Verkehr lässt CSU in Günzburg nicht los

Stadtrat Günter Treutlein (CSU)

Der Ortsvorstand der CSU Günzburg hat kürzlich das Thema des großräumigen Verkehrs aufgegriffen. Wie die Ortsvorsitzende und dritte Bürgermeisterin Ruth Niemetz berichtet, habe sich die örtliche CSU in Sachen Südtrasse und Bahntrasse positioniert.

In der im Sommer vorab veröffentlichten Machbarkeitsstudie war für die Südtrasse entlang der BAB 8 zwischen der Waldvogelkurve und der Auffahrt Günzburg eine Kostenschätzung von 25 Millionen Euro genannt worden, davon ca. 10 Millionen für die Anbindung des Gebiets Areal Pro mit Untertunnelung der BAB 8 bis zur Staatsstraße 2020; fast dieselbe Summe würde der Anschluss direkt an die Autobahn kosten – mit einem wesentlich größeren Nutzen. Die restlichen 15 Millionen verschlingt die eigentliche Südspange, verbunden mit einem zusätzlichen Geländebedarf von 10 Hektar; noch nicht beachtet sei der zusätzliche Straßenunterhalt. Dies sei dem Ortsvorstand eindeutig zu viel Landverbrauch und zu teuer. Die Christsozialen hätten im Stadtrat der Machbarkeitsstudie zugestimmt um Fakten auf dem Tisch haben; diese seien nun geliefert worden. „Wir sagen daher deutlich: einzig richtig ist der Anschluss an die Autobahn.“, fasst Ruth Niemetz die Meinung im Ortsvorstand zusammen. Positiv sei, dass die Anbindung des Gewerbegebiets über die Anschlussstelle Leipheim nach der Ertüchtigung der GZ4 sehr gut funktioniere.
Zweites großes Thema seien die jüngsten Verlautbarungen zur Bahntrasse Ulm-Augsburg; der Bundesverkehrswegeplan werde 2016 für die kommenden Jahrzehnte neu aufgelegt. „Daher ist es an der Zeit, für die Bahntrasse Ulm-Augsburg in unserem Bereich klare Positionen festzulegen, damit wir dabei sind.“, erläutert Stadtrat Günter Treutlein. Von den bisher genannten Varianten blieben nur der Neubau entlang der BAB 8 oder der Ausbau der bestehenden Bahntrasse übrig. Ein Neubau sei zeitlich nicht zu schaffen, ohne dass unsere Region in die Gefahr gerate, komplett von der europäischen Ost-West-Magistrale abgehängt zu werden. Und das dürfe auf keinen Fall passieren. Zudem hänge der Neubau der Brücke der B 16 in Günzburg über die Bahn von der Entwicklung maßgeblich ab. „Die örtliche CSU bekennt sich daher deutlich zum Ausbau der bestehenden Bahntrasse und zur Aufnahme in den neuen Bundesverkehrswegeplan 2016.“, so Ruth Niemetz für den Vorstand.
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