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Die größten Momente im Jahr 2017 der Abteilung Rhythmische Sportgymnastik

Die Gersthofer Gymnastinnen mit ihren Trainern Theresa Lucas, Kathrin Weiß, Elisabeth Neumüller, Nina Berchtold, Elina Plitzko und Carolin Risinger (von links)
 
Die Gersthofer Teilnehmerinnen beim Landesfinale in der Heimatstadt
Das neue Jahr der Abteilung Rhythmischen Sportgymnastik wurde nicht nur mit den ersten wichtigen und jährlich wiederkehrenden Wettkämpfen eingeläutet, sondern mit einer zusätzlichen Organisation der besonderen Art. Denn aufgrund der neuen Turnhalle der Mittelschule mit neun Meter Deckenhöhe konnte zum ersten Mal seit Bestehen der Abteilung die Bayerischen Meisterschaften in die Ballonstadt geholt werden. Um diese Mammutveranstaltung stemmen zu können, mussten Sponsoren gefunden und über 60 freiwillige Helferinnen und Helfer mobilisiert und koordiniert werden. Und das mit großem Erfolg: nicht nur die Gersthofer Gymnastinnen, die sich für diesen Wettkampf qualifiziert hatten, erzielten großartige Ergebnisse, auch die Abteilung selbst machte sich bayernweit als vorbildlicher Gastgeber einen mehr als guten Namen. Dieses Wissen und die Erfahrungen aus dieser Veranstaltung kam der Abteilung im November zu Gute, denn da leistete das bewährte und eingespielte Organisationsteam um stellvertretende Abteilungsleiterin Agnes Wittmann wieder ganze Arbeit und organisierte ebenso erfolgreich das Landesfinale Gymnastik Pflicht-Übungen, bei dem die Mannschaft der P5 den zweiten, die Mannschaft der P6 den fünften und die P8-Mannschaft den sensationellen ersten Platz erreichten. Die beiden Synchronpaare Luisa Hofmeister und Marianna Tambaro sowie Sibel-Luisa Arslan und Madline Schneider holten sich den bayerischen und Vizemeistertitel in der P5 und P7.
Im Juni stand das nächste Großevent auf dem Terminplan. Denn da machten sich insgesamt 13 Gymnastinnen und sieben Trainerinnen der Abteilung auf den Weg nach Berlin, um sich Deutschlands größtes Turnfest und die damit verbundenen wichtigen Wettkämpfe auf deutscher Ebene nicht entgehen zu lassen. Neben all den Großstadteindrücken und den Freizeitaktivitäten, wie Spreefahrt, Besichtigung der Berliner Mauer, Tierparkbesuch und natürlich ausgeprägten Einkaufstouren, stand vor allem die Konzentration auf die zahlreichen Wettkämpfe im Mittelpunkt. Obwohl die Anspannung für die Gymnastinnen der Leistungsklasse als auch für deren Vereinskolleginnen aus dem Breitensport sehr groß war, behaupteten sich doch alle bei der starken Konkurrenz und erzielten hervorragende Platzierungen.
Neben den Bezirks- und den Gaumeisterschaften fanden im Mai auch die 45. Stadtmeisterschaften der Rhythmischen Sportgymnastik statt, bei der in bewährter Form aus über 50 teilnehmenden Gymnastinnen die Stadtmeister und Stadtsieger ermittelt wurden. Am Ende eines spannenden Wettkampftages konnte der TSV Präsident Hinrich Habenicht und Bürgermeister Michael Wörle unter anderem den beiden frischgebackenen Stadtsiegern Amelie Rogg und Svea Füldner sowie Stadtmeisterin Mariagrazia Chirulli zu diesen Titeln gratulieren.
Seit November 2016 gibt es nun auch eine abteilungsinterne Leistungsförderungsgruppe, in der sieben Gersthofer Gymnastinnen nicht nur fünfmal pro Woche trainieren und dabei die anspruchsvollen Übungen perfektionieren können, sondern auch an internationalen Wettkämpfen teilnehmen dürfen. Anastasia Fuchs, Alisa Novikova, Solomiia Khalevina, Sophia Wagner, Mariagrazia Chirulli, Sophie Schaar und Irina Golubkova haben beim internationalen Wettkampf in Bosnien, beim Pastorelli-Cup und beim Rudolf-Lion-Cup ihre Chance genutzt und fast ausschließlich Treppchenplätze geholt.
Neben all den tollen Erlebnissen und Wettkampfergebnissen gab es für die Abteilung auch einen kleinen Wehmutstropfen, denn Sonja Haller stellte sich nach 18 jähriger Tätigkeit nicht mehr als stellvertretende Abteilungsleiterin zur Verfügung. Ohne sie und ihre herzliche und diplomatische Art würde es die Rhythmische Sportgymnastik in Gersthofen und das große Trainerteam wohl nicht geben. Umso erfreulicher ist es, dass sie der Abteilung als Trainerin, Hallenverantwortliche und Beraterin in schwierigen Situationen erhalten bleibt. Als Nachfolgerin wurde die ehemalige Gymnastin und aktuelle Trainerin Agnes Wittmann, die ihr Engagement und Organisationstalent bei den Bayerischen Meisterschaften und beim Landesfinale bewies, einstimmig gewählt.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.gersthofer | Erschienen am 15.12.2017
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