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Pilotprojekt „Home-Training“ bei der Rhythmischen Sportgymnastik des TSV Gersthofen

Die K-Mädchen der Abteilung Rhythmische Sportgymnastik bei ihrem täglichen "Home-Training"

Für Trainerin Elena Riester und ihre Gymnastinnen der K-Übungen geht das Training trotz Corona weiter

Nicht nur das öffentliche Leben hat Covid-19 fest im Griff, auch das Vereinsleben und die damit verbundenen Einschränkungen des Trainings- und Wettkampfbetriebes der Turn- und Sportvereine.
Seit dem 16. März sind beim TSV Gersthofen die Trainingsstätten gesperrt und alle sportlichen Veranstaltungen und Wettkämpfe bis auf Weiteres abgesagt. Dies betrifft auch die Abteilung Rhythmische Sportgymnastik mit ihren verschiedenen Gruppen im Leistungs- und Breitensportbereich, die zwischen ein und fünfmal die Woche trainieren. Zwar wurden die Qualifitkationswettkämpfe im Leistungs- und Kürbereich bereits im Februar erfolgreich abgeschlossen, allerdings mussten die geplanten Bayern-Cups im März verständlicherweise abgesagt werden. Obwohl hier natürlich die Vernunft überwiegt, war es dennoch für die qualifizierten Mädchen ein trauriger Moment. Darüber hinaus fehlt den Gymnastinnen in dieser ohnehin schon schwierigen Zeit der soziale Kontakt zu ihren Vereinskolleginnen, denn diese trainingsintensive Sportart verbindet und knüpft Freundschaften fürs Leben.
Nach drei Wochen Trainingspause hatte die Gersthofer Trainerin Elena Riester genug von gesperrten Turnhallen und immer weiteren Wettkampfabsagen und gründete kurzerhand mit ihren Mädchen im Alter zwischen 12 und 15 Jahren eine WhatsApp-Trainingsgruppe. „Natürlich können viele Dinge zu Hause nicht so trainiert werden wie in der Turnhalle und auch fehlt das direkte Feedback eines Trainers, um die Leistung zu verbessern. Aber im Moment geht es hier in erster Linie darum, den Spaß am Sport zu behalten und auch weiterhin mit allen Mädchen in Kontakt zu bleiben“, so Elena Riester.
Seit dem stellt sie jeden Tag eine neue Aufgabe, in Form einer schriftlichen Anweisung, eines Bildes oder eines Videos zum Mitmachen in diesen Chat. „Anfangs war ich mir nicht sicher, ob die Mädchen das überhaupt annehmen“, gibt die Trainerin schmunzelnd zu. Doch Rebecca Kirner, Madline Schneider, Anna Helwig, Sibel-Luisa Arslan, Sophie Maurer, Adriana Vargiu und Ornella Vargiu sind von dieser Idee begeistert und melden sich jeden Abend mit kurzen Texten, Bildern und Videos zurück. Die Mädchen bleiben so fleißig „am Ball“ sowie in Kontakt und verlieren weder an Leistungsniveau noch am Spaß.
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