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Sibel-Luisa Arslan und Madline Schneider behalten beim Deutschland-Cup in Sersheim die Nerven und präsentieren sich perfekt aufeinander abgestimmt

Sibel-Luisa Arslan und Madline Schneider (v.l.) behaupten sich beim Deutschland-Cup in Sersheim
Zwei Gynastinnen der Rhythmischen Gymnastik des TSV Gersthofen beenden nicht nur ein sensationelles Jahr, sondern legen einen grandiosen Start in ein sportlich aufregendes Jahr 2019 hin. Sibel-Luisa Arslan und Madline Schneider haben sich einen kleinen Traum erfüllt und sich bei den Bayerischen Meisterschaften der P- und Synchronübungen im November letzten Jahres für den Deutschland-Cup qualifiziert. Kurz nachdem die beiden Synchrongymnastinnen Anfang des Jahres zu den Kürübungen gewechselt sind, mussten sie ihre Kräfte für einen ihrer wichtigsten Wettkämpfe in ihrer bisherigen Gymnastikkarriere nochmals sammeln und nun in Sersheim bei den besten Synchronpaaren Deutschlands ihr Können unter Beweis stellen. Dort bot sich den beiden Gersthofer Teilnehmerinnen eine beeindruckende Kulisse mit riesiger Zuschauertribüne und 30 Kampfrichtern auf einem Podest vor der Wettkampffläche. Doch nicht nur diese räumlichen Voraussetzungen zerrte an den Nerven der beiden, sondern auch die Tatsache, dass sie sich aufgrund der fehlenden Alterseinteilung auch gegen eine deutlich ältere und erfahrenere Konkurrenz behaupten mussten.
Dabei bewiesen Sibel-Luisa Arslan und Madline Schneider anschaulich, dass auch sie „alte Hasen“ im Wettkampfgeschehen sind und es beherrschen, sich nicht nur auf sich und die eigene Übung zu konzentrieren, sondern als Teamplayer die anspruchsvolle Band-, Reifen- und Keulenübung sauber und vor allem so synchron wie möglich zu präsentieren.
Obwohl sie in der Keulenübung kleinere Verluste sowie in der von beiden eher ungeliebten Bandübung lediglich geringe Unstimmigkeiten in der Synchronität hinnehmen mussten, wurden diese Übungen doch sehr sauber und im Großen und Ganzen perfekt aufeinander abgestimmt gezeigt. Mit ihrer Reifenübung allerdings wuchsen Sibel-Luisa und Madline über sich hinaus, turnten mit viel Ausdruck zu den Klängen des russischen Volksliedes Kalinka und bewiesen mit allen sicher gefangenen Abwürfen, dass sich der Trainingsfleiß der letzten Wochen gelohnt hat. Am Ende landeten die beiden Gersthoferinnen auf dem hervorragenden 27. Platz von insgesamt 36 Synchronpaaren aus ganz Deutschland.
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