Giftige Pflanzen

Friedberg: Bei Fischers im Garten | Kaum guckt man mal nicht hin, da knabbert unser Liebling auf einmal auf irgendetwas herum: Schlimm, wenn es sich um giftige Pflanzen handelt. Giftige Pflanzen können von Durchfall und Erbrechen bis hin zu Lähmungen und zum Tod führen. Im Haus, im Garten oder einfach am Wegrand, finden kann man sie a überall.

Vor allem für Katzen ist das Fressen von Pflanzen wichtig, weil sie damit die Ausscheidung ihrer beim Putzen verschluckten Haare erleichtern. Hunde fressen Pflanzen, um ihren Magen zu beruhigen und zu „reinigen“, wenn sie sich nach einer Mahlzeit unwohl fühlen. Damit sie bei ihrem Bedürfnis nicht an giftige Pflanzen geraten, hier eine Liste einiger Pflanzen, die Haustiere definitiv meiden müssen:

Giftige Zimmerpflanzen

Dieffenbachie und Zimmerkalla (höchst giftig)
Topfazalee
Birkenfeige
Gummibaum
Efeu
Philodendron
Geranie
Agave
Hortensie
Alpenveilchen
Weihnachtsstern

Gerade Jungtiere finden neu angeschaffte Topfpflanzen und Blumensträuße oft äußerst interessant. Gerade im Frühling bei schönen Blumensträußen aus Maiglöckchen, Osterglocken und Tulpen ist große Vorsicht geboten!
Giftige Pflanzen im Garten

Buchsbaum
Kirschlorbeer
Oleander
Rhododendron
Narzissen (darunter fallen auch die Osterglöckchen)
Hyazinthe
Eibe
Tulpen
Maiglöckchen
Schneeglöckchen
Christrosen

Bei Verzehr können Symptome wie Erbrechen, Durchfall, Apathie, Speicheln, Krämpfen, Zuckungen, Taumeln, veränderter Atmung oder ungewohnter Pupillengröße, Rötungen und Nervosität auftreten. Frage bei Unsicherheiten unbedingt Deinen Tierarzt.



Falls ein Haustier an einer giftigen Pflanze geknabbert hat:
Den Topf umgehend außer Reichweite stellen und Deinen Vierbeiner genau beobachten. Auch der Mundraum sollte sorgfältig untersucht und Pflanzenreste entfernt werden. Stellt sich nach geraumer Zeit keine Symptome ein, hat der Liebling noch einmal Glück gehabt, denn nicht alle Teile einer gefährlichen Pflanze sind immer giftig. Andernfalls versuche auf keinen Fall selbst behandeln, sondern sofort zum Tierarzt. Hilfreich, ein Stück der giftigen Pflanze oder unter Umständen ein wenig Erbrochenes mitzunehmen.
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5 Kommentare
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 03.03.2016 | 20:06  
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Ingeborg Behne aus Barsinghausen | 03.03.2016 | 23:45  
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Christl Fischer aus Friedberg | 04.03.2016 | 12:21  
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Christoph Altrogge aus Kölleda | 04.03.2016 | 20:25  
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Christl Fischer aus Friedberg | 05.03.2016 | 15:15  
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