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„Uli und der Schatz im Schloss – Eine Friedberger Zeitreise“: Das Friedberger Schlossgespenst spukt bei Buchvorstellung live vor Ort

Vorne v. l. n. r.: Philipp Opladen als „Basti“, Zoë Prillwitz als „Uli“, Leonie Prillwitz als „Frieda“, Nina Schuster als „Barbara Baumann“, Anne Krones als „Sebastian Baumann“ und Ronja Opladen als „Kurfürst Max“ (Foto: Kathrin Stangl, Friedberger Allgemeine)
 
Das neue Kinderbuch (Foto: Prillwitz & Fischer)
„Manche Uhren ticken nicht ganz richtig. Dann sind sie meistens kaputt. Manchmal aber steckt nur ein kleines Gespenst in ihnen ...“
Mit diesen Zeilen beginnt das neue Kinderbuch „Uli und der Schatz im Schloss“, das am 17. Dezember 2011 im Wittelsbacher Schloss vorgestellt wurde.
„Uli“ ist das Friedberger Schlossgespenst und es hat ein ganz besonderes „Schepperle“: Es liebt - wie könnte es in der alten Uhrmacherstadt Friedberg anders sein - Uhren über alles. So sehr, dass es diese sogar heimlich stibitzt und fleißig in seinem Versteck auf dem Dachboden stapelt.

Seinen Namen erhielt das Gespenst von dem sagenhaften Ulrich von Mering, der beim „Köpfhäusl“ bekanntlich unschuldig ums Leben kam und dem jedes Friedberger Kind spätestens im Heimat- und Sachkundeunterricht seiner Grundschule einmal begegnet.
Ebenso wichtig für die Geschichte sind die beiden Geschwister Basti und Frieda, die Kinder des Uhrmachers Sebastian Baumann und seiner Frau Barbara, deren Portraits und Werke im Schlossmuseum zu entdecken sind. Mit ihrem Nachwuchs erlebt Uli nicht nur eine aufregende Zeitreise, sondern auch spannende Abenteuer in der Zukunft: Hier dreht sich alles um einen legendären Goldschatz und um das Gebaren zweier zwielichtiger Gestalten ...

Einen anschaulichen Eindruck von dem Buch erhielten die Besucher bei der Lesung im Schloss. Die ersten drei Kapitel wurden nicht nur vorgetragen, sondern gleichzeitig in Form eines Improvisationstheaters nachgespielt. Hier konnten die Zuschauer zum Beispiel miterleben, wie das Schlossgespenst in eine seiner geliebten Uhren schlüpft, Kurfürst Max mit dem Uhrmacher Sebastian Baumann zusammentrifft und Basti und Frieda ihren Freund Uli kennenlernen.
Für das passende Rahmenprogramm sorgten die „Freunde des Barock Friedberg“ (unter Leitung der Stadtführerin Hannelore Bartikowski), die das Publikum tänzerisch in die spätbarocke Uhrmacherzeit entführten.

Sehr erfreut über das Buch zeigten sich auch die Leiterin des Schlossmuseums, Frau Dr. Arnold-Becker sowie Friedbergs Bürgermeister, Herrn Dr. Bergmair, der an dem Abend die Eröffnungsrede hielt. „So macht Geschichte Spaß!“, war sein Plädoyer für das Buch, das sogar „das Kind im Manne“ zu wecken verstehe. Dass in diesem auch der zukünftige Stadtrat ein bunter Haufen ganz verschiedener Individualisten ist und der Bürgermeister im Jahre 2021 zum Beispiel kein Mann, sondern eine respektable Dame ist, nahm der Bürgermeister mit Humor. Wichtig sei, so Bergmair, dass Jung und Alt mit „Uli“ ihre Friedberger Stadt- und Schlossgeschichte auf unterhaltsame Art und Weise kennenlernen können.

Nahe am Schloss, in ihrem Atelier in der Schmiedgasse 24, entwickelten die Grafik-Designer Antje und Roland Prillwitz nicht nur die Idee, sondern auch die Figuren zu dem Buch. Viele kennen das Gespenst Uli und seine Freunde Basti und Frieda bereits aus den Illustrationen der vergangenen Friedberger Kinderferien-Programme und aus einem Kartenspiel, das anlässlich der „Friedberger Zeit“ 2010 aufgelegt wurde.
Als Partner gewann das Grafik-Design Atelier Prillwitz & Fischer die freie Autorin Gudrun Opladen, für die Roland Prillwitz bereits das Kinderbuch „Der kleine Mondhase (Hefei Huang Verlag) illustrierte, sowie den Kulturverlag Holzheu aus Mering, dem vor allem regionale Themen am Herzen liegen. Unterstützung fand das Initiativprojekt von zahlreichen Werbepartnern aus Friedberg und der Region.
Für die Zukunft hoffen die Projektpartner, dass „Uli“ Zugang in zahlreiche Bücherregale findet und auch Stadt und Schloss nicht nur beflügelt, sondern beGEISTert!

Das Buch ist für 9,80 € im Buchhandel erhältlich.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin friedberger | Erschienen am 03.02.2012
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