchcock, der ursprünglich im stereoskopischen Polarisationsverfahren "Natural Vision 3D" gedreht wurde: Zum Inhalt:
Tony, Ehemann der wohlhabenden Margot, heuert jemanden an, um seine Frau zu töten. Als es ihr gelingt, den Mörder in Notwehr zu erstechen, ändert Tony seinen Plan: Geschickt fälscht er Indizien, um seine Frau vom Opfer zur Täterin zu machen. Nur Margots Ex-Geliebter Mark und Inspektor Hubbard könnten ihre Unschuld beweisen. Doch sie müssen sich beeilen, denn auf Margot wartet die Hinrichtung ...

Die passende Rot-Cyan-Brille zum 3D-Event auf ARTE finden Sie in der Septemberausgabe des ARTE Magazins – oder in der BILD vom 28.8. – sieh oben & Bildergalerie.

Bei arteTV ist weiter zu lesen: „Als Ex-Tennisprofi Tony Wendice erfährt, dass seine wohlhabende Frau Margot ihn betrogen hat, beschließt er kaltblütig, sie zu töten. Er wartet, bis der ehemalige Geliebte seiner Frau, der amerikanische Schriftsteller Mark Halliday, in die Stadt kommt. Dann erpresst er einen ehemaligen Collegemitschüler, die nichtsahnende Margot umzubringen. Tony selbst verbringt den Abend des geplanten Mordes mit Mark, um sich ein Alibi zu verschaffen. Margot gelingt es jedoch, ihren Mörder mit einer Schere zu erstechen. Um dennoch an sein Ziel zu gelangen, ändert Tony blitzschnell seinen Plan: Geschickt fälscht er die Indizien, damit alles nach einem vorsätzlichen Mord aussieht und seine Frau zum Tode verurteilt wird. Nun ist es an Mark und dem Kriminalkommissar Hubbard, das fast perfekte Verbrechen aufzuklären und Margot vor der Hinrichtung zu bewahren. Ein Rennen gegen die Zeit beginnt ...“

Das Drehbuch zu Alfred HITCHCOCKS "Bei Anruf Mord" stammt von Frederick Knott, der zuvor mit dem gleichnamigen Broadwaystück große Erfolge feiern konnte.

"Bei Anruf Mord" ist der erste von drei Hitchcock-Filmen mit Grace KELLY in einer Hauptrolle. Im selben Jahre folgte "Das Fenster zum Hof" und ein Jahr später "Über den Dächern von Nizza".

Grace Kelly trägt zu Beginn von "Bei Anruf Mord" ein weißes Kleid, und je weiter die Handlung fortschreitet, umso dunkler wird die Farbe ihrer Kleidung, entsprechend der Ausweglosigkeit ihrer persönlichen Situation.

Seinen notwendigen Cameo-Auftritt absolviert der Regisseur auf einer Schwarz-Weiß-Fotografie, die Tony dem Mörder seiner Frau zeigt.

"Bei Anruf Mord" ist der einzige Film von Alfred Hitchcock, der ursprünglich im stereoskopischen Polarisationsverfahren "Natural Vision 3D" gedreht wurde:
Um entsprechende räumliche Effekte umzusetzen, wurde die Kamera überwiegend tief positioniert und häufig wurden Objekte zwischen Kamera und Darsteller platziert. Alfred Hitchcock soll von der Technik wenig begeistert gewesen sein. Die Anwendung des Verfahrens geht auf die Produktionsfirma zurück, die den Regisseur dazu gedrängt haben soll. Als sich nach Fertigstellung des Films die 3D-Euphorie allmählich wieder legte, wurde der Film auch in einer 2D-Version vertrieben.

Arte schreibt:

In der ursprünglichen "Natural Vision 3D"-Fassung wurde der Film selten gezeigt, weil die Kinoprojektion im "Dual Strip"-Verfahren mit zwei Projektoren extrem aufwendig und kompliziert ist. In den 1980er Jahren wurde für die Kinoprojektion auch eine stereoskopische "Single Strip"-Fassung hergestellt, die mit speziellen Projektoren und Linsen auf einer metallisierten Leinwand funktioniert. Zudem existieren stereoskopische Fassungen, welche die farbanaglyphe Technik nutzen und durch 3D-Brillen mit farbigen Folien betrachtet werden können. Dieses einfachere Verfahren erlaubt recht problemlose Ausstrahlungen im Fernsehen. Um den Raumeffekt deutlich auszustellen, sind in derartigen Fassungen die ursprünglichen Farben des Films zugunsten der anaglyphen Farbtöne stark zurückgenommen.

Die passenden Rot-Cyan-Brillen gibt es in der September-Ausgabe des ARTE Magazins, die am 20. August am Kiosk erscheint. Wer weitere Brillen benötigt, dem sei verraten, dass die "Bild"-Zeitung am 28. August in 3D erscheint - natürlich mit passender Brille. Rund eine Million weitere stehen gratis zur Verfügung. Alle Heimwerker finden auf der ARTE-Homepage (www.arte.tv/3d) eine Bastelanleitung.

Für „Heimwerker“ interessant ist auch: http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/36...

Bei Fotofreunden (GZ) entdeckte ich diesen interessanten LINK mit Stereobildern. Bram VINGERLING aus Gießen experimentierte erfolgreich. Ohne STEREO-Kamera gemachte sehr stimmungsvolle Bilder sind dort in der GZ Online zu sehen. Ich darf zitieren – Fotoanleitung von B.V: "Fotografiere ein Objekt aus zwei Standpunkten, der zweite Standpunkt um ca. 6 - 10 cm nach rechts versetzt zum ersten Standpunkt. Ziele dabei auf demselben Punkt in der Mitte des Objektes. Füge identische Ausschnitte beider Bilder nahtlos zusammen. Verkleinere das Bild auf 600 x 450 Pixel oder ein ähnliches Verhältnis. Prüfe beim betrachten aus 40 cm Abstand, ob der Zwischenabstand auf dem Bildschirm etwa 5 bis 6 cm ist. Starren Sie auf das Bild wie ein Weltmeister und... schon ist das 3D-Erlebnis da..."

Dazu schrieb ich: Realusionistisches Sehen der künstlerischen Stimmungsbilder gelingt mir sofort: Ein Artikel von Bram VINGERLING zum Einwärts-"Schielen" wäre eine gute Sache! Habe selbst über freiäugiges Raumbildsehen geforscht - viele Experimente dokumentiert. Symmetriebuch in der UNI-Bibliothek Gießen einsehbar. Z.B. S. 168 ff. lesen; im Buch der deutschen Ausgabe von 1989. Darin auch ein Stereo-Sehen, das "patentiert" ist: Doppeltes stereoskopisches Sehen - Doppelspiegel-Experimente - Symmetristionstheorie der Wahrnehmung etc.

Mal googeln: http://www.patent-de.com/19920514/DE3341933C2.html UND http://www.wikipatents.com/DE-Patent-3341933/mirro...

Und weiter: Man kann entdecken: Das Umkehren von real HINTEN nach VORNE (Kerzen- & Blüten-Beispiel kommentierte ich a.a.O.; bei der 3Autos-NICHT-Umkehr vorn/hinten muss ich noch nachdenken, warum so realusionistisch "richtig" fusioniert. (...)

Mittlerweile macht B.V. zwei Fotos wie oben beschrieben, bearbeitet sie nach (Kontrast, Schärfe, Ausrichtung, gleich großer Bildausschnitt am Umfang möglichst gleich begrenzt). Dann kopiert er das rechte Bild: „Nehme das linke Bild und verbreitere es rechts um das rechte Bild einzufügen. Dann wird das Bild aus dem Zwischenspeicher eingefügt und fertig“, schreibt der Autor. Und: „Mittlerweile füge ich manchmal auch links, rechts und mittig einen schmalen schwarzen Trennbalken ein, da dies die Stereowahrnehmung etwas erleichert. Bei paralleler Betrachtung sehe ich alle Bilder korrekt in 3D, und nicht umgekehrt. Bei Kreuzbetrachtung (mir gelingt das nicht) ist es umgekehrt. Ich habe allerdings auch ein Bild wobei ausschließlich ein Zeitversatz zwischen beiden Bilder die Verschiebung der Wolkendecke und damit den 3D-Effekt verursacht hat. Wirkt genau so stark allerdings die beiden Häuser im Vordergrund sind flach. Die Kamera wurde ja nicht bewegt.“

Dazu - http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/30... - kommentierte ich: „Gute Idee mit der Wolkendecke-Verschiebung! Ich sehe eine Wolkendecke im Vordergrund schweben, die andere etwas dahinter herausschauend in der Ferne. Beide Häuser "flach". Die Äugigkeit - ich bin rechtsäugig - spielt dabei eine Rolle, welches Wolkenbild vorne schwebt. Über Äugigkeit (monokulare Dominanz) schrieb ich in meinem Symmetriebuch (deutsche Ausgabe) S. 137f. 156, 229, 231.

Bram Vingerling kommentiert:

„...wichtig ist es auch Bewegungen bzw. Verschiebungen nur in der Horizontale zuzulassen, und Kameraverkippungen zu vermeiden. Ein Bildversatz um 6 cm ist ok, wenn allerdings in der Zwischenzeit sich etwa die Wolkendecke weiter vom Standpunkt entfernt, oder ein Auto wegfährt etc. gibt es Verschiebungen zwischen den beiden Bilder die unangenehm wirken. Dann hilft nur noch: zwei Kameras auf einem Brett montiert zeitgleich auslösen...oder lediglich Stillleben ablichten ;-)“

EXKURS über ein NEUES 3-D-Sehen: Doppelspiegelsehens als binokulares doppeltes stereoskopisches Sehen

Die NEURO-ÄSTHETIK sollte sich mit meinen Doppelspiegel-Entdeckungen befassen, schlug ich im Internet am 20/11/08 vor- START DARWINJAHR 2009:
http://community.zeit.de/user/wernerhahn/beitrag/2...

Zur „Nagelprobe für die Neuro-Ästhetik“ formulierte ich: Als Forschungsvorhaben schlage ich quasi als „Prüfstein“ für die Neuro-Ästhetik folgende Entdeckung von mir vor: Entdeckung des Doppelspiegelsehens als binokulares doppeltes stereoskopisches Sehen durch Doppelspiegel-Experimente; Erfindung einer patentierten Doppelspiegel-Vorrichtung mit zahlreichen Experimenten zum sog. 2fach- und 3fach-Sehen, Fusion als Fission und völlig neuen Perspektive-Erkenntnissen, korrigierten Perspektive-Täuschungen. (…)

Ästhetisches Erleben beruht primär auf elementarer Ästhetik, die sich mit der affektiven Reaktion auf elementare sinnliche Reize beschäftigt. Erkenntnis-Ästhetik (z.B. ars evolutoria) vereinigt experimentalpsychologische Erkenntnisse mit geisteswissenschaftlich-philosophischen Ansätzen. In empirischer Neuro-Esthetics/Neuro-Ästhetik können am Beispiel der Untersuchung einer vielfältigen Serie von Doppelspiegelsehen-Experimenten mit neuesten Forschungs-Ergebnissen (zu Wahrnehmungsgesetzen) Aspekte der Wahrnehmungs-Psychologie und Ästhetik mit der Art und Weise der Informationsverarbeitung im Gehirn in Verbindung gebracht werden. Die neurowissenschaftlichen Forschungen zum neuen stereoskopischen Sehen beruhen wie alle Naturwissenschaften auf Experiment und Empirie und bringen so beweis- und belastbareres Wissen hervor, das die Kulturwissenschaften/Geisteswissenschaften (Kunst und Kunstwissenschaft) transdisziplinär durch Interpretation und Argumentation nutzen können. So kann ein Wissenstransfer (Interaktion) zwischen Künsten und (Natur-)Wissenschaften – und umgekehrt – befördert werden.

SPIEGELNEURONE - Spiegelzellen

Im Zusammenhang mit der Erforschung von SPIEGELZELLEN berichten Wissenschaftler von einem System von Spiegelneuronen. Es gibt Untersuchungen, in denen die Forscher ihre Experimente durch Messungen von „Ereigniskorrelierten Potentialen“ (EKPs) im menschlichen Gehirn ergänzt haben. EKPs erlaubten es, „die Verarbeitung der Information im Hirn ‚online’ zu verfolgen“. Von Studien mittels bildgebender Verfahren über Spiegelzellen - Positronen-Emissions-Tomografie (PET) und funktionaler Kernspintomografie (fMRI) sowie Elektroenzephalografie (EEG) – erfahren wir in Spektrum der Wissenschaft im Artikel „Spiegel im Gehirn“ der Entdecker Rizzolatti/Fogassi/Gallese vieles mehr. Eine Vielzahl von Spiegel-Experimenten aus meinen Entdeckungen zum Doppelspiegelsehen mittels „3-D-Reallusions-Box“ – zum doppelten stereoskopischen Sehen (siehe Abb. 434 und 435 in (12) Kap. 11.6.6. und Abb. 11 in (1) Artikel Hahn) und dem sog. Spiegelzeichnen (Kap. 11.4. in (1)) können sicher eine gezielte Anregung der Spiegelzellen-Aktivität in wahrnehmungs- und bewegungssteuernden Hirnarealen erfahren. Ich stellte die Frage: Wie lange wird man noch warten müssen, bis die Spiegelzellen-Forscher/Theoretiker und Neuro-Ästhetik-Forscher sich der Experimente annehmen?!

Hiervon bin ich überzeugt: Meine „Symmetrisationstheorie der Wahrnehmung“ wird durch experimentelle Untersuchungen mittels der mir nicht zur Verfügung stehenden Technik der bildgebenden Verfahren (siehe oben) erhärtet werden; Kontakte zu Wissenschaftlern der Neurobiologie (Neuro-Ästhetik) werde ich daher suchen. Ich bin mir sicher: Das Spiegelzellsystem – mirror neuron system - (entdeckt erst 1999, nach meinen (patentierten) Entdeckungen von 1989; des in Deutsch erschienen Symmetriebuches von 1989 und des in Englisch 1998 in erweiterter Form publizierten Werkes) und die damit verbundenen Spiegel(ungs)mechanismen werden zu sensationellen neuen Entdeckungen führen. Dazu ist es aber erforderlich, dass die Experimente von mir (siehe Buch-Kapitel 11.4 bis 11.6.7. und Experimente zur „Innenporträt“-Entwicklung; vgl. die Homepage www.art-and-science.de ) weiter erforscht werden: mittels mir unzugänglichen bildgebenden Verfahren.

Für welche Systeme Spiegelneurone beim Menschen vorhanden sind, wird man weiter erforschen. Ob die Wunderzellen ein „Hirn-Mythos“ (Degen) und eine „Wissenschaftslegende“ (Klausberg) sind oder gar deren Entdecker Rizzolatti „endlich den Nobelpreis“ bekommen wird (Bauers Forderung), ist abzuwarten. In einem Beitrag „Neuro-Ästhetik, Doppelspiegel-Sehen und Spiegelneurone“ (27.05.08 in DIE ZEIT-Community) habe ich über Ergebnisse zum Doppelspiegel-Sehen berichtet, aus denen eine Symmetrisations-Theorie der Wahrnehmung resultiert. Wer sich ein reales Bild zur „Doppeläugigkeit der Bildbetrachtung“ machen will, sollte experimentieren: Meine vielseitigen DS-Experimente zur FUSION und FISSION im Sehprozess mit bildgebenden Verfahren (z.B. Kernspintomographie; s. oben) studieren. Bei beidäugiger doppelter stereoskopischer Wahrnehmung ist der beim Normalsehen gegebene Fusionszwang im DS-Experiment ausgeschaltet: dualistisch korrespondierende Seheindrücke des Auge- Gehirn-Systems werden jeweils in Trennung direkt und bewusst beobachtet. Siehe zur Information im WWW wikipatents.com/de/3341933; Beschreibung des bimirror-Patentes in Deutsch (ebenda ist mehr über die „Spiegelvorrichtung“ zu googeln). Quelle: http://community.zeit.de/user/wernerhahn/beitrag/2... .
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2 Kommentare
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W. H. aus Gladenbach | 29.08.2010 | 09:02  
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W. H. aus Gladenbach | 29.08.2010 | 11:49  
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