Dale Carnegie Training

    Weiterbildung gewinnt einen immer größeren Stellenwert. Der Wunsch und auch die Notwendigkeit lebenslang zu lernen tragen genauso dazu bei, wie der Wunsch nach persönlicher Weiterentwicklung. Der weltweit tätige Weiterbildungsanbieter „Dale Carnegie“ fokussiert sich mit seinen mehrtägigen Seminaren auf die Themen Rhetorik, Präsentation, Zeitmanagement sowie Führungs- und Verkaufstrainings. Die internationale Expertise und die Methoden von Dale Carnegie werden ganz bewusst mit lokalem Know-how verbunden, um den Seminarteilnehmern ein praktisch einsetzbares Angebot zu machen. Die exklusiven Business-Seminare sprechen in erster Linie Unternehmer und Mitarbeiter mit Führungsverantwortung an. Diesen bietet das Seminarangebot interessante Impulse für die Persönlichkeitsentwicklung.

Mit dem „Dale Carnegie Kurs“ setzt der Seminaranbieter auf ein besonderes Format im Bereich „Personal Leadership“, das zumindest unter diesem Namen nicht von anderen Anbietern kopiert werden kann. Die Seminarziele sind wohlklingend und umfassend: „Sie erschließen Ihre Potenziale und schöpfen sie aus, während Sie neue ehrgeizige Ziele anstreben – und erreichen!“ Mit diesem Konzept hat der Anbieter weltweit mehr als sieben Millionen Menschen für das Trainingskonzept begeistert. Auch Börsen-Guru Warren Buffet hat 1951 zu Beginn seiner Karriere am Training teilgenommen und soll so begeistert gewesen sein, dass er den Kurs als seine beste Investition überhaupt bezeichnet.

Der Kurs in den Seminarräumen eines Münchener Hotels beginnt in guter Stimmung. Zum Kennenlernen sind die Teilnehmer aufgefordert, sich nach verschiedenen Kriterien aufzureihen und zu sortieren. So kommt man ins Gespräch und schnell ist man „per Du“. Mitten im Geschehen ist Trainerin Cordula Berthes, die die Teilnehmer des dreitätigen Seminars mit Impulsen versorgt, Fachwissen vermittelt und die praktischen Übungen begleitet. Mitgebracht hat sie für jeden Teilnehmer einen Ordner mit Seminarunterlagen. Diese helfen, die Seminarinhalte später noch einmal nachzuarbeiten und dienen als Arbeitsmappe. Deutlich wichtiger ist jedoch die Interaktion vor Ort mit der Trainerin und den anderen Teilnehmern. Dabei wechseln immer wieder die Methoden, sodass auch bei Menschen mit viel Seminarerfahrung keine Langeweile aufkommt. Im Seminar gelte es, die Komfortzone zu verlassen, lässt Cordula Berthes die Teilnehmer wissen und lädt dazu ein, durch erlebten Erfolg diese angenehme Zone zu vergrößern. Bei der Vorstellungsrunde können die Teilnehmer das gleich ausprobieren. Während manche beim ersten Versuch ihren Namen fast verschlucken und an dieser wichtigen Stelle immer leiser werden, üben alle gemeinsam, wie man sich wirkungsvoll vorstellt. „Ein Unterschied wie Wiener Würstchen oder Steak“, stellt einer der Teilnehmer im Anschluss staunend fest. Auch bei anderen Themen ist das Ziel hoch. „Ein guter Coach ist unbequem. Aber er bringt euch auf einen anderen Level“, verrät die Seminarleiterin.

Nach der Definition der eigenen Ziele geht es wieder um die Selbstpräsentation. Zu der gehört unter anderem der Smalltalk, der für eine angenehme Atmosphäre sorgt. Anhand einer bildhaften Geschichte gibt die Trainerin Hinweise, welche Themenfelder man anschneiden könnte. Das wird anschließend gleich ausprobiert. Plötzlich plaudern selbst introvertierte Teilnehmer eloquent über Herkunft, Familie und Urlaubspläne. Zu vermeiden sind hingegen riskante Themen wie Politik, Religion oder Gesundheit und stärken so die Beziehungen untereinander. Durch diese Übung erfährt man auch, wie vielfältig der Teilnehmerkreis ist. Der besteht gleichermaßen aus Führungskräften aus Unternehmen wie aus Unternehmern, studierten Berufseinsteigern und Personen, die ihr Berufsleben verändern und vom Seminar eine intellektuelle „Frischzellenkur“ erwarten. Beste Voraussetzungen also für eine Gruppe, die begeistert mitarbeitet und so zum Seminarerfolg beiträgt.


Um die Merkfähigkeit zu steigern, rät das Seminar, in Bildern zu denken. Je größer die Übertreibung dabei, umso besser die Merkfähigkeit. Die hilft nicht nur dabei, größere Selbstsicherheit zu gewinnen, sondern auch die Sozialkompetenz zu verstärken, die Kommunikations- und Führungsfähigkeit auszubauen und größere Flexibilität zu entwickeln. Praktische Übungen im Seminar zeigen die Wirksamkeit und überzeugten selbst Skeptiker. Die konnte zugleich mitnehmen, dass Nörgeln und mangelndes Interesse im Alltag keine werthaltigen Beziehungen entstehen lassen. Anerkennung sei dabei immer mit einer Begründung zu verbinden, damit man sie nicht für Schmeichelei hält, so Cordula Berthes. Die verblüffte ihre Teilnehmer kurz danach mit einem physikalischen Experiment mit einem Glas voller Wasser und einem Bierdeckel. Anschließend lud sie ein, die persönliche Beziehungssonne zu zeichnen und sich zu verdeutlichen, welche Personen aktuell besonders wichtig für einen sind. Gelegenheit zum Austausch bestand nicht nur während der Seminarzeiten, sondern auch in den Pausen, in denen das Mittagessen bzw. kleine Snacks und Getränke gereicht wurden.

Kurze Präsentationen der Teilnehmer gaben der Gruppen zusätzlichen Input. In zwei Minuten galt es, über ein persönliches Erlebnis zu sprechen und auszuprobieren, wie man die Wirkung der eigenen Worte verstärken kann. Die letzten zehn Sekunden waren dabei reserviert für eine Aufforderung an die Zuhörer und die Erklärung, welchen Nutzen diese davon haben. In einer der folgenden Runden stand die Anerkennung im Mittelpunkt. Jeder Teilnehmer bekam von drei anderen eine positive Rückmeldung zu seiner Präsentation. Auch im Seminarkonzept ist Anerkennung fest verankert. Immer wieder haben die Teilnehmer zwischendurch Gelegenheit, über den Gewinner kleiner Preise abzustimmen. Wer hat am emotionalsten präsentiert? Wer hat den größten Durchbruch erreicht? Diese Erfolge wurden mit Büchern, Kugelschreibern und anderen Preisen belohnt.

Manchmal ist Überzeugen ganz einfach. Doch das gilt nur, wenn man grundlegende Regeln berücksichtigt. So gilt es, in einer einfachen Sprache zu sprechen, Beispiele vorzustellen, das Material zu limitieren, die Gedanken zu ordnen und das Gesagte am Ende noch einmal zusammenzufassen. Im Mittelpunkt müsse immer die Frage stehen „Was unterstützt das, was ich sagen möchte?“ Genauso wichtig sei, mit Begeisterung für eine Sache einzutreten und dies zu vermitteln. So gewinne man Mitstreiter und Erfolge. Selbst bei Widerständen gelte es geschickt vorzugehen. „Ein ABER macht alles kaputt“, berichtete Cordula Berthes. Besser sei es, Kritik und Angriffe erst einmal zu puffern, um etwas Zeit zu gewinnen. Rückfragen („Hilf mir zu verstehen…“) oder sanfte Äußerungen („Das ist eine mögliche Sichtweise.“) seinen wichtig, um Konflikte nicht hochkochen zu lassen und die Kommunikationskanäle offen zu halten. Zum Trainieren der Flexibilität standen am letzten Seminartag experimentelle Rollenspiele auf dem Programm. Codula Berthes inspirierte als alte Frau im Kontakt mit einer Spinne, als Menschenfleisch fressender Riese und lud in der Gruppe dazu ein, gemeinsam die Komfortzone auszudehnen. Dazu erzählte sie von Fischen, die immer genau so groß werden, wie es ihr Aquarium zulässt. Ein abschließender Block zum wirkungsvollen Führen, in dem Prinzipien der Führung vorgestellt und diskutiert wurden, ergänzte die Seminarinhalte hervorragend. Zum Abschluss bekam jeder Teilnehmer von der Seminarleiterin ein ganz persönliches Feedback mit auf den Weg.
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