Pfarrer Georg Egger geht in den Ruhestand

Pfarrer Georg Egger beantwortet die Fragen der Kinder
Mit einem musikalischen Gottesdienst verabschiedete die Kirchengemeinde St. Raphael Pfarrer Georg Egger
Es war ein herzlicher und auch sehr persönlicher Verabschiedungsgottesdienst, den die Gemeinde St. Raphael für Pfarrer Georg Egger gestaltete. Schon zum Einzug erklangen beim „Kommt herbei“ zahlreiche Kinderstimmen im Wechsel mit dem Kirchenchor. Die beiden Chorleiter Andrea Hartinger und Markus Müller-Walter arrangierten ein harmonisches Miteinander der verschiedenen Chöre und auch die gesamte Kirchengemeinde wurde mit eingebunden. Ein Flöten- und Gitarrenensemble begleitete die Kinder- und Jugendchöre, alles Musiker aus der Pfarrei, sowie Andrea Hartinger am Flügel. Die „Kleine Orgelmesse in B“ von Joesph Haydn, gestaltet durch den Steppacher Kirchenchor, wurde von einem Kammerorchesterensemble umrahmt, die Solopartien sang Sopranistin Martina Riegg.
Der Abschied aus seinem Amt läutet auch einen Neubeginn für die Pfarrei ein, denn künftig wird es eine Pfarreiengemeinschaft Steppach-Westheim geben, und der erste Schritt dazu wurde schon ganz vorsichtig gemacht. Sieben Kommunionkinder stellten sich während der Messe der Gemeinde vor, sie wollen künftig den Ministrantendienst aufnehmen, und dabei haben „wir schon zwei Westheimer Kinder heute mit reingeschmuggelt“, so Georg Egger. Den Kindern widmete er beim Gottesdienst diesmal besonders viel Zeit, denn sie hatten ein ganzes Fragenpaket zusammengeschnürt. „Warum hast du uns nicht schon früher so viele private Dinge von dir erzählt?“ oder „Was war das Schönste, was du in all den Jahren als Pfarrer erlebst hast?“, wollten die Kinder ganz genau wissen. Um all diese Fragen zu beantworten, setzte sich Pfarrer Georg Egger zu den Kleinsten der Gemeinde und erzählte. Die Jugendarbeit sei ihm immer sehr am Herzen gelegen, dabei habe er das Zuhören als eine wichtige Eigenschaft erkannt, nur dadurch könne man die Talente eines jeden Menschen erkennen und entsprechend fördern. Von den Jugendlichen habe er außerdem gelernt „nicht Chef zu sein“, das habe er in seiner Arbeit immer so gehandhabt und sei gut damit gefahren. Zum Abschluss des Gottesdienstes nahmen die Kinder nochmals das Heft in die Hand und „drehten den Spieß um“, sie nahmen Georg Egger an die Hand, bugsierten ihn zur Kirchenbank und „segneten“ mit einem Abschiedslied ihren Pfarrer. Nach dem zweistündigen Gottesdienst ging es dann in ein geselliges Nachmittagsprogramm über.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.neusässer | Erschienen am 05.09.2015
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