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Mandela – Die Show

Essen: Grugahalle | Das Singout-Projekt zeichnet musikalisch das Leben einer Legende nach
2018 feierte man in Südafrika den 100. Geburtstag des Freiheitskämpfers und späteren Staatspräsidenten Nelsen Mandela.
2018 fanden, ebenfalls in Südafrika die „World Choir Games“ in Johannesburg statt, an denen über 160 Sänger aus dem Singout-Projekt und dem Singout-Ensemble teilgenommen haben. Dabei ist die Idee entstanden ein Projekt zu beginnen, dass das Leben des mit dem Namen „Rolihlahla“ geborenen, Nelson Mandela nachzeichnet und sein Kampf gegen die vorherrschende Apartheit darstellt. Mit Silbermedaillen aus dem Wettbewerb im Gepäck, begann Projektleiter Silas Edwin mit seinem Team gemeinsam dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen und ein Jahr später begannen die Proben dazu.
Am Samstag, den 1. Februar wurde die daraus entstandene Show in der Essener Grugahalle uraufgeführt. Die Gefühle der mehr als 2.300 Zuschauern erlebten eine zweistündige Achterbahnfahrt von Betroffenheit, Trauer über Wut bis hin zu puren Glücksgefühlen und Erleichterung, in einer sehr emotionalen Show, die Schauspiel, Tanz und Gesang miteinander verband. Über 600 Sängerinnen und Sänger des Mass-Choirs (Groß-Chor) sind aus Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Bremen und Niedersachsen zusammengekommen und haben in sieben Sprachen gesungen. Das waren neben Deutsch und Englisch, auch Zulu, Xhosa, Sesetho und weitere afrikanische Stammessprachen. Der aus Nigeria stammende Gospelkünstler Samsong spielte gefühlvoll und überzeugend die Rolle des Nelson Mandelas. Die Rolle von Winnie Mandela wurde von Kalisha Johnson verkörpert, Rutendo Macharidzwa spielte Tochter Zindz und Mandelas Mutter wurde von Afi Juliette Chaold-Lösing dargestellt. Eine Besonderheit dieses Projektes ist, dass alle Akteure erst am Tag der Aufführung zusammengekommen sind. Allein die Sänger des Mass-Choirs übten über ein halbes Jahr einmal im Monat an unterschiedlichen Orten in ihren Bundesländern. So wurde die Show erst hier in der Veranstaltungshalle innerhalb von rund 15 Stunden zusammengefügt, erst hier Licht und Ton abgestimmt und uraufgeführt.
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