Mein Beitrag zum Stichwort "Weihnachts-Gefühle".

"Wenn ebbes im Herza ewig schtrahlt oder ganz fescht verankert bleibt, nau isch dös a Tannabäumle aus'm Wald und d'r Glanz d'r Weihnachtszeit. (Martin Egg, schwäbische Mundart)
 
Mein Weihnachtsfenster
Wieder wird es Weihnachten und ihr fragt mich nach meinen Gefühlen zu diesem Fest. Wollt ihr das wirklich wissen? Ich könnte euch mit meiner "Geschichte" die Weihnachtsstimmung vermasseln - und dann?

Weihnachten ist ein christliches Fest. Wir feiern die Geburt Jesu, die Menschwerdung eines Heilsbringers. Wäre Christus nicht gekommen um Mensch zu sein unter Menschen, um Schmerz und Ablehnung zu erleiden, wo immer er auftauchte, wie stünde es dann um uns?

Jesus liebt den Sünder, aber nicht die Sünde. Und so darf die Frage gestellt werden:
Haben wir ein Bewusstsein für Gut und Böse, für die dunkle Seite in uns? Ein Bewusstsein für Reue und Vergebung? Mit welcher Gesinnung feiern wir also Weihnachten?
Sagst du vielleicht: "Was geht mich Weihnachten und Jesus an! - Was geht mich das Kreuz Christi an? - Nichts! Und dabei bleibe ich". Sagst du das?

Spätestens jetzt, wirst du dich ärgern und diesen Beitrag nicht mehr weiterlesen wollen.
Wenn es also so wäre, wie beschrieben, dann hättest du deine Meinungsfreiheit erfolgreich kundgetan und ich müsste schweigen.

Dabei hätte ich doch noch ein paar wichtige Fragen gehabt.
Solltest du wider Erwarten doch noch neugierig geworden sein, freut mich das sehr, auch für dich. Du bist aber auch verärgert, weil dich die Fragerei einerseits nervt, und andererseits, du kein Weichei sein möchtest, das sich so leicht in Glaubensfragen beschwatzen lässt.

Zum Glück befinden wir uns hier in einer fiktiven Geschichte. Aber mal nachdenken, ist doch auch nicht so verkehrt, oder?
Deshalb hier die Fragen an uns alle:
Warum wolltest du/wollten wir/ christlich getauft werden?
Warum lässt du/lassen wir/ unsere Kinder christlich taufen und später christl. erziehen in Kindergarten und Schule?
Warum wolltest du/wollten wir/ kirchlich heiraten?
Warum willst du/wollen wir/ kirchlich beerdigt werden?
Kannst du/können wir/ in unserem Leben einen Sinn erkennen?
Was geschieht mit dir/mit uns/ nach dem Tod? Denkst du darüber nach?
Es gäbe noch ganz viele Warum-Fragen.

Wer Weihnachten feiert, sollte wissen, warum er das macht. Manchmal ist es besser, Traditionen zu brechen, als Dinge mitzumachen, die man nicht will.
Das Kind in der Krippe ist der Heilsbringer, auf den damals schon alle Menschen gewartet haben. Er ist gekommen um sich ganz zu opfern. Die Geschichte von Jesus ist nicht nur mit der großen Weltgeschichte und der weltweiten Heilsgeschichte verbunden, sondern auch ganz eng mit der Geschichte der Juden und dem Alten Bund. Und mittendrin sind wir. Jeder Einzelne von uns an seinem Platz. Eingebunden in einen Neuen Bund, der mit Jesus Christus seinen Anfang genommen hat. Wir sollten unser Gewissen erforschen und darauf eine Antwort finden.

Eines solltest du wissen/ sollten wir bedenken: Jesus braucht keine "Elitemenschen", wie mir neulich gesagt wurde. Zu Jesus kann man kommen, klein und bescheiden, wie damals die Hirten im Stall von Bethlehem. IHM wollen wir die Ehre erweisen an Weihnachten. Beugen wir unsere Knie in aller Demut.

"Und gingen in das Haus und fanden das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und fielen nieder und beteten es an und taten ihre Schätze auf und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe. Matth. 2,11.


Nachsatz: Mir ist bewusst, dass es neben dem von mir in der Fiktion angedachten
Glaubens-u.Lebensmodell auch andere Modelle für ein gelingendes Leben gibt.

© Text u. Fotos Heidi Kjaer
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Heike L. aus Springe | 13.12.2014 | 11:52  
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Helmut Seifert aus Mönchengladbach | 14.12.2014 | 11:40  
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Shima Mahi aus Langenhagen | 14.12.2014 | 21:12  
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Uli U. aus Feldberg | 20.12.2014 | 11:36  
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