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Rosa Mayer gestorben

Rosa Mayer hat an allen Ecken und Enden geholfen. Hier beim Adventskranzbinden im Jahr 2011 (Foto: Andreas Lode)

Gersthofen trauert um CSU-Urgestein und Politikerin

Wenige Wochen nach Annegret Kirstein trauert Gersthofen um eine weitere Kommunalpolitikerin mit Leib und Seele. Am vergangenen Montag starb Rosa Mayer im Alter von 79 Jahren.
Sie prägte das politische Leben in Gersthofen über viele Jahrzehnte hinweg. Rosa Mayer trat bereits im Jahre 1989 in die CSU ein und blieb ihrer Partei bis heute treu. Im Jahr 2016 wurde sie für ihre langjährige Mitgliedschaft sogar mit der bronzenen Raute, die höchste Auszeichnung, die ein CSU-Ortsverband vergeben kann, geehrt. Mit ihr kamen bis zum heutigen Tag nur Erwin Fath und Rosie Lemberger in den Genuss dieses Ehrenpreises.
Ab 1993 war sie Beisitzerin der CSU-Ortsvorstandschaft und von 2001 bis 2009 stellvertretende CSU-Ortsvorsitzende. Darüber hinaus gelang ihr 1996 der Sprung in den Stadtrat, für den sie sich 18 Jahre lang mit unermüdlichem Einsatz erfolgreich einbrachte. Die Renovierung und Sanierung der Emmerams-Kapelle sowie die Etablierung der Tagespflege der Ökumenischen Sozialstation sind nur wenige Beispiele für ihr erfolgreiches Mitwirken in Gersthofen.
Außerdem zählt Rosa Mayer zu den Gründungsmitgliedern der Gersthofer Frauenunion und war hier nicht nur 47 Jahre Mitglied, sondern auch 8 Jahre lang Ortsvorsitzende.
Rosa Mayer war in Gersthofen sehr beliebt. In der Frauenunion galt sie als Freundin und Kameradin und wurde dort sehr geschätzt. Soziale Dinge lagen ihr besonders am Herzen. Sie kümmerte sich um alte, einsame und kranke Menschen. Auch mit den Frauen der FU-Kreisvorstandschaft setzte sie sich immer wieder für das Kinderheim in Baschenegg ein. Als Politikerin mit Herz pflegte sie zudem nicht nur eine gute persönliche Verbindung zu ihren Stadtrats- und Fraktionskollegen, sondern auch zu den Kirchen und Geistlichen vor Ort.
Der CSU-Ortsverband, die CSU-Stadtratsfraktion, die Frauenunion Gersthofen sowie zahlreiche Gersthofer Bürger werden ihre „Mayer Rosa“ stets für ihr großes politisches und soziales Engagement in dankbarer Erinnerung behalten.
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