ÜbungsleiterInnen der Region Hannover machen sich fit im interkulturellen Umgang

Übungsleiter-Aus- und Fortbildung in Hannover. Die Teilnehmenden des Spezialblock-Seminar "Sport Interkulturell" kamen aus Hannover, Burgwedel, Hemmingen, Laatzen, Langenhagen, Seelze. Auch aus Braunschweig, Bramsche und Ostercappeln (beides LK Osnabrück) sowie Deutsch Evern (LK Lüneburg).
 

Seminar „Sport Interkulturell“ | RSB-Übungsleiter-Aus- und Fortbildung 2015

Der Regionssportbund bot zusammen mit dem Landessportbund in diesem Jahr erneut ein Seminar mit dem Thema Sport Interkulturell an, um Übungsleiter aus der Region im Themenfeld Integration im und durch Sport auf kulturelle Unterschiede hinzuweisen und dafür zu sensibilisieren. Ziel des Ausbildungsbausteins ist es, eine kulturelle Vielfalt im Sport zu erreichen und deren Ressourcen besser nutzbar zu machen.

Mithilfe folgender fünf Themengebieten ("Spielfeldern") steckten die Referenten Heelje Ahlborn, Inga Möller und Dirk Adams den Rahmen für diese Ausbildung und Schulung der interkulturellen Handlungskompetenzen:

• Spielfeld 1: Gefühle, Irritationen, Fremdheit
• Spielfeld 2: (Kulturelle) Ressourcen
• Spielfeld 3: Wahrnehmung und Kommunikation
• Spielfeld 4: Werte und Konflikte
• Spielfeld 5: Kulturelle Vielfalt im Sport - über Perspektivwechsel wird die Wahrnehmung erweitert sowie an der eigenen Empathie- und Konfliktfähigkeit gearbeitet

Zu Beginn des Seminars standen die eigenen Erfahrungen und Erwartungen mit dem Thema im Vordergrund. Im Anschluss gingen die Referenten bereits näher in die Materie ein und erläuterten die Säulen, auf denen das Seminar „Sport Interkulturell“ aufgebaut ist.

Die Thematik der Integration soll erfahrungsorientiert, teilnehmenden- und prozess-orientiert sowie spielerisch ausgerichtet sein. Durch diese Arbeitsweise sollen den Teilnehmenden die oben aufgeführten Spielfelder zum besseren Verständnis von Integration näher gebracht werden.

Die Thematik der Integration soll erfahrungsorientiert, teilnehmenden- und prozess-orientiert sowie spielerisch ausgerichtet sein. Durch diese Arbeitsweise sollen den Teilnehmenden die oben aufgeführten Spielfelder zum besseren Verständnis von Integration nähergebracht werden. Auch wurde der wichtige Aspekt beleuchtet, dass der Großteil kultureller Eigenschaften nicht unmittelbar erkennbar ist und zu Irritationen führen kann.

Am Nachmittag wurde es dann aktiver: Nach der Mittagspause ging es in die Turnhalle, um hier mithilfe geeigneter Spiele die Themen „Kennenlernen“, „Vertrauen“, „Kommunikation“ und „Kooperation“ kennenzulernen und selbst zu entwickeln.

Die Teilnehmenden wurden so zeitweise zu Forschern, die auf einer fiktiven „Insel“ das soziale Handeln der dortigen Bewohner beobachteten.

Es folgte die Vorstellung des „Bewusstseinsrads“. Die einzelnen Schritte erfolgen oft gleichzeitig und innerhalb weniger Sekunden. Wichtig ist, dass in den einzelnen Schritten innegehalten wird und es nicht sofort zu einer Bewertung oder eine Verurteilung kommt.

Für den Erfahrungsaustausch untereinander kommt das so genannte „World Café“ zum Tragen, da man in Kleingruppen zusammensitzt und gemeinsam ein Thema bespricht.

Zum Abschluss des Seminars wurden alle bis dahin angefallenen Fragen gesammelt und an mehreren Tischen offen besprochen und Lösungsmöglichkeiten und Handlungsempfehlungen festgehalten:

1. Konflikte
2. Sprache, Umgang mit Flüchtlingen
3. Zielgruppe ansprechen und die Vereine zur Integrationsarbeit motivieren
4. Gestaltung von Integration und Transfer in die Vereine

Der Regionssportbund und seine Referenten wünschen allen Absolventen des Seminars viel Erfolg bei der weiteren Arbeit im Sport und ein gutes Gelingen beim Umsetzen neuer Ideen, die u.a. durch dieses Seminar gesammelt wurden!

Mehr Informationen zum Thema unter:
http://www.rsbhannover.de/de/rsb/lehrgaenge/sport-interkulturell

Für detaillierte Fragen steht Felix Decker (decker@rsbhannover.de); (0511) 800 79 78-41 gerne zur Verfügung.

Hinweis:
Die Durchführung wurde durch die Förderung aus Mitteln der Finanzhilfe des Landes Niedersachsen realisiert.
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