Franz Müntefering begrüßt "Karrieretag-Team Soest" im Bundestag

Franz Müntefering und die Ingenieure aus Soest nach ihrem Gespräch im Bundestag in Berlin. Von links: Michael Klenke, Fabian Spörer, Karrieretag-Leiter Prof. Dr.-Ing. Reinhard Spörer, Maschinenbau-Dekanin Prof. Dr.-Ing. Anne Schulz-Beenken, MdB Franz Müntefering, Fabian Kieke, Manuel Hupertz, Dominik Meier, Julika Stephan und Dennis Herrmann. Nicht auf diesem Bild: Der Fotograf aus der Gruppe, Sebastian Korting.
 
Franz Müntefering und die Ingenieure aus Soest nach ihrem Gespräch im Bundestag in Berlin. Von links: Michael Klenke, Fabian Spörer, Karrieretag-Leiter Prof. Dr.-Ing. Reinhard Spörer, Maschinenbau-Dekanin Prof. Dr.-Ing. Anne Schulz-Beenken, MdB Franz Müntefering, Fabian Kieke, Manuel Hupertz, Dominik Meier, Julika Stephan und Dennis Herrmann. Nicht auf diesem Bild: Der Fotograf aus der Gruppe, Sebastian Korting.
Soest: Campus | Zukunftsorientiertes Gespräch mit dem Schirmherren des Karrieretag Soest 2011

Der Arbeitsmarktpolitiker Franz Müntefering hatte nach Berlin eingeladen und begrüßte am Donnerstag, 16.9.20100, eine Gruppe von Studenten und Professoren des Campus Soest der FH Südwestfalen im Bundestag. Müntefering stammt selber aus der Region Südwestfalen und hatte daher gerne die Schirmherrschaft über den Soester Karrieretag 2011 übernommen: Eine Veranstaltung, die – wie er sich ausdrückte – die „ideale Gelegenheit“ bietet, sich einen breiten Überblick über das Arbeitsmarktangebot zu verschaffen.

Im Vorfeld informierte er sich daher – knapp ein halbes Jahr vor diesem großen Recruiting Event fürs Ingenieurwesen im März 2011 – in diesem Gespräch aus erster Hand über den Karrieretag, aktuelle Entwicklungen und Zukunftsperspektiven für die Fachhochschule und die Absolventen in der Region Südwestfalen.

Für die Soester war diese Einladung natürlich eine ideale Gelegenheit, sich mit dem Bundestagesabgeordneten Franz Müntefering über die Einschätzung der Politik zu ihren eigenen Zukunftschancen auszutauschen, aber auch ihre eigene Meinung und ihre Wünsche an die Politik im Bundestag darzulegen. Besonders interessant waren für das Karrieretag-Team die positiven Erfahrungen, die Herr Müntefering mit dem sogenannten "Speed-Dating" bei Recruiting-Events gemacht hatte: Dort treffen sich Jobsuchende und Unternehmen in kurzen Gesprächszyklen miteinander: Die Soester werden diesen diese Form der Jobvermittlung an ihren Karrieretag adaptieren.

Soester Studenten nach Berlin: Früher Start zur Tagestour über 1.000 km


Daher waren eine Gruppe Studierender und zwei Professoren kurzerhand früh am Morgen um 6:30 Uhr vom Campus Soest nach Berlin aufgebrochen: Die acht jungen Leute hatten sich bei der Organisation des Soester Karrieretages besonders engagiert, und waren auch durch ihre Mitarbeit in Gremien wie AStA und Fachschaft die effektive Kooperation mit Frau Prof. Dr.-Ing. Anne Schulz-Beenken (Dekanin des Fachbereichs Maschinenbau Soest) und Prof. Dr.-Ing. Reinhard Spörer (Leiter des Karrieretages Soest der FH SWF) gewohnt.

Der Gastgeber hat selber eine Ausbildung als Industriekaufmann im Metallbereich absolviert, zeigte sich daher kompetent in technischen Fragen: So betonte auf der Basis seiner Kenntnisse nochmals die hohe Bedeutung eines praxisnahen Studiums im Lichte der Anforderungen einer modernen Wissensgesellschaft.

Grade hier konnten die Soester Studierenden natürlich glänzen, waren sie doch teilweise gerade aus dem Ausland zurückgekommen: Die Erfahrungen reichten von der Inbetriebnahme eines Gaskraftwerkes in Syrien bei Dennis Herrmann bis zum Aufbau einer elektrischen Großschaltanlage in Quatar bei Sebastian Korting.

Aber es ging in der Diskussion auch um die finanziellen Nöte und Sorgen vieler Studierenden: Auf dem Campus Soest gibt es zwar ein dichtes Netz von industriellen Stipendiengebern. Da aber nicht alle Studierenden in diese finanzielle Unterstützung eingeschlossen sein können, betonte Müntefering Wichtigkeit der baldigen Umsetzung der immer wieder herausgeschobenen BaföG-Reform. Damit er auf die breite Zustimmung der Delegation aus Soest, denn – so die Fachschaftsmitglieder Michael Klenke und Dominik Meier – die akuten Geldnöte vieler Studierender verzögern oft den Abschluss des Studiums durch den Zwang zum intensive Jobben nebenbei. Und besonders Julika Stephan, Vetreterin des AStA in Soest in der Delegation, konnte durch ihre Erfahrungen als erfolgreich studierende Mutter mit Kind auf die Dringlichkeit der Reform mit selbst erlebten Praxisbeispielen hinweisen.

Gerade im Berufsfeld Engineering:
Demographischer Wandel fordert deutlich mehr Studierende



Und dass noch deutlich mehr junge Leute ein Studium anfangen und dann auch möglichst zügig absolvieren, sei - so Müntefering - gerade aufgrund des demographischen Wandels zwingend erforderlich: Aus der in Zukunft stark zurückgehenden Zahl junger Leute müssen ganz deutlich mehr für eine qualifizierte Hochschul-Ausbildung gewonnen werden. Und das erfordert die gezielte Förderung von jungen Menschen, da sie weiter von essentieller Bedeutung für die Zukunft des Industriestandortes Deutschland ist. Und den Soester Studierenden gratulierte er zu einer Ausbildung auf dem schönen Campus Soest im besonders zukunftsträchtigen Gebiet „Ingenieurwesen“, um das sich auch der nächste Karrieretag wieder schwerpunktmäßig aufstellen wird.

Zum Ende des Gesprächs nahm Herr Müntefering ausführlichere Unterlagen über den Soester Engineering-Karrieretag und die FH Südwestfalen von Prof. Dr. Spörer entgegen und dankte den Gruppenteilnehmern – stellvertretend für alle am Karrieretag Beteiligten – für ihr so wichtiges Engagement auf dem Arbeitsmarkt.

Berlin ist immer eine Reise wert!


Nach dem Gespräch nutzten die Soester Gruppenteilnehmer die knappe verbliebene Zeit zu einem gemeinsamen Aufstieg auf die Glaskuppel des Bundestages und genossen den herrlichen Blick über das sonnige Berlin. Nach dem Gang durch das Brandenburger Tor war die beeindruckende Gedenkstätte für die Opfer des Holocaust, gleich südlich der amerikanischen Botschaft, das Ziel.

Und dass die ganze Tour letztendlich unfallfrei ausging, lag nur daran, dass Fabian Kieke im Promi-Cafe „Einstein“ schnell den Fuß vor dem heranrollenden Kinderwagen der frisch Mutter gewordenen Barbara Schöneberger wegzog – und von ihr deshalb auch prompt freundlich angelächelt wurde. Und das war dann auch das Aufbruchssignal für die Rückfahrt: Ab Berlin Hauptbahnhof ging's nach erlebnisreichen Stunden in Berlin am gleichen Tag noch zurück zum Soester Hauptbahnhof.

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