Aichacher "Ruheständler" vertiefen Städtefreundschaft mit Schifferstadt

  Aichach-Schifferstadt (hbe) Wie stark zwischenzeitlich die Städtefreundschaft mit der Aichacher Partnerstadt Schifferstadt gewachsen ist, durfte die über 50 starke Personengruppe des "Vereins der ehemaligen Angehörigen des öffentlichen Dienstes" beim jüngsten Besuch in der Pfalz erfahren. Der dreitägige Jahresausflug in die Pfalz mit offizieller Begrüßung, einen Treffen mit der dortigen Senioren-Union und vielen sehenswerten Stationen wurde von dem erste Vorsitzenden des Vereins, Heinrich Hutzler, perfekt organisiert. Heinrich Hutzler war es auch, der als Erster Bürgermeister der Stadt Aichach am 1. August 1992 mit dem offiziellen Urkundenaustausch mit dem damaligen Schifferstädter Bürgermeister Josef Sold die Städtefreundschaft offizielle besiegelte. In den vergangenen Jahren war diese Städtefreundschaft von vielen Begegnungen geprägt, viele Vereine tauschten sich aus und erfüllten die Freundschaft mit Leben.
Bürgermeisterin Ilona Volk empfing die Gäste aus Aichach mit großer Herzlichkeit ganz offiziell im historischen Alten Rathaus. Dem Empfang wohnten neben der großen Aichacher Reisegruppe Ehrenbürger, Altbürgermeister und ehemaliger Landtags- und Bundestagsabgeordneter Theo Magin, Altbürgermeister Edwin Mayer und 1. Beigeordneter Peter Kubina und aus Aichach nebem Vorsitzenden Heinrich Hutzler auch Zweiter Bürgermeister Helmut Beck und der ehemalige Zweite Bürgermeister und Stadtrat Dieter Heilgemeir bei. Eigens für die Gäste aus Aichach wurde auch die Aichacher Stadtfahne neben der Schifferstädter gehießt. Die Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung Schifferstadt um Irmgard Schlosser hatten sich redlich Mühe gegeben den Aichachern eine reich gedeckte Kaffeetafel zu präsentieren. Für viele "Ruheständler" war es der erste Besuch in der Partnerstadt und sie waren tief beeindruckt von der Freundschaft, die sich in den Jahren zwischen Aichach und Schifferstadt entwickelt hat. Dass auch die Stadtoberen großes Interesse haben, die Freundschaft gepflegt und weiter vertieft wird, unterstrichen sowohl Bürgermeisterin Ilona Volk wie auch der mitgereiste Zweite Bürgermeister Helmut Beck. Was aus der Freundschaft geworden ist, rief bei der Begrüßung die Bürgermeisterin in Erinnerung und nannte die vielen Begegnungen schon im Vorfeld mit den damaligen Bürgermeistern Alfred Riepl und Josef Sold, mit den Delegationen aus Bürgern und der jeweiligen Stadtverwaltungen, mit den "Damischen Rittern" um Otto Steuerl, die die Grundlage für eine sich immer stärker ausweitenden Freundschaft beider Städte war. Sie dankte allen Amtskollegen und besonders auch Klaus Habermann, dass sich die Partnerschaft ungeachtet der Parteigrenzen und wechselnden Stadtratsperioden oder Bürgermeisteramtszeiten entwickeln konnte. Vorsitzender Heinrich Hutzer unterstrich die langjährige Partnerschaft, die unter Altbürgermeister Alfred Riepl begonnen, von ihm als Erster Bürgermeister offiziell besiegelt werden konnte und auch von Bürgermeister Habermann intensiv gepflegt wird. Der Eintrag ins Gästebuch folgte. Sehr interessante Einblicke in die Schifferstädter Stadtgeschichte erhielten die Reiseteilnehmer von Stadtführerin Irmtrud Dorweiler. Beim Rundgang durch die Stadt und bei der Busfahrt wurden die Gäste von Altbürgermeister Edwin Mayer begleitet. Der Gesellschaftsabend fand im Hotel Kanne statt, an dem sich auch die Mitglieder der Schifferstädter Senioren-Union mit Altbürgermeister und SEN-Vorsitzender Edwin Mayer zum intensiven Gedankenaustausch einfanden, ebenso auch die Bürgermeisterin Ilona Volk, die dem Gesellschaftsabend eine besondere Note verlieh. Die sehr interessante und erholsame Fahrt mit modernen Reisebus der Firma Efinger war geprägt von der Besichtigung zahlreicher Sehenswürdigkeiten in der Pfalz. Stationen waren das Technikmuseum in Sinsheim, das größte private Museum dieser Art in Europa und nach einer Rundfahrt durch die Pfalz mit Ehrenbürger Theo Magin auch die Führung im geschichtsträchtigen Hambacher Schloss. Die Stadtführung im schönen Neustadt an der Weinstraße mit dem "Elwetritschen Brunnen" und die Fahrt nach Bad Dürkheim, wo im Bad Dürkheimer-Riesenfass aus dem Jahre 1934 mit einem Fassungsvermögen 1,7 Millionen Liter der Abend ausklang. Am dritten Tag war der Dom zu Speyer Ziel der Reise. Beeindruckt von der Fahrt, von den vielen Eindrücken waren alle Teilnehmer sehr zufrieden mit der Reise, mit der die Ruheständler die Städtefreundschaft weiter vertiefen konnten und auch selbst einen großen Beitrag der Städtebeziehung leisten.
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.aichacher | Erschienen am 01.08.2015
Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.aichacher | Erschienen am 16.12.2015
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