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Anastasia Fuchs verteidigt bayerischen Meistertitel

Die vier Gersthoferinnen Vivienne Wehner, Melanie Dobusch, Anastasia Fuchs und Solomiia Khalevina (vorne von links) mit ihren Trainerinnen und Betreuerinnen Nina Berchtold, Irina Golubkova und Elina Plitzko (hinten von links) beim bayerischen Nachwuchspokal in Nürnberg

Vier Gersthofer Nachwuchsgymnastinnen der Abteilung Rhythmische Sportgymnastik Gersthofen kämpfen in Nürnberg gegen die Besten aus ganz Bayern

Zum zweiten Mal in Folge holte nun Anastasia Fuchs beim bayerischen Nachwuchspokal in der Kinderleistungsklasse der Rhythmischen Sportgymnastik in Nürnberg den bayerischen Meistertitel. Ein sensationeller Erfolg für die Abteilung des TSV Gersthofen, denn die gerade mal Achtjährige schaffte mit ihrer eisernen Disziplin, ihrem Ehrgeiz und ihrem großen Talent das, was noch nie eine Gersthofer Nachwuchsgymnastin geschafft hat. Dank ihrer perfekt und fehlerfrei dargebotenen Übungen mit dem Ball, Seil, Reifen und ohne Handgerät sowie ihrer internationalen Erfahrungen gewann Anastasia in der KLK8 mit über 2 Punkten Abstand zur Zweitplatzierten vom RSG-Stützpunkt in Nürnberg und verteidigte somit ihren bayerischen Meistertitel.
Aber auch ihre Vereinskolleginnen Melanie Dobusch, Solomiia Khalevina und Vivienne Wehner gaben ihr Bestes, hatten das Glück aber nicht immer auf ihrer Seite.
Größtes Pech dürfte wohl Melanie Dobusch gehabt haben, die wie Anastasia in der KLK8 an den Start ging und sich sehr selbstbewusst und stark präsentierte. Leider wurde bei ihrer Ballübung zweimal die falsche Musik abgespielt, wodurch Melanie ihre
Übung abbrechen musste. Als dann beim dritten Mal die jetzt richtige Musik aufgrund eines technischen Fehlers abrupt aufhörte, turnte die Achtjährige Gersthoferin wie ein Profi weiter und erhielt für ihre Übung mit dem Ball sogar die drittbeste Wertung. Etwas emotional aufgewühlt aufgrund dieser Vorfälle zeigte Melanie Dobusch ihre restlichen drei Übungen mit dem Seil, Reifen und ohne Handgerät sauber und erreichte den sehr guten sechsten Platz von insgesamt 16 Teilnehmerinnen.
Auch Solomiia Khalevina konnte ihre Keulen-Pflichtübung nicht fehlerfrei zeigen und musste für drei größere Verluste Abzüge in der Wertung hinnehmen. Aber auch sie bewies Kampfgeist und Siegeswillen, erhielt für ihre Übung ohne Handgerät und mit dem Ball die drittbeste sowie für ihre Reifenübung sogar die zweitbeste Wertung und schaffte dadurch den sensationellen Sprung vom anfänglichen 13. auf den hervorragenden vierten Platz in der KLK9.
Vivienne Wehner, die in der selben Leistungsklasse startete und sich zum allerersten Mal für die bayerischen Meisterschaften qualifizierte, tat es ihrer Vereinskollegin gleich und beendete ihre Pflichtübung aufgrund eines Leichtsinnsfehlers mit einem Verlust. Auch sie ließ sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen, schaffte mit ihrer Übung ohne Handgerät sogar die viertbeste Wertung und landete am Schluss auf dem guten 12. Rang.
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