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Fußballweltmeisterschaft 2010 WM Spielorte in Südafrika

Kapstadt
In spektakulärer Lage am Meer entstand in Kapstadt das Green Point Stadium, eine Multifunktionsarena, die in ein städtisches Parkgelände mit Golfplätzen und anderen Sportanlagen eingebettet ist. Beeindruckend ist die geschwungene Silhouette des Stadions und die transparente Fassade.

Nelson Mandela Bay/Port Elizabeth
Das Stadion hat insgesamt fünf Ebenen, in denen eine ganze Reihe VIP- und Businesslogen und Einkaufsmöglichkeiten Platz finden. Nach der WM ist ein Rückbau des Fassungsvermögens um etwa 15.000 Plätze geplant, im Oberrang sollen dann Büroräume entstehen – mit einer sicherlich tollen Aussicht. Auf jeden Fall ist das Nelson-Mandela-Stadion bereits eingeweiht und eingespielt: Zur Eröffnung im Juni 2009 kamen 17.000 Einwohner der Stadt, um sich den neuen Bau anzuschauen. hier

Durban
Der Skywalk, der Stahlbogen, der sich über das Dach spannt, ist sicher das auffälligste Merkmal des zweitgrößte Stadion zur WM. Mit einer Seilbahn soll der Bogen mit Aussichtsplattform am Scheitelpunkt später auch für Besucher erreichbar sein. Das Moses-Mabidha-Stadion liegt im Sportzentrum King’s Park.

Mangaung/Bloemfontein
Das Free State Stadium in Mangaung bedurfte nur einer mittleren Grundrenovierung, um fit für die WM 2010 zu werden, dazu gehörten ein Ausbau der Haupttribüne, eine Erneuerung des Medienbereiches und zusätzliche VIP-Logen. Dabei wird die Kapazität von 38.000 auf 48.000 erhöht.

Johannesburg
Das Ellis Park Stadium war 1928 ein Rugbystadion, es wurde 1982 abgerissen und neu gebaut, wiederum für das Spiel mit dem nicht ganz so runden Ball. Bisherige Höhepunkt in seiner Geschichte war 1995 das Finale der Rugby-WM statt, das Südafrika vor 62.000 Zuschauern für sich entschied. 2005 wurde das Ellis Park Stadium zum ersten Stadion in Südafrika, das einem Unternehmen gehört, das mehrheitlich im Besitz von Schwarzen ist.
Mehr Infos zum Stadion hier
Definitiv der beeindruckendste Stadionbau zur WM 2010, nicht nur wegen seiner Größe. Knapp 95.000 Menschen sollen in der Soccer City Platz finden, die Schauplatz von Eröffnungs- und Endspiel sein wird. Das größte Stadion Afrikas wird dafür seit 2006 komplett umgebaut.

Rustenburg
Das Royal Bafokeng Stadium liegt, einige Kilometer von Rustenburg entfernt, inmitten von Grasland und Hügelketten in einem fruchtbaren Tal. Um es fit für 2010 zu machen, war, verglichen mit den anderen Arenabauten, nur ein kleiner Handwerkereinsatz nötig, schließlich wurde das Stadion erst 1999 fertiggestellt. Zur WM wurde vor allem die Haupttribüne samt Dach, VIP- und Medienbereichen erweitert und erneuert, auch um die Kapazität um etwa 3.000 Plätze zu erhöhen.

Tshwane/Pretoria
Das Stadion trägt seinen Namen nach Robert Owen Loftus Versfeld, einem der Sportpioniere in der Region, und kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Bereits 1906 wurde auf dem Gelände ein erster fester Bau errichtet, allerdings nur für 2.000 Zuschauer. Sechsmal wird das Loftus Versfeld Stadium während der WM 2010 zum Mittelpunkt des Geschehens: Fünf Gruppenspiele und ein Achtelfinale finden hier statt.

Nelspruit
Mbombela ist der Name der Gemeinde, zu der Nelspruit gehört, er stammt aus der siSwati-Sprache und bedeutet wörtlich „viele Leute zusammen auf kleiner Fläche“. In diesem Fall 46.000, denn so groß ist das Fassungsvermögen des komplett neu errichteten Stadions. Während für die anderen WM-Bauten Know-how im Ausland, vielfach auch in Europa eingekauft wurde, ist das Mbombela Stadium die einzige vollständig von Südafrikanern entworfene Arena.

Polokwane
Der Bau des Stadions wurde durch Streiks der Bauarbeiter verzögert, im Sommer 2009 konnte man sich jedoch auf zusätzliche Bonuszahlungen einigen. Um das Stadion herum ist ein ganzer Sportpark angelegt, zudem werden auch im Großraum Polokwane kleinere Stadien in Townships saniert, um während der WM als Trainingsstätte zu dienen und hinterher eine infrastrukturelle Verbesserung auch für die breiteren Schichten der Bevölkerung spürbar zu machen. Wie es mit dem Peter-Mokaba-Stadien und seinen immerhin auch 45.000 Plätzen nach 2010 weitergehen wird, bleibt allerdings eine spannende Frage.
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