Peterswörther Musikanten glänzten beim Jahresschlusskonzert - Kerzenlicht sorgt für besondere Atmosphäre in der Pfarrkirche

Trio mit zwei Klarinetten und Fagott von links nach rechts Lisa Stark, Heike Daum und Michaela Schmid (Foto: Marlene Schweizer)
 
Jagdhorntrio von rechts nach links Albert Müller, Rudi Mozet und Hans Fischer (Foto: Marlene Schweizer)

In der nur vom wärmenden Kerzenlicht erhellten Pfarrkirche St. Peter und Paul konnte Walter Kaminski, Vorsitzender des Peterswörther Sprachrohrs im vollen Gotteshaus die Besucher zum traditionellen Jahresschlusskonzert begrüßen. Hierfür hatten die Peterswörther Musikanten in verschiedenen Besetzungen ein anspruchsvolles und vielseitiges Programm vorbereitet.

Auftakt mit Mozart

Bereits zum Auftakt präsentierten feinfühlig abgestimmt Heike Daum, Michaela Schmid (Klarinetten) und Lisa Stark (Fagott) die Ariette des Papageno "Der Vogelfänger bin ich ja" aus der Zauberflöte vom Wolfgang Amadeus Mozart dem, ebenso überzeugend dargeboten, der Marsch der Priester ebenfalls aus der Zauberflöte folgte. Mit dem "Bozener Hirtenlied" und "Inmitten der Nacht" zwei Stücken von Gottfried Veit traf das Trio ausgezeichnet die weihnachtliche Stimmung, in die sich Kathi Stimmer-Salzeders "Adora" sehr gut einfügte.

Geschichte vom fehlenden Jesuskind in der Krippe

Heike Daum leitete mit einer lustigen Geschichte über das vermeintlich gestohlene Jesuskind aus der Peterswörther Krippe zur Blockflötengruppe über.

Blockflötengruppe begeisterte mit Weihnachtsweisen

Emilia-Sophie Ruchti, Pia Lerch, Lukas Ruchti, Aaron Winkler und Kilian Winkler stellten unter Leitung von Eva Ruchti mit bekannten Weihnachtslieder von "alle Jahre wieder" über "Tochter Zion" bis zu "Was soll es bedeuten" ihr außergewöhnliches Können und eine ausgeprägte Musikalität mit ihrem klaren und sauberen Spiel unter Beweis.

Erzählung über einen jungen Esel

Eine nachdenkliche von Michaela Schmid bestens vorgetragene Erzählung eines jungen Esel rundeten, die doch eher ruhigen Blockflötenmelodien ab.

Mächtige Klänge aus den Jagdhörnern

Denn dann erklang mächtig aus den Jagdhörner von Albert Müller, Rudi Mozet und Hans Fischer "Dona nobis Pacem", dem Johann Haydns "Im Wienerwald" folgte, bestechend im Zusammenspiel dargeboten. Mit dem "Jagdstück Nr. 11" von Reinhold Stief und "Bei der Hermesvilla" von Karl Stiegler brachte das Trio überzeugend ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten an den schwer zu spielenden Jagdhörner zu Gehör.

Merkwürdige Gäste an der Krippe eine nachdenkliche Geschichte

Nach diesen klangvollen Melodien zeigte die Geschichte "Merkwürdige Gäste an der Krippe" erzählt von Manuela Feldengut-Baur welche positive Wirkung Lebensfreude, Zeit und Liebe mit Blick auf das Kind in der Krippe entfalten können.

Großartiges Blechbläserquintett

Einen weiteren musikalischen Hochgenuss bot mit modernen und traditionellen Melodien das Blechbläserquintett Alexander Winkler (Posaune), Peter Winkler (Tenorhorn), Eva Ruchti (Tuba), Dominik Hauf (Trompete) und Stephan Böswald (Trompete). Ob bei "Sleigh Ride", "Last Christmas" oder "Winter Wonderland" das Quintett präsentierte erstklassig die großartigen Klangfarben ihrer Instrumente. Beeindruckend die Interpretation und die akkurate Abstimmung der Musiker, die bei "Maria hör den Engel", dem "Andachtsjodler" oder "Still Still" eindrucksvoll bewiesen, dass in den kräftigen Blechblasinstrumenten auch sehr einfühlsame Töne stecken.

Geschichte von der Klage der Christbäume

Auf das Ende der Weihnachtszeit machte die Erzählung "Die Klage der Christbäume", trefflich von Manuela Feldengut-Baur vorgetragen, aufmerksam und wie wichtig dabei der rettende Strohhalm des Glaubens aus der Krippe sein kann.

Peterswörther Musikanten glänzten als Orchester

Abschließend fanden sich die Peterswörther Musikanten zu einem Orchester zusammen und zeigten unter Leitung von Günther Winkler, der es glänzend verstand die Musikerinnen und Musiker nochmals zu einer Höchstleistung zu führen, dass sie eine ausgezeichnete Kapelle sind. So wurden "Joy to te World", "Hark the harald angels sing", "Es wird scho glei dumper" und "Oh du fröhliche" zum Glanzpunkt und einem echten Ohrenschmaus für die begeisterten Besucher. Stehender, lang anhaltender Applaus war der verdiente Lohn für eine eindrucksvolle und brillant dargebotene musikalische Stunde.

Zum Abschluss erklang "Stille Nacht, heilige Nacht"

Nach dem Dank des Vorsitzenden des Peterswörther Sprachrohrs Walter Kaminski an die Mitwirkenden für das musikalische Geschenk zum Jahresende und den besten Wünschen für das Neue Jahr ertönte als Zugabe zum Ende des gleichermaßen besinnlichen wie klangreichen Jahresschlusskonzertes 2013 "Stille Nacht, Heilige Nacht".
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