Oktoberfest im Begegnungszentrum in Steppach

Viel Spaß hatten Matthias Reiter und seine Freundin Pia, der die Musik des Jugendblasorchesters Neusäß so gut gefallen hat.
Neusäß: Steppach | Die milden Spätsommertemperaturen lockten zahlreiche Gäste in den barrierefrei gestalteten Sinnesgarten beim Haus Radegundis in Steppach. Beim „inklusiven Oktoberfest“ in der Parkanlage passte alles zusammen. Das Jungendblasorchester Neusäß sorgte für die musikalische Umrahmung und die Gersthofer Trachtentanzgruppe zeigte traditionelle Volkstänze. Die Musiker und Tänzer sorgten so für eine gelungene Oktoberfeststimmung.
Das Begegnungszentrum ist eine „Insel mitten in Steppach“. Der Steppacher Bürger Karl Karcher stiftete das Grundstück 1967 an den Diözesan-Caritasverband. Seine Auflage war, dass es für soziale Zwecke genutzt werden muss. Bereits beim Bau des Hauses wurde auf Barrierefreiheit geachtet, sodass auch schwerstbehinderte Menschen ins Tagesangebot kommen können. Die offene Behindertenarbeit in St. Radegundis wird heute vom Malteser Hilfsdienst betrieben. Der Schwerpunkt liegt auf der Beratung Betroffener nach Unfällen oder Erkrankungen und Begleitung hin zu neuen Lebensperspektiven. Neu im Angebot ist „MalTa“, eine Tagesbetreuen für Menschen in der Frühphase der Demenz. Betroffene können die Tage in Gemeinschaft verbringen. Die Angehörigen wissen, dass den demenziell Erkrankten liebevoll begegnet wird, und dass sie professionell begleitet werden. Der weitläufige parkähnliche Garten dient der Erholung und ist gleichzeitig ein geschützter Rahmen.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.neusässer | Erschienen am 05.11.2016
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