Gedichtserie. Heute: Das Schweinsgedicht

Das Schweinsgedicht

Ein Schweinewort, das glaube mir,
das bringt man nicht so zu Papier.
Doch mit Humor und Lustigkeit
birgt säuisches auch keinen Streit.

Du hast es sehr genau erkannt:
Ich bin auch mit dem Schwein verwandt:

Zur Zeit bin ich ein Stachelschwein,
weil mein Rasierer, dieses Luder,
mich jetzt im Stich gelassen hat.
Ich denk, auch so bin ich noch fein.

Ich war auch schon ein dummes Schwein
Und fiel dabei glatt auf den Bauch.
Zwei Frauen zu verkraften............
Du kannst mir glauben, daß das schlaucht.

Ich wäre gern ein Warzenschwein,
ich hätte Lust auf deinen Busen,
doch leider kann das ja nicht sein.....
mir bleibt nur ab und an das Schmusen.

Ein Dreckschwein ist, nimmt man`s genau,
der, der mehr hat als nur eine Frau.
Ein großes Dreckschwein kann man sein,
läßt Mann dann nicht das Ferkeln sein.

Als Zuchtschwein möchte ich nicht gelten,-
Verwechsel mich nicht mit den Kelten,
doch Schlachtschwein möchte ich auch nicht sein,
ich brings ja noch, und ganz allein.

Zum Glücksschwein aber kann man werden,
trifft man die Frau, die das versteht.
Und Fremdgehn kann zum Glücksfall werden
auch wenn es nur sporadisch geht.

Als Schwein hast du mich oft benannt,
da hast du sicher deine Gründe.
Als Eber käme ich gerannt
Und suchte mir schon meine Pfründe.

Ich würde mich mit dir dann suhlen,
begehrte deine Liebeskuhlen,
doch leider kann von dem nichts sein,
ich bin ja nur ein dummes Schwein.

Und wenn-das kann ja durchaus sein-
ich dich beleidigt hab als Schwein,
dann laß es ruhig mich doch wissen,
dann werd ich`s Küssen missen müssen.

Doch wenn du bist mit mir konform,
dann nimm den Ringelschwanz als Horn.
Blas kräftig rein, und laß es tuten,
als Mastschwein werd ich dann ausbluten.

Du warst es, die mit Schweinesachen
mich oft gebracht hast schon zum Lachen.
Genau wie mit dem Patermann
bringst Hintergründiges du an.
Ich find es gut, wie du das machst,
und weiß genau, daß du dann lachst.

Zum Schluß- das sagt ein Schweinehund-
ich küßte zwar schon manchen Mund,
doch deiner ist so lieb und zart,
der ist von ganz besondrer Art.
Der kann so liebe Worte sagen,
ich kann es manchmal kaum ertragen.

Ich fühl mich wie ein Partyschwein,
ich hab ja eine „Frau“ daheim,
mit der, ich sag es unumwunden,
verbinden mich auch schöne Stunden.

Doch oft, und das ist das Problem,
sind manche Tage gar nicht schön.
Dann denkt man sich was andres aus
und kommt als Schweinebock nach Haus.

Ich könnt jetzt einfach weiterschreiben,
vom Urlaub und vergangnen Zeiten.
Doch laß ich es jetzt lieber sein,
sonst bin ich noch ein blödes Schwein.


WS
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