GLÜCKs-Tag ???: Reiche verstorbene KUNST-Sammlerin Irene LUDWIG beschenkt Kölner Museen

KULTURPOLITIK gelenkt: a&s-p-malerei - Falsche „Kunst“-Mäzene: Private Kultur-Politik auf Staatskosten. Beispiel Peter Ludwig – der Popism-Durchsetzer.
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Die im November 2010 verstorbene Kunstsammlerin Irene Ludwig hat Köln mit Schenkungen im Wert von rund 300 Millionen Euro überrascht. Aus ihrem Nachlass gehen 528 Werke an die Museen der Stadt, darunter eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen russischer Avantgarde. Ihrer Heimatstadt Aachen vermachte Ludwig 47 Kunstwerke. Alle Schenkungen sind schon jetzt Dauerleihgaben in den dortigen Museen.

KUNST-Szene/Betrieb & Irene Ludwig: GLÜCKs-Tag???
Die 2010 gestorbene Irene LUDWIG, die gemeinsam mit ihrem Mann Peter Kunst im großen Stil gesammelt hat, vermacht über 500 Werke an das Museum Ludwig und das Schnütgen Museum. Ein "großer Glückstag", so schwärmt der städtische Kulturdezernent Georg Quander. GLÜCKS-Tag?

Entflechtung von Kunst & Kommerz forderte ich im WEB & Büchern: die Berufung geeigneter, innovativer Ausstellungsmacher, damit die Museen (als Unabhängige!) nicht länger ein Spiegelbild des Kunst-Markts mit seinen Preis-Explosionen sind. Dabei VORSICHT vor Sammlern, Leihgebern und Stiftern, vor einem „Kultur-Sponsering“, das über private Geldgeber-MACHT Einfluss und Abhängigkeiten schafft. Siehe den SKANDAL mit falschen sog. „Mäzenen“; vgl. Fall des Peter LUDWIG. Durch Reichtum konnte sich PL zum leidenschaftlichen Kunstsammler entwickeln. Er fand in seiner Frau Irene Monheim eine Lebensgefährtin, die diese Leidenschaft teilte. Die Erbin des großen Schokoladen-Unternehmens („Trumpf“ und „Lindt“) brachte ein zweites „finanzielles Standbein“ für die Sammel-Leidenschaft mit. Peter und Irene Ludwig organisierten mit den Beständen ihrer Sammlung Museums-Projekte, Schenkungen und Initiativen zur Verbreitung und umstrittenen PRIVAT-„Förderung“ (eine fatale Lenkung!) der modernen Kunst.

An anderer Stelle forderte ich zur „EVOLUTION der KULTUR-POLITIK“: Von moderner demokratischer Kulturpolitik wird die Transparenz ihrer Entscheidungen erwartet: von SUBVENTIONs-Gebern, also die ÖFFENTLICHE Hand, wie auch SUBVENTIONs-Empfänger und –Empfängerinnen. RECHENSCHAFT ist abzulegen. MEHR in „(ohn)MACHT ZEIGEN: „Kunst als Herrschaftsstrategie" (D.H.M.)“ Zeit ONLINE werner hahn (BLOG).

Zum Mäzen LUDWIG von werner hahn auch

Werner SCHMALENBACH: „Der STIL war mir und ist mir merkwürdig unwichtig“! -

http://www.myheimat.de/gladenbach/kultur/werner-sc...

(ohn)MACHT ZEIGEN: „Kunst als Herrschaftsstrategie" (D.H.M.) –

http://community.zeit.de/user/wernerhahn/beitrag/2...

Zur KRISE der Kunst-FREIHEIT (2. Teil): Geschäftsmodell Kunst in der Sackgasse – ungeheuere Blamage der Bundesregierung –

http://www.myheimat.de/gladenbach/zur-krise-der-ku...

EVOLUTIONISIERUNG der poppenden PO(P)-Art (2): ANTI-Popartitis als Neo-POPism

http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/28...

EBENDA schrieb ich am 16.03.2010 um 10:32 Uhr im Kommetar:

Falsche „Kunst“-Mäzene: Private Kultur-Politik auf Staatskosten. Beispiel Peter Ludwig – der Popism-Durchsetzer

Deutschlands mächtigster Kunstsammler, der Aachener Fabrikant Peter Ludwig, hat sich schon lange vor seinem Tod (1996) weltweit Denkmale seiner Kunstauffassung gesetzt. Die Städte Aachen und Köln investierten Millionen in ihren subjektiv „Kunst“ sammelnden „Gönner“. Zwei Museen bauten sie ihrem "Professor Peter Ludwig", als Gegenleistung für die großzügigen "Kunst"-Geschenke des Aachener Schokoladenfabrikanten.

Focus schrieb in Nr.31 (1996), dass es bis zu drei Werke täglich zuletzt zum Sammeln gewesen sein müssten. Man schätzte ca. 50 000 Stücke in der Ludwig-Sammlung. Ludwigs Lust den Kunstgeschmack der Öffentlichkeit zu beeinflussen – leider auch den der institutionellen Kunstvermittlung (öffentlich-staatlich mit Steuergeldern gefördert - siehe documenta-Instution, "Fall documenta", Hessen verweigert bis heute eine DEMOKRATISIERUNG der privaten GmbH) - kannte keine Grenzen. In der ehemaligen DDR machte P.L. schon 1977 Picasso und die POP-ART populär, 1991 eröffnete er in Budapest das erste Museum einer westlichen Sammlung im früheren Ostblock. In den Westen holte der Deutsche DDR-Kunst (sozialistischen Realismus von Bernhard Heisig bis Werner Tübke).

„Sammeln ist Kulturpolitik“, so seine Überzeugung. (Focus-Zitat).

P.L.s dubioser Geschmack zeigt sich auch darin: Er ließ sich von Hitlers Lieblingsbildhauer Arno Breker zusammen mit seiner Frau 1986 porträtieren. Der „Kunsthistoriker“ trat dafür ein, nationalsozialistische Kunst öffentlich auszustellen. „Derlei Engagement stieß nicht immer auf Gegenliebe. Doch was Ludwig kaufte, war oder wurde Kunst. Was er verkaufte, wurde kritisch beobachtet“ konstatierte Focus. Irene Ludwig, die selbst Kunsthistorikerin ist, versuchte das Erbe ihres Mannes schützen. Zuletzt – vor P.L.s Tod 1996 - waren beide, auf Einladung des chinesischen Kulturministeriums, nach Peking gereist. 115 Werke zeitgenössischer Kunst hatte Peter Ludwig dem Nationalmuseum zugesichert.

Das kinderlose, WELTWEIT die KUNST LENKENDE reiche Ehepaar Irene und Peter Ludwig hat einige tausend Werke auf Standorte in der ganzen Welt verteilt: Dem Focus-Bericht folgend hier die Orte; vgl. auch wikipedia zu P.L. (http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Ludwig):

AACHEN seit seit 1987: Ludwig-Forum für Internationale Kunst (Kunst der siebziger und achtziger Jahre aus Amerika), seit 1991 im eigenen Haus (umgebaute Schirmfabrik). Sseit 1977: Suermondt-Ludwig-Museum (Kunst von der Antike bis heute)

BUDAPEST seit 1989: Ludwig Museum Budapest (West- und Ostkunst der Gegenwart)

HAVANNA seit 1995: Fundación Ludwig de Cuba (Gegenwartskunst, Stipendien)

KOBLENZ seit 1992: Ludwig Museum im Deutschherrenhaus (französische Gegenwartskunst)

KÖLN seit 1976: Museum Ludwig (Pop-art, russische Avantgarde, zeitgenössische europäische Kunst, neue deutsche Kunst). Oswald Mathias Ungers baut ein neues Haus für die Bestände des Wallraf-Richartz-Museums in Köln-Gürzenich.

OBERHAUSEN seit 1983: Ludwig Institut Oberhausen (zeitgenössische Kunst aus Ostdeutschland und Osteuropa)

SAARLOUIS seit 1989: Museum Haus Ludwig für Kunstausstellungen (wechselnde Ausstellungen)

ST. PETERSBURG seit 1994: Museum Ludwig im Russischen Museum (Kunst der Gegenwart)

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Deutschlands mächtigster Kunstsammler, der Aachener Fabrikant Peter Ludwig, hat sich schon lange vor seinem Tod (1996) weltweit Denkmale seiner Kunstauffassung gesetzt. Die Städte Aachen und Köln investierten Millionen ... a&s-p-malerei wh.
Bürgerreporter:in:

W. H. aus Gladenbach

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