Zeltlager-Vorbereitung der Stadtjugendfeuerwehr Ronnenberg läuft auf Hochtouren

Nachdem sich das Zeltlagerteam der Stadtjugendfeuerwehr entschieden hatte, auch in diesem Jahr aufgrund der späten Ferien bereits in der ersten Woche zu verreisen, war klar, dass auch alle Vorbereitungen entsprechend nach vorn rücken müssen. Und wenn die Teilnehmer aus dem ganzen Stadtgebiet fast direkt von der Zeugnisausgabe aus ins erste große Sommerferienabenteuer starten, waren fleißige Helfer bereits Monate vorher für die tolle gemeinsame Sache am Werk.

Die erste Vorbesprechung fand bereits im Frühjahr statt und schnell war das diesjährige Motto gefunden: „In 7 Tagen um die Welt“. Auf Basis dieses Mottos konnten nun die ersten Aufträge verteilt werden und das Team schwärmte wieder aus.

Bei der zweiten großen Sitzung wurde dann der Wochenplan festgelegt und beschlossen, dass an jedem Tag ein Kontinent das Motto vorgibt. Die Anreise erfolgt am Samstag aus Europa, dann geht es in die Antarktis, nach Südamerika, Australien, Asien, Afrika, Nordamerika und am Samstag (hoffentlich mit einem Bedauern) zurück nach Europa.

Anschließend wurde in kleinen Gruppen an den Details gefeilt – ein Essensplan erstellt, Ausflüge geplant und gebucht, Bastelmaterial vorbereitet, zahlreiche Rallys, Spiele und Wettbewerbe durchorganisiert.

Und jetzt befinden wir uns im Endspurt. Die große Zeltlagerscheune in Linderte musste auf Vordermann gebracht werden, um auf den Ansturm der Feuerwehrkameraden vorbereitet zu sein, die jedes Jahr tatkräftig beim Verladen der zahlreichen Materialien mithelfen. Eine andere Baustelle war eine Tiefgarage, in der die Zelte in mühevoller Kleinarbeit eine neue Imprägnierung erfahren haben. Die hier tätigen Helfer sind wohl die einzigen, die für die Zeltlagerwoche wenigstens auf einen Tag Regen hoffen…

Da auch in diesem Jahr die Badeaufsicht am Parksee von den Betreuern selbst übernommen wird, durfte auch die inzwischen traditionelle DLRG-Fortbildung nicht fehlen. In diesem Jahr lag der Schwerpunkt auf Rettungstechniken im Uferbereich, mit dem neuen Gurtretter und dem Surfbrett. „Ich habe einfach ein besseres Gefühl, wenn wir Betreuer uns in jedem Jahr mit Hilfe der DLRG auf die Badeaufsicht vorbereiten und freue mich, dass wir in diesem Jahr unseren Ausbilder Olaf Nülle als Betreuer für die ganze Woche gewinnen konnten.“, so Stadtjugendfeuerwehrwart Matthias Düsterwald.

Die verbleibenden Tage vor dem großen Start sind mit Verwaltungsarbeit, letztem Feinschliff und dem Beantworten von zahlreichen Fragen „Darf ich bitte bitte in diesem Jahr mit XXX in ein Zelt ?“ gefüllt, die Vorfreude steigt (trotzdem) fühlbar an.

Und so mancher Betreuer aus dem in diesem Jahr sechszehnköpfigen Team hat auch noch einen sechsten Urlaubstag für das Zeltlager geopfert, damit schon der Aufbau am Freitag reibungslos funktioniert und die am Samstag anreisenden Jugendfeuerwehrleute ein perfekt aufgebautes Zeltlager vorfinden.
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