Rechts meine Großeltern (Ausschnittvergrößerung aus der Originalpostkarte)
Es war um 1920 als mein Großvater diese Postkarte von seiner 'Markthalle' in Königsberg/Ostpreußen an seinen Bruder schickte und voller Stolz schrieb, dass er an einem Samstag 5 Zentner Kartoffeln verkaufte und dabei 23 Mark verdiente.... So ändern sich die Zeiten! ;)))
"Lieber Bruder und Schwager! Schicken Dir hier eine Ansicht von unserem Geschäft (Sackheimer Markthalle) Das Geschäft geht jetzt sehr gut. Verkauften z. B. am Sonnabend über 5 Zentner (Kartoffeln ?) Kirschen und verdienten dabei 23 M. Sonst alles beim Alten. Herzl. Gruß Andr. Franzi u. Ki."
Ich mag ja auch die Bild- und Wort-Dokumente von "wie es damals war" - mit echten Zeitzeugen aus der Familiengeschichte ......
Ein schöner Beitrag, Gabriele.
LG Kirsten
Dass viele alte Fotos aus der Heimat die lange, schwierige Flucht überstanden haben, ist meiner Mutter zu verdanken. Sie hat 6 Fotoalben neben wichtigen persönl. Papieren in einem winzig kleinem Köfferchen gerettet. Wie sie das angestellt hat, bleibt wohl ihr Geheimnis, denn als wir in Gotenhafen aufs Schiff verfrachtet wurden, war sämtliches Gepäck strikt verboten. Der Platz wurde für die Menschen benötigt......
Danke fürs Reinschauen und Eure Kommentare.
Immer wenn ich alte Bilder sehe, versuche ich, mir das Leben der Menschen in der damaligen Zeit vorzustellen. Es war sicher kein einfaches Leben.
Schön, daß Deine Mutter die Bilder und Dokumente retten konnte.
Ja, Sibille und Holger, es war bestimmt kein einfaches Leben und man lebte bescheidener. Mit heutigen Zahlen/Preisen kann man das nicht vergleichen. In einer Aufstellung des u. g. Links sind Durchschnittslohn eines Arbeiters und Lebenshaltungskosten aufgelistet...ein iteressanter Vergleich zu heute!
DAS denke ich auch, Edgard. Wenn man unseren Lebensstandard mit anderen Ländern vergleicht, und dazu muss man nicht unbedingt Europa verlassen, geht es uns durchschnittlich verdammt gut.
Und man findet halt immer noch was Schlimmeres. Das Argument hilft keinem Klagenden ;)
Der Mensch gewöhnt sich halt an das Vorhandene - das hilft, mit schlechten Zuständen zurechtzukommen - und es treibt an, aus dem Guten Besseres zu machen.
Natürlich sollte man mit dem erreichten Guten auch mal zufrieden sein - allein schon fürs Seelenheil ;)
....*lach*, ja, Karl-Heinz, die gibt es ab und an auch. Nur bekomme ich die, verflixt nochmal, nicht so hin wie früher meine Mutter und Großmutter... ;)
Andreas.... >> Jammern auf hohem Niveau?! Machen doch alle.
Das scheint heute zum guten Ton zu gehören...;)) ... und so manch einer muss im Leben erst tüchtig geschoren werden, um zu begreifen, wie gut er es doch eigentlich vorher hatte...;)))
> "Das scheint heute zum guten Ton zu gehören...;)) ... und so manch einer muss im Leben erst tüchtig geschoren werden, um zu begreifen, wie gut er es doch eigentlich vorher hatte...;)))"
@ Andreas - >> "Man gewöhnt sich schnell an den Ist-Zustand..."
...besonders wenn er besser ist als der vorherige ;o)) ...umgekehrt , na ja, das hatten wir ja schon erwähnt...Recht haste, ist halt menschlich, kann man aber auch bei Tieren beobachten...*grins*
@ Stefan - na klar getrennt. Ich heb 'ne Portion Keenichsberjer für Dich auf, wenn's mal wieder so weit ist- ;))) es gibt aber kein Sahnehäubchen auf, dafür ganz viele Kapern in der Soße. .... ;-))
*grins* - Holger, noch so ein Leckermäulchen?....Du bist eh im Vorteil, weil näher dran....aber auch noch "vorbei bringen" ? Das will ich aber mal ganz schnell überlesen haben...;))))
....waaas? Holger mag keine Kapern? Glaub ich nicht. Ohne die gibt's keine Keenichsberjer Kloppse nich! Basta!
Dann stell schon mal "Trakehner Blut" kalt oder "Meschkinnes", Stefan....für hinterher.....;)))
...OK, gebongt......am besten bringe ich 'nen Kübel voll mit zum Forum am 12. September...!? ;)))))
....und erzähl keine Märchen, Stefan, die leeren Teller da auf dem Foto hast Du nicht bekommen sondern gemacht......;o)
liebe gabriele, ein schönes zeitzeugnis deine postkarten.
ein zeugnis für eine kultur. heute geht die ziemlich verloren, angesichts der vielen supermärkte.
als vor zwei jahren in einem kleinen nordhessischen dorf, mit dem ich sehr verbunden bin, der kleiner laden aus altersgründen zugemacht wurde, da haben wir es alles gespürt....
er fehlt, auch als zentrale für dorfneuigkeiten bei ca. 170 einwohnern ;-))))))
lg
....wenn so ein kleiner Laden nicht mehr ist, hinterlässt er regelrecht ein Loch.....das kann ich gut nachvollziehen.
Als Kind habe ich den "Treffpunkt Dorfladen" auch noch erlebt.... alle die sich dort begegneten, hatten trotz ihrer vielen Arbeit immer noch Zeit und Muße für ein Schwätzchen.....:) ... der Laden war damals quasi das, was die Lokalzeitung von heute ist ...;))
Stefan...."faires Angebot" ... tse tse tse....da muss ich mich wohl leider incognito unter's gemeine Zuschauervolk mischen, denn statt K-Klopse kochen steht Koffer packen auf meinem Programm....
Und wie ich in unserer Zeitung gerade gelesen habe, führst Du uns am 12.09. mit Humor und guter Laune durch's Programm ...und das mit GARANTIE! -steht da jedenfalls so- ;)))))
Gabriele, das ist fair. Normalerweise werden Backstage-Karten nur vererbt. *grins*
Und Du sollst doch nicht alles glauben was in der Zeitung steht. *lach*
Wenn Du schon keine Klopse mitbringst, dann heb bitte die Zeitung auf und bring mir bitte den Artikel mit. Oder kann man den auch irgendwo online lesen?
Leider lese ich diesen schönen Artikel und bewundere die Abbildungen erst heute. Gabriele, hast Du schon einmal daran gedacht, Deine Scans des Ladens (und natürlich auch die aller anderen Königsberger Ansichten in Deinem Besitz) an das 'Bildarchiv Ostpreußen* weiter zu mailen? (Lässt sich leicht ergooglen.) Vom Sackheim ist dort noch kaum etwas vorhanden, obwohl von Königsberg insgesamt bereits über 3.000 Bilder eingestellt worden sind. Dann solltest Du noch möglichst genaue Angaben zur Lage des Geschäfts machen, denn beim Sackheim handelt es sich ja um einen kompletten Stadtteil.
Eins noch nebenbei: Wenn man genau hinliest, erkennt man, dass nicht 5 Zentner Kartoffeln verkauft wurden sondern "5 Centner Kirschen". Wir Königsberger waren zwar große Kartoffelesser, doch zu gewissen Zeiten konnte es auch schon mal Obst sein. ;))
Ganz lieben Dank, Peter. Ja, Du hast Recht, es muss Kirschen heißen. Habe es gleich oben im Text nachgetragen.
Das Bildarchiv Ostpreußen ist mir bekannt. Einige Bilder sind auch schon drin aus unseren Familienalben, hauptsächlich den Kreis Elchniederung betreffend. Wir wohnten in Kaukemen (Kuckerneese). Ich bekomme regelmäßig den Heimatbrief Elchniederung und habe mir auch die Zusammenfassung davon auf CD gekauft.
Aber Du hast Recht, es wird Zeit, dass ich auch andere Fotos noch rüberschicke.
Danke Dir und liebe Grüße
Gabriele
Langenhagen: CCL | Heute öffnete das erweiterte CCL seine Pforten -- der Andrang war groß und ebenso die Gräuschkulisse :))
Mit 120 Geschäften auf einer Verkaufsfläche von 30.000 m² ist es so groß wie die Ernst-August-Galerie in Hannover....
....womöglich zu groß für Langenhagen? Warten wir es ab!
Willkommen in Shoppenhagen!
Weitere Bilder von Jürgen Hameister finder Ihr...
Als ich heute in meiner 'Sammelsuriumkiste' nach alten Aufzeichnungen suchte, kam auch mein längst vergessenes Poesiealbum aus meiner Grundschulzeit wieder zum Vorschein und damit auch längst verschüttete Erinnerungen.
Damals, in den Nachkriegsjahren war vieles noch schwer zu bekommen oder es war für uns nicht bezahlbar.
So bastelte mir meine Tante mit viel Phantasie, Geschick und Mühe aus dem Wenigen, was vorhanden war,...
Bei meinen letzten Spaziergängen rund um den Silbersee und im Stadtpark entdeckte ich in und an den Bäumen ein "Leben der anderen Art". Augen glotzten mich an und merkwürdige Wesen schienen mich zu beobachten.
Na ja, vielleicht ging ja auch die Phantasie mit mir durch...
Es staut sich nicht nur auf der Straße,
nein, auch beim Hund staut's in der Blase... ;)
Gesehen am Sonntag, den 28.04.2013 an der Pferderennbahn, Theodor-Heuss-Straße, als fast nichts mehr ging und auch rechts und links der Straße alles wild zugeparkt war.
Mein Beitrag zum Mai-Thema der Gruppe Ansichtssache.
Mit diesen Apfelblütenträumen sage ich erst einmal "tschüss" --- bin für den Rest des Monats da wo die Sonne immer scheint, das Meer rauscht und die Sterne des nachts auf die Erde fallen... :)
Garbsen: Zum Dicken Fritz | Vor 52 Jahren wurde die Kegelbahn gebaut - seit drei Jahren wurde sie nicht mehr vermietet. Heute fiel sie dem Bagger zum Opfer.
Vor allem für unseren Senior war es ein mulmiges Gefühl, aber es gibt auch eine gute Nachricht: Die Kegelbahn selbst wurde von einem Holländer abgebaut und wird nun in Frankreich wieder aufgebaut.