Ausgelassene Stimmung und begeisternde Auftritte beim Ball des Obst- und Gartenbauvereins in Peterswörth

Die kleine Garde der Glinken (Foto: Alfred Braun)
 
Die Fire Girls bei ihrer Weltreise in Russland (Foto: Alfred Braun)

Die Heizung im Bürgersaal konnte beim OGV Ball, dem Faschingshöhepunkt in Peterswörth, schnell zurückgedreht werden, einmal weil der Saal zum Platzen voll war und die Stimmung schon bald den Siedepunkt erreichte. Nach dem schwungvollen musikalischen Auftakt der "Schkopps", Franz Kopp und Karl Schwenkreis, begrüßte Vorsitzende Marlene Schweizer die in tollen Kostümen gekommenen Maschker, und stimmte auf ein Programm mit vielen Überraschungen ein. Gestärkt mit den zum Ball am rußigen Freitag traditionell servierten "Gschwollene" erwartete die närrischen Besucher dann ein wahres Feuerwerk an fulminanten Auftritten.

Beifallsstürme für die Kindergarde der Glinken

Den Beginn machte die Kindershowtanzgruppe der Glinken, die mit ihrer Blumendarbietung sich tänzerisch als glänzendes Aushängeschild der Gärtnerstadt präsentierten. Ein kleines Heimspiel war der Auftritt für die Mädels der kleinen Garde, denn sie hatten im Bürgersaal für ihre Auftritte hart trainiert. Sie waren in Topform und rissen die Besucher zu Beifallsstürmen hin und ohne Zugabe durften sie die Bühne nicht verlassen.

"Fire Girls" auf atemberaubender Weltreise

Nach einer ersten Schunkelrunde ging es nahtlos weiter und Walter Kaminski, der durch den Abend führte, konnte nach einem Jahr Pause wieder die "Fire Girls" in Peterswörth begrüßen. Was folgte war eine getanzte "Reise um die Welt" bei der sich die männlichen Girls als echte Umzieh- und Verkleidungskünstler, glänzende Schauspieler, elegante und sportliche Tänzer zeigten. Eine Welle der Begeisterung, die sich zu stehenden Ovationen steigerte, ließ den Bürgersaal erbeben. Der diesjährige Orden der "Fire Girls" ging an Conny Schwenkreis, Schriftführerin im OGV.

"Barkeeper" Bernd Ruchti kredenzte coole Drinks

Nach einem solchen Auftritt war es gut, dass die Bar, die wieder von "Barkeeper" Bernd Ruchti betreut wurde, geöffnet hatte und ein Gläschen Sekt zur Abkühlung, oder auch nicht, bereit stand.

Gundelfinger "Bier-Asylanten" machten Abstecher in den Bürgersaal

Nach einer Tanzrunde ging es weiter, denn die Gundelfinger "Bier-Asylanten" Renate und Christian Huber, als Pils und Doppelbock, hatten sich in den Gundelfinger Außenbereich, wie sie Peterswörth in ihrem Vortrag liebevoll bezeichneten, aufgemacht. Mit ihren gekonnt vorgetragenen Persiflagen über einige Kuriositäten in Gundelfingen hatten sie nicht nur die Lacher auf ihrer Seite, sondern bekamen auch einen brandenden Applaus.

Das kleine Prinzenpaar mit Hofstaat zu Gast

Schlag auf Schlag ging es weiter, denn das kleine Prinzenpaar Fiona I. und Noah I. hielten mit ihrem Hofstaat Einzug. Und auch sie wurden für ihre Tanzdarbietung und ihre schelmische Rede mit großem Beifall gefeiert.

Tolles Männerballett von Kolping

Sie sind seit Jahren beim OGV Ball zu Gast, das Männerballett der Gundelfinger Kolpingsfamilie, dass mit der von Franziska Meindl einstudierten Darbietung tosenden Applaus bekam und da war es keine Frage, ohne Zugabe ging es nicht ab - ab in die Bar.

"Die 4 Peterswörther Originale" setzten den glänzenden Schlusspunkt

Was in Mainz die Hofsänger sind, sind beim OGV Ball die "4 Peterswörther Originale" Lisbeth Dölle, Luise Hauf, Antonie Hieber und Klara Weng die traditionell den Schlusspunkt im Programm setzten. Sie summten als Insekten in den Saal und nahmen auf ihre ureigenste Art mit viel Witz, hintergründig kritisch und humorvoll das Dorfgeschehen und besonders den OGV in gereimten Worten und ins Ohr gehenden Liedern aufs Korn. Langanhaltender Beifall war der mehr als verdiente Lohn für einen fabelhaften Beitrag, der zu einem weiteren Höhepunkt des Abends wurde.

Lange noch wurde das Tanzbein geschwungen und die Bar besucht

Doch damit war noch lang nicht Schluss, denn jetzt gehörte die Bühne ganz den tanzfreudigen Maschkern, die noch lange das Tanzbein schwangen. Geschafft aber zufrieden gönnte sich Vorsitzende Marlene Schweizer mit den Helferinnen in der Küche zum Abschluss einen Barbesuch.
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