Anzeige

Und wieder qualifiziert sich die FWK-Gruppe und die beiden Einzelgymnastinnen Sophia Wagner und Mariagrazia Chirulli auf Bayernebene weiter

Zum wiederholten Male schafft es die FWK-Gruppe mit Irina Golubkova, Alicia Kramer, Sophia Wagner, Mariagrazia Chirulli, Sophie Schaar und Trainerin Kathrin Weiß (v.l.) auf das oberste Treppchen beim Bayern-Cup
 
Nachwuchs Vivienne Wehner schlug sich souverän auf Bayernebene
Es scheint wie ein „Déjà-vu“ zu sein, als die Gersthofer Gymnastinnen den Heimweg vom Bayern-Cup 2019 in Ingolstadt antreten. Davon abgesehen, dass alle sechs Einzelgymnastinnen sowie die FWK-Gruppe wieder eine tolle Leistung gezeigt haben, konnten sich auch dieses Jahr erneut Sophia Wagner, Mariagrazia Chirulli sowie die FWK-Gruppe weiterqualifizieren. Obwohl es die gleiche Konstellation ist, hoffen die Gymnastinnen und Trainer doch auf einen besseren Ausgang, denn das Jahr zuvor verletzte sich Sophia Wagner kurz vor dem Regio-Cup Süd und konnte ihre große Chance daher nicht nutzen. Auch die Gruppe hatte großes Pech und verfehlte aufgrund eines kleinen Fehlers am Gymnastikanzug nur knapp den Einzug ins Finale.
Mit viel Motivation gingen nun sechs Gersthoferinnen in der Jugend- und Schülerwettkampfklasse sowie in der Freien Wettkampfklasse an den Start, um sich gegen die besten Gymnastinnen aus ganz Bayern zu messen.
Als Jüngste zeigte Vivienne Wehner in der Schülerwettkampfklasse ihr Können. Obwohl sie sehr mit ihrer Aufregung zu kämpfen hatte, überzeugte sie die Kampfrichter vor allem durch ihre körpertechnisch sehr anspruchsvollen Übungen und wurde mit dem hervorragenden 16. Platz und somit einer sehr guten Platzierung in einem sehr starken Teilnehmerfeld von insgesamt 30 Gymnastinnen belohnt.
Auch Alina Ostrowsky und Sophia Wagner mussten sich der starken bayerischen Konkurrenz stellen, was gerade Alina doch nervlich schwer zu schaffen machte. Dennoch schlug sie sich souverän und landete am Ende auf dem sehr guten 21. Rang. Sophia Wagner merkte man hingegen ihre nationale und internationale Wettkampferfahrung an. Souverän und stabil präsentierte sie ihre Übungen, belegte im Mehrkampf den hervorragenden 7. Platz und qualifizierte sich nicht nur für das Keulenfinale, bei dem sie schließlich ebenfalls auf dem siebten Platz landete, sondern letztendlich auch für den Regio-Cup Süd in Dillingen an der Saar.
Mariagrazia Chirulli, Irina Golubkova und Alicia Kramer hatten es als Neuzugänge in der Freien Wettkampfklasse besonders schwer, sich gegen die weitaus erfahrenere und deutlich ältere Konkurrenz zu behaupten. Mariagrazia Chirulli zeigte ihre gewohnt ausdrucksstarken Übungen sehr sicher und souverän, wurde in der Gesamtwertung sechste und durfte sogar im Ballfinale auf dem dritten Treppchen Platz nehmen. Mit der Qualifikation zum Regio-Cup Süd rundete Mariagrazia ihre Erfolgsserie an diesem wichtigen Wettkampftag ab.
Auch Irina Golubkova stach durch ihren Ausdruck heraus, konnte sich ebenfalls für ein Gerätefinale qualifizieren und wurde dort fünftbeste bayerische Gymnastin mit dem Ball. In der Gesamtwertung belegte sie den achten Rang und verfehlte leider ganz knapp die Qualifikation zum Regio-Cup Süd. Alicia Kramer konnte die Kampfrichter mit ihrem strahlenden Lächeln überzeugen. Leider schlichen sich ein paar Unsicherheiten ein, was ihr am Ende den guten 15. Platz bescherte.
Wie Stars fühlte sich die FWK-Gruppe mit Mariagrazia Chirulli, Irina Golubkova, Alicia Kramer, Sophia Wagner und Sophie Schaar, die als amtierende bayerische Meister das Publikum bereits beim Einturnen begeisterten und mit ihrer interessanten und außergewöhnlichen Choreographie für sich gewinnen konnten. Am Ende verteidigten sie ihren bayerischen Meistertitel vom Vorjahr und qualifizierten sich zum Deutschland-Cup der Gruppen.
Aber auch außerhalb des Wettkampfgeschehens konnten zwei Gersthoferinnen große Erfolge erzielen, denn aufgrund ihrer besonders guten Leistungen bei den Wettkämpfen auf Landesebene wurde Sophia Wagner und Vivienne Wehner zum Talentsichtungstest ins Leistungszentrum nach München eingeladen, um unter den strengen Augen der Landestrainerin Adelia Mammedova einen vierstündigen Leistungstest zu absolvieren. Neben Ausdauer, Beweglichkeit, Kraft und Schnelligkeit, mussten die beiden ihr Können im Bereich Körper- und Gerätetechnik zeigen. Die harte Vorbereitung zahlte sich letztendlich aus, beide bestanden den Test und dürfen nun einmal im Monat im Landesleistungszentrum mit der sehr erfahrenen und erfolgreichen Landestrainerin trainieren. Vivienne Wehner wurde sogar als eine der Jüngsten in die Talentsichtungsmaßnahme aufgenommen.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.