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Wofür Friedberg das Geld verwendet?

Einiges zu berichten hatte zweiter Bürgermeister und Kreisrat Richard Scharold
Friedberg: CSU Stammtisch | Auf reges Interesse stieß der Vortrag des 2. Bürgermeisters, Richard Scharold am CSU Stammtisch Friedberg.
Im Stadtrat sind zwar gerade Ferien und meist kommt vorher noch gedrängt viel zusammen. Heuer ist es dagegen sehr ruhig, sogar harmonisch. Es wird einfach weniger diskutiert, so der Bürgermeister.
Der Bebauungsplan ist auf den Weg gebracht und nach sehr vielen Jahren baut tatsächlich Friedberg wieder Wohnhäuser. Schon bald soll damit begonnen werden.
Um die Wünsche der Stadt Friedberg bezüglich des Bauhofes umzusetzen, dauert die Planung dagegen schon viel zu lange. Es wird aber höchste Zeit und soll nicht nochmals 20 Jahren geredet werden.
Groß ist Scharolds Begeisterung nicht, wenn er an die Stromkonzession, die ebenfalls noch vor den Ferien über die Bühne ging, spricht. Die Stadt Friedberg hatte entschieden, den Konzessionsvertrag über 20 Jahre an ein gemeinsames Unternehmen der Stadtwerke Friedberg und der Lechwerke AG zu vergeben. Der Bürger braucht jedoch keine Nachteile befürchten.
Ein Dauerbrenner im Friedberger Stadtrat, wie auch im Bauausschuss des Kreistags war und ist die Beschaffung von 600 Stühlen a 100 € für die Rothenberghalle, die dem Kreis unterstellt ist, statt a. 300 € für das Friedberger Schloss, die würden ebenfalls zu dieser Kondition benötigt.
Das Schloss bleibt auch für eine intensive Diskussion gut, wenn es um das Marketing geht. Es sind jetzt ein Hausmeister und ein Schoßmanager sowie zwei Putzstellen vorgesehen. Der Parkplatz unterhalb des Schlosses dauert schon viel zu lange. Dort fänden die Verwaltungsangestellten einen prima Parkplatz und in der Stadtmitte am Listhaus wären wieder Parkplätze für Besucher zu finden
Die Sanierung des Verwaltungsgebäudes entwickelt sich, wird schön und ansprechend, doch besonders der Brandschutz bei diesem alten Gebäude ist kostspielig
An der Kreuzung Aichacher Str. /Ludwigstr. / Herrgottsruhstr passiert gerade umfangreiche Arbeiten für ein Sehbehinderten-Leitsystem, das auch mit Kabelarbeiten verbunden ist, um auch die Ampeln dementsprechend anzupassen.
Bevor dann die allgemeine Diskussion begann, kam noch das Thema Hochwasser Zum Schutz des Ortsteiles Bachern vor Überschwemmungen wo nun die Errichtung eines Hochwasserrückhaltebeckens am Eisenbach gebaut wird. Ein Besucher bitte Scharold, sich das doch mal selber anzusehen. Ein weiterer Gast stößt sich an dem geplanten Ausbau der jetzt städtischen viereinhalb Kilometer langen Verbindungsstraße der AIC25 alt. Die Bedenken sind groß, denn dann wird es laut, schnell zu teuer auf dieser Strecke und völlig unnötig. Keiner will wieder den schweren Lasterverkehr, den man doch auf die AIC 25neu verbannen konnte, zurück. Noch eine Weile musste der 2. Bürgermeister zu den Fragen auch Antworten geben, bevor es dann zum geselligen Teil überging.
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