Schwabens beste Schülerlotsen messen sich in Friedberg

Siegerehrung mit Ehrengästen: v.l. Friedbergs Dritte Bürgermeisterin Martha Reißner, POR Ralf Bührle vom Polizeipräsidium Schwaben Nord, der Zweitplatzierte Yakup Cakir von der Gebietsverkehrswacht Nördlingen-Ries, Schwabens bester Schülerlotse Dominik Seefelder von der Verkehrswacht Memmingen, Bezirksvorsitzender Martin Schomanek, Drittplatzierte Hannah Körner von der Verkehrswacht Donauwörth, Stellvertretender PI-Leiter Wolfgang Hamann, LVW-Vizepräsidentin Carin Beck, Landratsstellvertreter Manfred Losing
 
Entfernung schätzen: Die Laserpistole der Polizei bringt das richtige Ergebnis
Aichach-Friedberg (hbe)
Die Schülerlotsen sind seit mehr als 60 Jahren eine tragende Säule der Schulwegsicherheit. Auch im Landkreis Aichach-Friedberg verstärken viele Schülerlotsen im Umfeld der Schulen die Sicherheit auf dem Schulweg. Unterstützung erfahren sie dabei von der Polizei und von der Verkehrswacht.
Derzeit stehen die Schülerlotsen in einem bundesweiten Wettbewerb der Deutschen Verkehrswacht (DVW) und des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Am Wochenende organisierte die Kreisverkehrswacht den Wettbewerb auf Bezirksebene in Friedberg. Schülerinnen und Schüler aus ganz Schwaben durften dabei der Kreisvorsitzende Helmut Beck und die Vizepräsidentin der Landesverkehrswacht Bayern, Carin Beck, begrüßen. Während die Begleitpersonen das Rahmenprogramm absolvieren konnten, mussten die Schülerlotsen an dem Vormittag ihr Wissen und Können in einem Theorieteil mit kniffligen Fragen aus dem Verkehrsrecht und auch zum Allgemeinwissen unter Beweis stellen. Zudem gehörten auch Reaktionstests und praxisbezogene Schätzungen zur Entfernung und Geschwindigkeit zu den Prüfungsaufgaben. Den Ausscheidungswettbewerb auf Landkreisebene gewannen die von Verkehrserzieher Hans-Peter Port betreuten Schülerlotsen Nicola Reichl und Alexander Schmid von der Mittelschule Kühbach, die jetzt beim aktuellen Bezirksentscheid in Friedberg den Landkreis Aichach-Friedberg vertraten. Jetzt mussten sie sich allen qualifizierten Schülerlotsen aus dem Regierungsbezirk Schwaben stellen. Nicht ganz einfach zu lösen war der Fragebogen im schriftlichen Prüfungsteil. Nach den Reaktionstests waren die Schülerinnen und Schüler mit dem Entfernungsschätzen beschäftigt. In welcher Entfernung steht der Feuerwehr-Lkw, das Polizeiauto oder das Polizeimotorrad? Eine exakte Feststellung der Entfernung stellte Kerstin Baumheyer mit der Laserpistole fest. Nachdem diese Werte eingetragen waren galt es die gefahrene Geschwindigkeit dieser Testfahrzeuge richtig einzuschätzen.
Nach Auswertung durch die Verkehrserzieher der Polizei wurde der schwäbische Bezirkssieger ermittelt, der zusammen mit dem Zweitplatzierten eine Teilnahme am Landesentscheid am 1. Juli in Bamberg berechtigt.
Der 14-jährige Realschüler Dominik Seefelder von der Verkehrswacht Memmingen qualifizierte sich als bester schwäbischer Schülerlotse 2016 für den Landesentscheid. Als zweiter Sieger darf auch der 15-jährige Mittelschüler Yakup Cakir von der Gebietsverkehrswacht Nördlingen-Ries mit nach Bamberg. Den dritten Platz erreichte von der Verkehrswacht Donauwörth die Realschülerin Hannah Körner.
Eine besondere Wertschätzung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit erfuhren die Schülerlotsen durch die Anwesenheit vieler Ehrengäste, die in ihren Grußworten das tolle Engagement für diese überaus verantwortungsvolle Tätigkeit würdigten. Mit einem „Kompliment an alle teilnehmenden schwäbischen Lotsen“, wandte sich auch Vizepräsidentin Carin Beck bei der Siegerehrung an die Schülerinnen und Schüler. Zusammen mit dem Stellvertreter des Landrates Manfred Losinger, der Dritten Friedberger Bürgermeisterin Martha Reißner, dem stellvertretenden Leiter der Polizeiinspektion Wolfgang Hamann, dem Bezirksvorsitzenden Martin Schomanek, Polizeioberrat Ralf Bührle vom Polizeipräsidium Schwaben Nord und KVW-Vorsitzenden Helmut Beck erhielten im Beisein der polizeilichen Verkehrserzieher die Schülerlotsen, ihre vom Regierungspräsidenten und Polizeipräsidenten unterzeichneten Urkunden, die damit ebenso ihren Dank und Anerkennung zum Ausdruck brachten. Die Kreisverkehrswacht bedankte sich bei allen, die sämtlich ihre Aufgaben mit Bravour gemeistert haben, mit Sachpreisen und für die drei Erstplatzierten gab es ferner noch die Bronze- Silber- und Goldmedaillen sowie Geldpreise für alle,.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.friedberger | Erschienen am 04.06.2016
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