Ein Palast wacht über die Rechtswelt...

Der zum UNESCO-Welterbe gehörende Bau stammt aus dem 19. Jahrhundert und
ist stark sanierungsbedürftig. Die Bilder, welche jetzt im Fernsehen zu sehen waren, erinnern an eine Bauruine: Die Bodenplatten heben sich bei jedem Schritt, aus den Mauern ragen Äste und Stromkabel, Teile der Decke liegen in einer der Eingangshallen, und in Büros sind Kübel aufgestellt, um das Regenwasser aufzufangen, das durch das Dach dringt.

30 Vergehen stellten die Arbeitsinspektoren kürzlich fest. Nebst den baulichen Zerfallserscheinungen kritisieren sie das elektrische System und ungenügende Evakuierungspläne. Schwerer noch wiegen die Flüssiggase, Waffen und Gasflaschen, die im Keller als Beweisstücke für verschiedene Fälle lagern. Die Lagerung sei unsachgemäß, es bestehe Explosionsgefahr. Laut Experten würde
in einem privaten Gebäude mit solchen Mängeln jeglicher Zugang untersagt.

„Angesichts der Schwere der Verstöße und der möglichen Konsequenzen für das Wohlbefinden der Mitarbeiter und Besucher des Justizpalastes muss der Arbeitgeber die Situation sofort in Ordnung bringen“, zitierte das Fernsehen aus dem Bericht.

Bis September will eine Arbeitsgruppe aus Vertretern des Justizministeriums und der Bauverwaltung Lösungen präsentieren, sonst drohen hohe Strafen.

Bürgerreporter:in:

Wolf STAG aus Essen

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