THW in Friedberg erhält Defibrillator

Die THWler freuen sich über den neuen Defibrillator: (v.l.) Christoph Fischer (Vorsitzender des Helfervereins), Jutta Brand (MedX5), Klaus Metzger (Landrat), Tobias Buchwieser (THW Ortsbeauftragter), Daniel Schinder (ihoch3), Roland Eichmann (Bürgermeister), Thomas Schmid (ihoch3), Rainer Utke (THW Zugführer)
 
Daniel Schindler von der Werbeagentur ihoch3 spendete dem THW einen Defibrillator, damit sie künftig auch bei Herzrhythmusstörungen schneller helfen können.
Friedberg: THW |

Bei Herzrhythmusstörungen ist schnelle Hilfe gefragt. Die Friedberger Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerk (THW) können ab sofort auch bei solch einem Notfall besser Hilfe leisten. Die Friedberger Werbeagentur ihoch3 von Daniel Schindler spendete den THWlern einen Automatisierten externer Defibrillator (AED). Am 6. Mai fand die offizielle Übergabe des lebensrettenden Geräts statt. Mit dabei waren der Landrat Klaus Metzger und der Friedberger Bürgermeister Roland Eichmann.

Schneller helfen und Leben retten
Das THW hilft in den vielfältigsten Fällen, meist mit Technik. Technik, mit der es auch Leben rettet. Beeindruckt von der Leistung und dem Engagement der Friedberger THWler spendete Daniel Schindler von der Werbeagentur ihoch3 der THW Helfervereinigung einen AED, damit die Helferinnen und Helfer bei ihren Einsätzen auch bei Herzrhythmusstörungen besser Hilfe leisten können. Zusammen mit Landrat Klaus Metzger und dem Friedberger Bürgermeister Roland Eichmann übergab Schindler den Defibrillator den Helfervereinsvorsitzenden Christoph Fischer sowie dem Ortsbeauftragten Tobias Buchwieser und Zugführer Rainer Utke. Auch Jutta Brand von MedX5, der in Friedberg ansässigen Vertriebsgesellschaft für den gespendeten Defibrillator, freute sich, dass dem lokalen THW einer ihrer AEDs gestiftet wurde.

„Der Defibrillator ergänzt unsere Ausstattung hervorragend. Gerade bei den Autobahndiensten wird er immer mit dabei sein“, so THW-Zugführer Rainer Utke. Bei den Autobahndiensten leisten die THWler an verkehrsreichen Tagen Bereitschaftsdienst, um die Autobahnpolizei zu unterstützen und sind so meistens die Ersten an einem Unfallort. Aber auch bei anderen Einsätzen und Übungen wird der Defibrillator seinen festen Platz auf dem Einsatzfahrzeug haben, nicht zuletzt, um für die eigenen Einsatzkräfte da zu sein. Ein AED ist zwar ein sogenannter „Leihendefibrillator“, dennoch wurden die THWler auf dem Gerät geschult, damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt.

Defibrillatoren retten Leben!
Es kann jeden treffen: Dick oder dünn, alt oder jung, Sportler, kranke und auch gesunde Personen. Beginnt das Herz dann urplötzlich und vollkommen unkoordiniert zu rasen, zählt jede Minute. Wird innerhalb der ersten 5 Minuten ein elektrischer Schock abgegeben und - falls erforderlich - die Herzdruckmassage durchgeführt, hat das Opfer eine gute Überlebenschance. Denn beim Kammerflimmern kann das Herz nicht mehr ausreichend Blut durch den Körper pumpen. Ohne ausreichende Sauerstoffversorgung drohen schon nach wenigen Minuten irreparable Hirnschäden. Keine Angst: Man kann beim Einsatz des Defibrillators nichts falsch machen. Das Gerät gibt selbst Anweisungen, wie es zu handhaben ist und analysiert die Herzfrequenz des Patienten. Nur wenn es sich wirklich um ein Kammerflimmern handelt, kommt der Stromstoß.

80 Prozent aller plötzlichen Herztode geschehen zuhause, am Arbeitsplatz und in der Freizeit! Aus diesem Grund sollten nicht nur an öffentlichen Plätzen wie in Gemeinden und Städten, an Veranstaltungsorten und überall dort wo sich Menschen aufhalten AED Geräte zur Verfügung stehen, sondern auch dort, wo man es eigentlich nicht erwartet.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.friedberger | Erschienen am 06.06.2015
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