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Jugendkapelle Friedberg und die Friedberger Zeit 2013

  Rege Teilnahme der Städtischen Jugendkapelle Friedberg am Altstadtfest in Friedberg

Wahnsinn! Schon wieder sind drei Jahre vergangen. Das letzte Fest war doch erst, oder? Dass die Jugendkapelle Friedberg bei der neunten Auflage der Friedberger Zeit mitwirkt ist Ehrensache. Also mussten die Vorbereitungen rechtzeitig in Angriff genommen werden. Die Jugendkapelle ist mit zwei großen Orchestern, dem B-Orchester mit etwa 45 Mitgliedern und dem A-Orchester mit rund 55 Musikerinnen und Musikern im Einsatz. Es gilt Musik aus den Zeiten des Barock und der frühen Klassik auszuwählen, mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden damit auch Nachwuchsbläser mitwirken können und diese Literatur einzustudieren. Die Trompeter des großen Orchesters mussten sich zudem wieder mit der Fanfare, einer Naturtrompete ohne Ventile, beschäftigen. Im Musikpavillon am Volksfestplatz wurde fleißig geprobt. Für den festlichen Einzug übte das A-Orchester zur Freude der Anwohner das Marschieren auf dem benachbarten Sportplatz. Das ist gar nicht so einfach, richtig laufen und richtig spielen, also im Gleichschritt möglichst die richtigen Töne blasen. Ganz schön anstrengend. Da brauch man eine gute Kondition.
Für das Großkonzert beim Altstadtfest studierten Jugendkapelle und Stadtkapelle unter der Leitung ihres Dirigenten Andreas Thon ein gemeinsames Programm mit ausgesuchter Musik der Friedberger Zeit ein.
All die Mühen haben sich gelohnt. Schon nach dem gelungenen Einzug merkte man, dass die Mitglieder der Jugendkapelle vom Fieber des Altstadtfestes gepackt wurden. Bereits am ersten Abend unterstützten unsere Fanfarenbläser und Trommler die Stadtwache. Und dies sollte nach den offiziellen Auftritten noch oft so sein. Eine schöne und fruchtbare Zusammenarbeit.
Auch das Großkonzert mit Stadt- und Jugendkapelle als ein großes Orchester war ein voller Erfolg. Im Hof der Schule am Eisenberg mit Aussicht auf das Schloss war die Atmosphäre perfekt und die zahlreichen Zuhörer restlos begeistert. Insbesondere die Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel bekam sehr viel Beifall. Bei solch positiver Resonanz macht das Musizieren Spaß. Insgesamt spielte die Jugendkapelle offizielle 25 Auftritte in unterschiedlichen Besetzungen. Dazu kamen aber noch zahlreiche Auftritte mit der Stadtwache und weitere Anfragen während des Festes wie z.B. Fnafaren zur Einweihung des Denkmals für die Cordonisten. Auch die Stadtkapelle spielte noch spontan verschiedene Male auf dem Fest, zusätzlich zu den offiziellen 18 Auftritten.
Beim beeindruckenden Fackelzug zum Abschluss kam bereits etwas Wehmut auf. Ergreifend war als musikalischer Schlusspunkt des Festes das Solo unserer beiden Trompeter Dominik Bolleininger und Lukas Schneider. Als hunderte das Lied „Nehmt Abschied Brüder“ mitsummten, lies das niemanden unbeeindruckt.
Es waren wieder zehn ereignisreiche Festtage. Es wird noch etwas Zeit brauchen, bis bei dem einen oder anderen Musiker das Fieber abgeklungen ist. Die Fanfaren werden wieder eingelagert. Aber das nächste Fest kommt bestimmt. Spätestens im Jahr 2016. Auch dann sind wir wieder bereit, wie so viele Friedberger Vereine, von denen dieses Fest lebt.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin friedberger | Erschienen am 03.08.2013
myheimat-Stadtmagazin friedberger | Erschienen am 20.12.2013
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