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Wertinger Stadtfeuerwehr musste 218 Einsätze 2011 bewältigen

Glückwunsch zum neuen 2.Wertinger Kommandanten kam nach dessen Wahl vom 2.Bürgermeister Johann Bröll für Johannes Friedrich. Weitere Gratulanten waren Vorstand Rudolf Regensburger und 1.Kommandant Rudolf Eser.
 
Die Geehrten bei der Wertinger Stadtfeuerwehr wurden beglückwünscht: von links: 2.Bürgermeister Johann Bröll, Jürgen Stehle, Vorstand Rudolf Regensburger, Heribert Braun, Kommandant Rudolf Eser und Kreisbrandinspektor Anton Winkler.
 
Bild mit Geehrten und Feuerwehrjugend
Johannes Friedrich zum 2.Kommandanten gewählt- Schaffung von zwei Planstellen als Gerätewarte

Wertingen Bei der Jahreshauptversammlung der Wertinger Stadtfeuerwehr stellte Kommandant Rudolf Eser die Schaffung von zwei Plan und Haushaltsstellen für hauptamtlichen Gerätewarte sowie die Ersatzbeschaffung des Versorgungsfahrzeuges in den Raum.
Die Wertinger Wehr hat rückblickend auf das Jahr 2011 wieder sehr viel geleistet. Es galt 218 Einsätze und 71 Übungen abzuarbeiten. Wenn man diese Einsatzzahl auf den Jahresdurchschnitt umrechnet, dann waren die Brandschützer fast jeden Tag 1,8 Tag im Jahr für die Sicherheit der Bürger unterwegs.
Die Zahl spricht für sich und verdeutlicht die Wichtigkeit und Unersetzbarkeit der Feuerwehr bei Bränden, Notfällen, Hilfeleistungen, Sicherheitswachen und freiwilligen Tätigkeiten, so Kommandant Rudolf Eser.
Im Gasthaus Schwan konnte Feuerwehrvorsitzender Rudolf Regensburger zunächst neben dem 2.Bürgermeister Johann Bröll, und von der Kreisbrandsinspektion, Kreisbrandinspektor Anton Winkler willkommen heißen.

Vorstand Regensburger berichtete dass die Feuerwehr Wertingen ihr jährliches Kinderferienprogramm diesmal ins Wertinger Stadtfest eingebunden hatte. Die neue Drehleiter der Wertinger Feuerwehr sowie alle anderen Gerätschaften vom Schlauchwagen bis zur Lichtgiraffe wurden der Bevölkerung zur Schau gestellt. Die Augsburger Berufsfeuerwehr war mit der Tauchgruppe und Tauchbecken vor Ort. Weiter informierte auch das BRK und die Verkehrswacht. Neben der Wertinger Feuerwehr waren auch die Stadtfeuerwehren Gottmannshofen und Rieblingen mit von der Partie.
Die Maibaumwache, die Teilnahme am Ausflug in den Europa-Park und ein Kameradschaftsabend wurden gut angenommen.
Nach dem Bericht von Schriftführerin Daniela Büller und dem Finanzbericht von Kassierer Christian Bestle folgte der Kommandantenbericht.
Die 218 Einsätze setzen sich wie folgt zusammen:
16 Brände, 102 Technische Hilfeleistungen , neun Fehllarme,84 First- Respondereinsätzen und sieben Sicherheitswachen, dafür wurden 2393 Stunden aufgewandt. Besondere Einsätze unter den 218 Einsätzen war ein Brand in Hirschbach, wo ein Übergreifen der Flammen nicht mehr verhindert werden konnte. Das Wohnhaus musste abgerissen werden und wurde wieder neu aufgebaut.
Neben den Einsätzen wurden auch 71 Übungen abgehalten, wofür man 2151 Stunden aufbrachte. Jeder Einzelne Feuerwehrmann ist dabei wichtig, denn jeder Einzelne bringt Qualitäten mit, die wichtig sind, um einen Feuerwehrbetrieb in dieser Größenordnung zum Funktionieren zu bringen und zu unterhalten, so Kommandant Rudolf Eser.
Im abgelaufenen Vereinsjahr konnte die Wertinger Feuerwehr wieder einige „Ausbildungshighlights“ anbieten. Hier wurde ein Ausbildungstag in der Realbrandübungsanlage der Firma ERHA-TEC Fire & Safty“ durchgeführt.
Ausbildungsinhalte waren dabei unter anderem das Strahlrohrtraining, Medizinische Belastung, Deuten und Lesen von Rauchschichten, Rauchdurchzündung. Auch ein Ausbildungstag Wärmebildkamera, Einweisung in die Korbsteuerung der Drehleiter, Höhensicherung, sowie Drehleiterinfo gab es bei der Wertinger Wehr.
Auch zahlreiche Lehrgänge wie mit dem Deffibrillator, Truppmann, Truppführer, Aufbaulehrgänge für Atemschutzgerätewarte usw. wurden besucht.
Beim Atemschutz konnte man durch Umzug von Kaufering nach Wertingen einen neuen Feuerwehrmann Christian Strohmayr als Atemschutzbeauftragten gewinnen. Er ist bei der Berufsfeuerwehr in München angestellt.
Interessant waren diesmal die Sicherheitswachen bei den Dreharbeiten für Pro 7 Wissensmagazin “Galileo“. Hier hatte Maximus- Film wieder Station in Wertingen gemacht, die einen Beitrag mit dem Stoff “Thermit“ drehte.

Johannes Friedrich neuer 2.Kommandant

Nachdem der 2.Kommandant Josef Regensburger im letzten Jahr zurückgetreten ist, wurde in der Versammlung der bisherige kommisarische 2. Kommandant und Gerätewart Johannes Friedrich, als neuer 2.Kommandant von den Aktiven gewählt. Neu in die Wertinger Feuerwehr aufgenommen wurde Christian Strohmayr und Corina Fischer.

43 Jahre bei der Feuerwehr

Nach über 43 Jahren aktiver Dienstzeit wurde Heribert Braun der Senior der Feuerwehr, aufgrund des Erreichens der Altersgrenze in den Feuerwehrruhestand entsandt. In der Versammlung würdigte Kommandant und Vorstand die Leistungen des Feuerwehrmannes Braun mit einem Präsent.
Vom Kreisfeuerwehrverband bekam Braun noch die Ehrennadel für besondere Verdienste überreicht. Mit dem silberner Ehrenkreuz des Freistaates Bayern für
für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurde Jürgen Stehle mit dem silbernen Ehrenkreuz des Freistaates Bayern von KBI Winkler ausgezeichnet.
KBI Winkler dankte auch den aktiven Brandschützern für ihre Einsatzbereitschaft während des ganzen Jahres.







Ausblick 2012

Im Ausblick auf das Jahr 2012 nannte Kommandant Eser ,
Verstärktes Durchführen von Feuerwehrbeschauen, Schaffung von Aufstellungsflächen/Anfahrtszonen der Feuerwehr, Realbrandausbildung für Atemschutzträger, Atemschutznotfalltraining, Interner Ausbildungslehrgang für den Drehleitermaschinisten; Inspektion durch die Kreisbrandsinspektion Dillingen; Schaffung von zwei Plan- und Haushaltsstellen(hauptamtliche Gerätewarte)und eine Ersatzbeschaffung des Versorgungsfahrzeuges.

Zum Abschluss bedankte sich Kommandant Rudolf Eser
bei allen für ihre Mitarbeit und Einsatzbereitschaft.“ Eure ehrenamtliche Tätigkeit“ ist mit Geld nicht zu bezahlen, so Eser. Es ist ein sehr gutes Gefühl zu wissen, dass man als Kommandant eine „Starke Truppe“ zur Verfügung hat.
Dank galt auch den Firmen, denn ohne ihre Bereitschaft wäre das System einer Freiwilligen Feuerwehrfeuerwehr vor allem an den Wochentagen nicht mehr durchführbar. Auch die Stadt Wertingen sollte als Arbeitgeber, vermehrt darauf achten, dass ihre Arbeitnehmer für den Feuerwehrdienst freigestellt beziehungsweise herangezogen werden, so Kommandant Eser. Denn es geht in einer Freiwilligen Feuerwehr nur noch voran, wenn alle ihren Beitrag leisten und ständig kräftig mit anpacken.
Dank galt auch Bürgermeister Willy Lehmeier für die gute Zusammenarbeit.

Acht Mädchen
bei der Jugendfeuerwehr

Die Jugendgruppe der Wertinger Feuerwehr besteht aus 17 Mitgliedern, davon acht Mädchen und neun Jungen, so Jugendleiter Martin Neumann.
11 Feuerwehranwärter nahmen an einem Wissenstest teil und legten dabei die Prüfung erfolgreich ab. Drei Mädchen und drei Jungs nahmen am Truppmannlehrgang in Lauterbach teil. Eine Sonderübung absolvierten die Wertinger Jungfeuerwehrler mit der Jugendgruppe Roggden/Hettlingen zum Thema “Schlauchleitung“. Ziel war das sinnvolle Einsetzen des Schlauchwagen SW 2000. Das Kreisjugendzeltlager für Jugendgruppen, musste wegen des Regens abgesagt werden. Die Jugendleistungsprüfung wurde dennoch durchgeführt und alle sechs Wertinger Teilnehmer haben bestanden. Ein Ausflug in den Schernecker Hochseilgarten „Robins-Wood“ war für alle Jugendlichen und auch Aktiven wieder ein Erlebnis. Zum Auftakt der Brandschutzwoche 2011 bei der Firma Creaton in Roggden durfte die Wertinger Jugendgruppe den Aufbau einer “langen Schlauchleitung“ unterstützen. Zum Schluss dankte Jugendleiter Martin Neumann allen Jugendlichen, und den drei Jugendausbildern für ihr großes Engagement.

Dank vom Bürgermeister

2. Bürgermeister Johann Bröll dankte dem ausscheidenden Feuerwehrmann Heribert Braun für seinen jahrelangen Einsatz und Engagement. Ferner sprach Bröll das Brandschutzgutachten an, dankte auch allen aktiven und passiven Mitgliedern für ihre Einsatzbereitschaft. Sein ganz besonderer Dank galt vor allem den Jugendlichen, denn ohne Jugend geht es auch bei der Feuerwehr nicht weiter.
Dank und seinen vollem Respekt zollte Unternehmer Siegfried Denzel der Wertinger Stadtfeuerwehr,
Er versprach seine private und geschäftliche volle Unterstützung der Feuerwehr zu, vor allem wenn es um die Jugend gehe.
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1 Kommentar
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Peter Rotter aus Wertingen | 05.03.2012 | 17:25  
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