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Ein kleines Wunder 

Friedberg: Hildegard v. Bingen | Wenn Sie gerade ein bisschen Zeit haben, dann erzähle ich I, was mir ein lieber Mensch erzählt hat und ihm vor Weihnachten passiert ist. Es ist nichts Außergewöhnliches oder besonders Wichtiges, aber immerhin eine gute Erfahrung mit einem Hildegard-Heilmittel.

Ausgerechnet ein paar Tage vor Weihnachten bekam er wie aus heiterem Himmel Zahnschmerzen, und ausgerechnet von jenen Zähnen tat ihm einer weh, die der Zahnarzt schon vor vielen Jahren abgeschliffen und überkront hat. Die dritten Zähne tun normalerweise nicht mehr weh, wenn sie einmal bezahlt sind, aber wenn sie auf Resten der bestehenden Zähne aufgepfälzt sind, dann kann sich der Schmerz schon übertragen, so dass man nicht darauf beißen kann. Er ahnte jedenfalls Schlimmes, denn wenn er auch nur leise mit der Zunge die heikle Stelle berührte. Und das vor Weihnachten!
Das ist nun seine Geschichte von ihm erzählt:

Ich habe mir damals schon gedacht, hoffentlich hat es da nie etwas, weil der Zahnarzt ja zu den Stummeln nicht mehr dazu kommt. Wenn er davon beispielweise einen reißen müsste, dann müsste er die handgefertigten Zähne entfernen. Aber wie? Abfiexen, wegstemmen oder was? Mir treibt es Schweißperlen auf die Stirn.
Ich suche vorsichtshalber die Telefonnummer meines Zahnarztes heraus. Aber - hoppla - der ist ja schon seit Jahren nach Mondsee übersiedelt. Schnell ein Blick ins Internet: Es gibt ihn noch, Gott sei Dank. Weil es schon Abend wird, rufe ich nicht mehr an, um einen Termin auszumachen.
Jetzt steht eine lange Nacht vor mir, was tun? Ich leg eine Jaspisscheibe auf die Wange, die hat mir schon oft geholfen. Beim Dösen frage ich mich, ob die Zahnschmerzen vielleicht eine Strafe Gottes sind, weil ich mir gerade ein Weihnachtskonzert im Fernsehen angesehen habe. Naja, an der musikalischen Darbietung hatte Gott sicher nichts auszusetzen, hingegen gefällt es Ihm weniger, wenn wir sehr neugierig sind. Und neugierig verfolgten vermutlich alle Zuseher jene fesche Sängerin, die vom Kameramann aus großer Nähe gezeigt wurde. Man hatte den Eindruck, er wolle förmlich jeden Ton aufnehmen, der aus ihrer Kehle kam, denn er leuchtete ihren Mund von allen Seiten aus. So konnte sich jeder Zuseher ein Bild von ihren tadellosen Zähnen machen. Da war keine Amalgamfüllung zu sehen, kein Zahnstein, keine Parodontose, keine Plaques. Mit so perfekten Zähnen ist leicht lachen.

Mir ist inzwischen das Lachen vergangen, weil ich fürchten musste, dass mir der Zahnarzt die Kronen entfernen wird, um zu jenem Zahn zu gelangen, der womöglich raus muss. Dann gibt es natürlich ein Provisorium - und ausgerechnet vor den Feiertagen! Das kann ja lustig werden, wenn die Kinder, Schwiegertöchter und Enkerl kommen und der Opa macht mit seinem Provisorium einen befremdenden Eindruck, und wenn er spricht, dann lispelt er auch noch. Die Enkerl werden sagen: ,,He, der Opa nuschelt, echt cool!" Also sind die Zahnschmerzen doch ein Hinweis darauf, sich besser um die eigenen Zähne zu kümmern, statt anderen ins Maul zu schauen.

Inzwischen war ich eingeschlafen und merkte erst am Morgen, dass ich problemlos durchgeschlafen hatte. Was ist mit dem Zahn los, der tut ja kaum noch weh! Wenn das so ist, dann rufe ich den Zahnarzt gar nicht an, sondern lege mir nochmals den Jaspis auf. Und siehe da, am nächsten Tag war alles wie weggeblasen. Das hat mich wirklich überrascht und hätte ich kaum für möglich gehalten. Bei Hildegard findet sich ja kein direkter Hinweis, dass der Jaspisstein bei Zahnschmerzen hilft. Auf die Idee mit dem Jaspis kam ich deshalb, weil mir derselbe Stein schon mehrmals geholfen hat und zwar bei lschiasneuralgie und weiters bei schmerzen im Gesicht. Die Gesichtsnerven sind bei mir sofort beleidigt, wenn ich z.B. bei kalter Luft durch den Mund atme. Dann „schießt" es mir ein und das ganze Gesicht tut weh. Nach Auflegen der Jaspisscheibe sind die Schmerzen im Handumdrehen wieder verflogen.

Am Ende glaube ich, war es das Christkind, das Erbarmen hatte und einen fremdelnden, lispelnden Opa nicht zugelassen hat. Also danke ich dem lieben Christkind für dieses kleine Weihnachtswunder. Wenn Sie einmal Zahnschmerzen haben, denken Sie daran: Eine Jaspisscheibe auflegen! Vermutlich hilft sie auch Ihnen.

Herzlichen Dank für diese schöne Geschichte von H.P.sen.
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5 Kommentare
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Silvia B. aus Neusäß | 02.04.2018 | 17:54  
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Jost Kremmler aus Potsdam | 02.04.2018 | 18:10  
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Christl Fischer aus Friedberg | 02.04.2018 | 18:46  
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 02.04.2018 | 19:21  
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Christl Fischer aus Friedberg | 03.04.2018 | 13:57  
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