Buchplauderei meiner im April 2016 gelesenen Bücher

Die französische Schriftstellerin Francoise Sagan schrieb einmal: „Was ich wirklich bedaure, ist, dass ich niemals genug Zeit haben werde, all die Bücher zu lesen, die ich gerne lesen würde.“ Das ist und war wohl schon immer das Problem aller Bücherwürmer.

Stefan Bollmann erzählt in „Frauen und Bücher“ eine Geschichte des Lesens, seiner Macht und Magie. Dem Autor ist es gelungen, in seinem Sachbuch eine interessante und vielversprechende Mischung von schreibenden und lesenden Frauen über einen Zeitraum von drei Jahrhunderten, begonnen im 18, Jahrhundert, zusammen zustellen.

Dabei begegnen wir als Leser nicht nur wichtigen Autorinnen wie Jane Austen, sondern auch berühmten und zugleich passionierten Leserinnen, wie z.B. Marilyn Monroe. Nebenbei spannt Stefan Bollmann einen literaturgeschichtlichen Bogen von den ersten Dichterlesungen durch Friedrich Gottlieb Klopstock bis hin zum Phänomen Fanfiction.

"Frauen und Bücher- Eine Leidenschaft mit Folgen" zeigt uns, wieso wir Bücher so lieben und dass „wir lesen, um zu leben“

Nach dem Ausflug durch die Welt der Bücher habe ich mich mit dem bewährten Autoren-Duo Kobr/Klüpfel, den geistigen Vätern vom Kult-Kommissar Kluftinger auf eine Lesereise durch Deutschland begeben. Dieses Nomadenleben zwingt den beiden Allgäuern bisher ungeahnte Herausforderungen auf, denen sie sich mutig stellen, denn wie auch ihr Kommissar sind sie am liebsten daheim im beschaulichen Allgäu. Das Buch „Zwei Einzelzimmer, bitte!“ ist ganz amüsant geschrieben, aber nicht unbedingt eine Empfehlung für jemanden, der die Kluftinger-Krimis schätzt. Man kann es lesen, man muss es aber nicht. Ich zumindest bleibe da lieber bei den Krimis.

Oder nehme nochmals mein Highlight des Monats zur Hand: „Kräuter der Provinz“ von Petra-Durst Benning! Bisher kannte ich Petra Durst-Benning als Autorin von historischen Romanen. Ich war deshalb sehr gespannt auf ihren neuen zeitgenössischen Roman "Kräuter der Provinz", der in dem ländlichen Maierhofen, einem kleinen Dorf im Allgäu, spielt. Die Bürgermeisterin Theresa macht sich, als sie von ihrer schwerwiegenden Krankheit erfährt, Gedanken um die Zukunft ihres Dorfes und kontaktiert ihre Kusine Greta, die im PR-Bussiness tätig ist, um eine Image-Kampagne zu entwickeln. Zuerst sind alle skeptisch, doch dann beginnt die Idee, vor allem bei den weiblichen Bewohnern des Dorfes zu reifen ….
Dieses liebenswerte Buch zeigt uns, dass es sich lohnt an Werte wie Freundschaft, Zusammenhalt und Verwirklichung von Träumen zu glauben.
Deshalb hat die Autorin ihr Buch auch all den Menschen gewidmet, „die sich einer Sache ganz und gar verschrieben haben, sich mit Begeisterung ihrer Arbeit widmen, sie mit Herzblut erfüllen und so Großartiges leisten. Menschen, die erfahren haben, was alles möglich ist, wenn viele Hände zusammenarbeiten.“

Ich wünsche Euch, dass auch Ihr diese Erfahrungen machen dürft!

Sabine
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Findus Quist aus Gießen | 04.05.2016 | 20:17  
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