Der 25. Marathon in Hannover

Die Läufer in der Jacobistraße

Eigentlich wollten wir heute auf die Gesundheitsmesse in Seelze gehen, doch das schöne Wetter lockte zu Außenaktivitäten. So sind wir mal ein wenig "Marathon-Gucken" gegangen.
Wir sind in der List gestartet und sind dort auch auf das Hauptfeld gestossen. Wir waren schon fasziniert davon, wer alles mitgelaufen ist. Vom sportlichen bis zum etwas dicklichen Typ war alles mit dabei und alle guckten leicht verkniffen und gequält. Mehr Spaß hatten da schon die Zuschauer am Rand, die begeistert anfeuerten. Da gab es Trommelgruppen, aber auch Kinder, die jeden einzelnen Sportler abklatschen wollten. Ich hätte nie gedacht, dass in dieser Ecke so viele Fans waren. Mit einer Frau kamen wir ins Gespräch, sie hatte eine norwegische Fahne in der Hand. Wir dachten, sie kommt aus Norwegen und sprachen sie auf Englisch an. Aber nein, hinter der Fahne verbarg sich eine traurige Geschichte. Ihre verstorbene Tochter war mit einem Norweger befreundet und hat auch länger dort gelebt. Nun läuft der Freund beim Marathon mit, der Bruder mit dem Shirt seiner Schwester. So ist das für die Familie ein ganz besonderer Gedenktag. Da kamen uns schon fast die Tränen!
Als das Hauptfeld vorbei war, kamen noch etliche einzelne Läufer, die wurden alle ganz besonders angefeuert. Ich habe allerhöchste Hochachtung vor diesen Sportlern, die weiterlaufen und laufen und laufen, auch wenn sie keine Bestzeiten erreichen werden.
Wir sind dann ganz gemütlich mit der U-Bahn bis zum Kröpke gefahren und von dort dann bis zum Rathaus gelaufen. Dort steppte der Bär. Als wir ankamen, startete gerade der Lauf der Walker. Wir haben uns dann mit einem Kaffee in die Sonne gesetzt und das Gewusel am Tramplatz genossen. Als uns das zu viel wurde, ging es an den Maschteich. Überall lagen kaputte Sportler in der Sonne und ruhten sich aus. So manch einer hatte beim Aufstehen Schwierigkeiten! Und allzu nah durfte man den Läufern auch nicht kommen!!
Nach einem Spaziergang entlang des Maschsees genossen wir noch die Sonne und die Ruhe bis wir mit der Bahn wieder nach Hause fuhren.
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