"Kopflos" - Enthauptung heute

Nach dem schlimmen Terroranschlag bei Charlie Hebdo steht die Welt kopf.
Diesen Ausdruck habe ich mir näher angesehen:
kopfstehen bedeutet (umgangssprachlich) völlig überrascht, verwirrt, durcheinander, bestürzt sein
Kann es sein, dass die zahllosen Köpfe, die vor einigen Monaten in Syrien und im Irak auf die Erde fielen nicht laut genug waren um Europa und die Welt zu erschüttern?
Waren die schreienden Bilder voller Gewalt und kopflos hingerichteter Menschen nicht ausreichend um uns kopfstehen zu lassen?
Wieso gerade jetzt?
Die Gewalt spielt nicht mehr in einem Land weit, weit weg, sie ist auch nicht vor unserer Haustür, sie ist Mitten unter uns!
Und nun?
Ist dies ein Grund für uns den Kopf zu verlieren?
NEIN!
Sie fordert uns heraus POSITION zu beziehen in unserem eigenen LEBEN, in der Gesellschaft und Kirche.
Es geht um Identität, meine und die des Volkes, Europas und der WELT!
Es geht um die Menschheit, den Menschen, das LEBEN!
Nur in Freheit, freier Entscheidung kann LEBEN gedeihen, reifen, wachsen, auch RELIGION.

Wir lesen in der Bibel von einer Enthauptung: Der Tod Johannes des Täufers
→ Mk 6,14-29; Lk 9,7-9

1 Zu jener Zeit hörte der Vierfürst Herodes[1] das Gerücht von Jesus. 2 Und er sprach zu seinen Dienern: Das ist Johannes der Täufer, der ist aus den Toten auferstanden; darum wirken auch die Wunderkräfte in ihm! 3 Denn Herodes hatte den Johannes ergreifen lassen und ihn binden und ins Gefängnis bringen lassen wegen Herodias, der Frau seines Bruders Philippus. 4 Denn Johannes hatte zu ihm gesagt: Es ist dir nicht erlaubt, sie zu haben! 5 Und er wollte ihn töten, fürchtete aber die Volksmenge, denn sie hielten ihn für einen Propheten.
6 Als nun Herodes seinen Geburtstag beging, tanzte die Tochter der Herodias vor den Gästen und gefiel dem Herodes. 7 Darum versprach er ihr mit einem Eid, ihr zu geben, was sie auch fordern würde. 8 Da sie aber von ihrer Mutter angeleitet war, sprach sie: Gib mir hier auf einer Schüssel das Haupt Johannes des Täufers! 9 Und der König wurde betrübt; doch um des Eides willen und derer, die mit ihm zu Tisch saßen, befahl er, es zu geben. 10 Und er sandte hin und ließ Johannes im Gefängnis enthaupten. 11 Und sein Haupt wurde auf einer Schüssel gebracht und dem Mädchen gegeben, und sie brachte es ihrer Mutter. 12 Und seine Jünger kamen herbei, nahmen den Leib und begruben ihn und gingen hin und verkündeten es Jesus.
13 Und als Jesus das hörte, zog er sich von dort in einem Schiff abseits an einen einsamen Ort zurück. Und als die Volksmenge es vernahm, folgte sie ihm aus den Städten zu Fuß nach. 14 Als nun Jesus ausstieg, sah er eine große Menge; und er erbarmte sich über sie und heilte ihre Kranken.

Herodes hat Angst vor Johannes, er glaubt zu wissen, dass er ein "Auferstandener" mit Wunderkräften ist, denn er sieht und hört, wie Johannes Menschenmassen bewegt und zum Glauben führt. Diese Kraft ist ihm fremd, er fürchtet sich.
In diese Angst wirkt seine Schwägerin hinein, Herodias. Mit ihr lebt er im Ehebruch. Sie erträgt es nicht, dies von Johannes zu hören, er muss verschwinden!
Furcht und Wut finden vor der Hinrichtung zusammen und führen zur Enthauptung von Johannes dem Täufer.
Dieser Kopf ist nicht still auf die Erde gefallen, seinen Aufschlag können wir immer noch durch alle Jahrhunderte hören.
Sie wollten ihn zum Schweigen bringen, doch er ruft uns allen immer noch zu:
" Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe" (Mt 3, 1.2)

Kehr um, brich nicht die Ehe!

Ehebruch - darin ist viel mehr verborgen als wir denken! Auch Gott spricht von einem EHEBUND mit Israel in der Bibel, eine EHE mit seinem VOLK, Gott spricht immer wieder von seiner Treue. Er ist ein treuer GOTT.
In der Offenbarung lesen wir von der Braut des Lammes 21,9 Und es kam einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen hatten, voll der sieben letzten Plagen, und redete mit mir und sprach: Komm her, ich will dir die Braut, das Weib des Lammes zeigen.

Gottes Kirche, sein Volk, im Bild der Braut, des Ehebundes für ewig...
"Ich traue dich mir an auf ewig, ich traue dich mir an um Recht und Gerechtigkeit, um Liebe und Erbarmen, ich traue dich mir an um Treue, so dass du Jahwe erkennst." (Hos 2,21-22)

Johannes riskierte seinen Kopf für diese Mahnung, weil ER an Gottes Gebot festhielt, er hielt seinen KOPF hin für TREUE und den EHEBUND, für die WAHRHEIT, die keiner von uns verleugnen kann...
Tief im Herzen kennen wir alle die Wahrheit...denn nur deswegen werden wir innerlich aufgewühlt bis zur Entscheidung, fühlen WUT und FURCHT...
Unser WILLEN wird gemahnt und zur Umkehr, zur Treue aufgerufen, wir müssen Entscheidungen treffen...enthaupten wir den inneren Rufer, oder hören wir auf ihn, kehren wir um zu einem BUND mit Gott)
Weiter lesen wir, dass Johannes Jünger ihn begruben und zu Jesus liefen, sie berichteten ihm alles was geschehen ist, sicherlich waren sie betrübt, zornig, verängstigt, aufgeregt, enttäuscht- warum hat Gott nicht eingegriffen, nicht bestraft, nicht gerettet? Warum????
Was tut JESUS? Er hört es und im selben Augenblick zieht Er sich erst ein Mal zurück.
Gott zieht sich zurück...
Unsere Enttäuschung..zurück auf ein Schiff, abseits an einen einsamen Ort.
Wollte Er am liebsten weg vom Erdboden? Weg von der Grausamkeit und Hartherzigkeit der Menschen, weg von der Sünde? Konnte es sein, dass er für einen Augenblick angewiedert war, ER das LICHT von der Finsternis und ihrem Gestank, vom Verbrechen gegen die Menschheit?

Gott und Mensch, LIEBE, die den Hauch des Hasses täglich ins Gesicht geschleudert bekommt! Können wir das als Menschen nicht verstehen? Er entäußerte sich seiner Gottheit um uns gleich zu sein, so steht es geschrieben...können wir sein Verhalten nicht verstehen? WEG an einen einsamen ORT!
In diesem Wort "weg" ist mehr enthalten, WEG...ein WEG...kein Stillstand, in ihm ist Bewegung...
Was tut JESUS, er sagte, immer das was ich den Vater tun sehe...
Er handelt aus dem Rückzug heraus...ER wartet! Gott wartet, nachdem ER sich zurückgezogen hat und sieht, wie Massen von Menschen IHN suchen, sie kommen zu IHM!
... Und als Jesus das hörte, zog er sich von dort in einem Schiff abseits an einen einsamen Ort zurück. Und als die Volksmenge es vernahm, folgte sie ihm aus den Städten zu Fuß nach. Als nun Jesus ausstieg, sah er eine große Menge; und er erbarmte sich über sie und heilte ihre Kranken.
JESUS erbarmt sich, ER steigt aus dem Boot, kommt zurück und sieht die große Menge, er heilt ihre Kranken. Gott kann nicht anders, selbst wenn wir IHN verjagen, als zu warten und zu heilen...sein Erbarmen ist unbeschreiblich gross...auch heute noch!
Jesus gab seine Kraft an seine Jünger weiter, wir haben einen Auftrag. Die Christenheit muss sich diesen wieder vor Augen rufen! Das ist lebensnotwendig, besonders jetzt!

Lukas 9
Die Aussendung der zwölf Jünger
1 Dann rief er die Zwölf zu sich und gab ihnen die Kraft und die Vollmacht, alle Dämonen auszutreiben und die Kranken gesund zu machen.
2 Und er sandte sie aus mit dem Auftrag, das Reich Gottes zu verkünden und zu heilen.
3 Er sagte zu ihnen: Nehmt nichts mit auf den Weg, keinen Wanderstab und keine Vorratstasche, kein Brot, kein Geld und kein zweites Hemd.
4 Bleibt in dem Haus, in dem ihr einkehrt, bis ihr den Ort wieder verlasst.
5 Wenn euch aber die Leute in einer Stadt nicht aufnehmen wollen, dann geht weg und schüttelt den Staub von euren Füßen, zum Zeugnis gegen sie.
6 Die Zwölf machten sich auf den Weg und wanderten von Dorf zu Dorf. Sie verkündeten das Evangelium und heilten überall die Kranken.
Das Urteil des Herodes über Jesus
7 Der Tetrarch Herodes hörte von allem, was geschah, und wusste nicht, was er davon halten sollte. Denn manche sagten: Johannes ist von den Toten auferstanden.
8 Andere meinten: Elija ist wiedererschienen. Wieder andere: Einer der alten Propheten ist auferstanden.

9 Herodes aber sagte: Johannes habe ich selbst enthaupten lassen. Wer ist dann dieser Mann, von dem man mir solche Dinge erzählt? Und er hatte den Wunsch, ihn einmal zu sehen.

Herodes war irritiert, die Kraft die er glaubte enthauptet zu haben lebte, wie war das möglich?
Sie lebt in mir und Dir, in jedem Menschen der JESUS CHRISTUS bekennt, Er wirkt, lebt in uns, durch uns und mit uns.
All die Morde, all die Enthauptungen der letzten Monate, lassen uns denken GOTT schweigt, hat sich zurückgezogen, doch ER wartet nur auf unsere Rückkehr zu IHM, kommen wir zu IHM, bitten wir um Heilung für unsere Welt, für Europa, unsere Gesellschaft, geben wir nicht auf!
Unsere Politiker stehen vor der Finsternis, die ihren Schlund aufgerissen hat und rufen: Merkel in Sorge um christliche Prägung Europas
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) fürchtet einen Verlust der christlichen Prägung Europas.

...Die Politikerin sagte, sie hoffe auf die missionarischen Fähigkeiten, die im Christentum steckten.

http://kath.net/news/46194

Enttäuschen wir sie nicht! Das ist ein WORT!

https://www.youtube.com/watch?v=76CViMQo7Q8

Mirela Sevenich-Walter
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5 Kommentare
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 16.01.2015 | 01:01  
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Mirela Sevenich-Walter aus Oberweser | 16.01.2015 | 12:00  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 16.01.2015 | 18:22  
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Margret Bloch aus Duisburg | 19.01.2015 | 18:44  
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Mirela Sevenich-Walter aus Oberweser | 20.01.2015 | 13:46  
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