Stars, die bei der Fußball-WM 2014 fehlen werden

Nicht alle aktuellen Stars der Fußball-Bühne werden bei der WM 2014 in Brasilien kicken. Einige hochkarätige Spieler haben es nicht ins Aufgebot ihrer Nationalmannschaft gepackt, andere fallen verletzt aus und wieder andere haben sich mit ihrem Heimatland überhaupt nicht qualifiziert.

Aussortierte Stars
Auf die drei Altstars Kaká, Robinho und Ronaldinho hat Brasiliens Coach Luiz Felipe Scolari verzichtet, zumal er international aktive Mittelfeldspieler vor allem aus der Premier League rekrutiert. Torjäger Seydou Doumbia netzte für ZSKA Moskau 18 Mal ein, doch ein WM-Ticket blieb dem Ivorer verwehrt. Es gibt sogar einen Profifußballer, der von sich aus auf eine WM-Teilnahme verzichtet: Carlos Vela, Stürmer von Real Sociedad San Sebastián, möchte sich lieber auf seine Karriere in Europa konzentrieren, anstatt Mexiko auf dem Spielfeld zu unterstützen.

Michael Carrick und Jermaine Defoe stehen für England nur auf der Warteliste, Ashley Cole beendete nach der Nichtnominierung seine Nationalelf-Karriere. Wegen Disziplinlosigkeit von Frankreichs Trainer Didier Deschamps ausgebootet wurde Samir Nasri, dessen Freundin ihren Unmut darüber via Twitter kundtat. Auch Abwehr-Routinier Eric Abidal ist zum Zuschauen verdammt. Unglücklich über seine Streichung aus dem Kader ist zudem US-Boy Landon Donovan. Für den Ex-Bayern-Profi rückt FCB-Regionalliga-Talent Julian Green ins Aufgebot. Bei Portugal gab Paulo Bento Wolfsburg-Legionär Vieirinha den Vorzug vor Porto-Routinier Ricardo Quaresma. Doch nicht jeder Altmeister gehört für einen Nationaltrainer zum alten Eisen: Volker Finke weiß, dass Kamerun ohne Samuel Eto'o kaum Chancen hat und auch in Uruguay ruhen die Hoffnungen trotz einer erstklassigen Offensive immer noch ein bisschen auf Routinier Diego Forlan.

Verletzte WM-Zuschauer
Italien muss ohne Mittelfeldstratege Riccardo Montolivio auskommen, der sich im Testspiel gegen Irland das Schienbein gebrochen hat. Lange verletzt war dessen Teamkollege Giuseppe Rossi. Offenbar zu lange, denn Cesare Prandelli strich den Fiorentina-Goalgetter nach dem Testspiel gegen Irland aus dem Kader. Auch Florenz-Angreifer Mario Gomez guckt in die Röhre. Bundestrainer Joachim Löw traut dem über weite Strecken der Saison verletzten Legionär nicht zu, der Mannschaft helfen zu können.

Herber Rückschlag für die hoch eingestuften Kolumbianer: Topstürmer Radamel Falcao schafft es nach seinem im Januar erlittenen Kreuzbandriss nicht nach Brasilien. Die WM vor dem Fernseher anschauen darf sich auch Rafael van der Vaart. Der Niederländer laboriert an einer Wadenverletzung. Auf der Kippe steht unter anderem der Einsatz von Rippenprellung-Patient Franck Ribéry für Frankreich und der des russischen Spielgestalters Roman Shirokov.

Stars, die sich nicht qualifiziert haben
Cristiano Ronaldo oder Zlatan Ibrahimovic? Die Portugiesen setzten sich im Relegationsspiel gegen Schweden durch, PSG-Knipser Ibrahimovic kann Urlaub machen. Robert Lewandowski kann die Bühne am Zuckerhut ebenfalls nicht nutzen, um sich zu präsentieren. Doch genau wie Ibrahimovic, der Waliser Gareth Bale (Real Madrid), David Alaba (FC Bayern München) aus Österreich und der Slowake Marek Hamsik (Marktwert 40 Mio. Euro) vom SSC Neapel hat der Pole, der vom BVB zum FC Bayern München wechselt, einen sehr hoch dotierten Vertrag bei einer europäischen Topmannschaft und muss für niemanden vorspielen.
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