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Immer mehr ältere Menschen brauchen finanzielle Unterstützung und Beratung

SPD zu Besuch bei der Kinder- und Familienhilfe Langweid

Hannes Neumeier, Sachgebietsleiter beim Amt für Jugend und Familie, ist in den Rathäusern des Landkreises Augsburg allseits bekannt. Alle paar Jahre fährt er von Gemeinde zu Gemeinde und stellt die Sozialraumanalyse vor. Um an einem Beispiel Erfahrungen und die Umsetzung der Ergebnisse der Studie zu erläutern, hat die Kreis-SPD die Kinder- und Familienhilfe in Langweid besucht.
Neumeier betont, dass der Landkreis Augsburg ein familienfreundlicher ist: „Wir haben Arbeit, preiswerten Wohnraum, eine vergleichsweise gute Kinderbetreuung und eine gute Verkehrsanbindung.“ Wo all diese Faktoren zusammentreffen, wohnen auch gerne Alleinerziehende, sozial Schwache und Migranten. Das trifft auch auf Langweid zu. Deshalb habe es sich die Kinder- und Familienhilfe zur Aufgabe gemacht, besonders die Migrantenfamilien zu unterstützen, so Manuela Schnierle, die das Projekt leitet. Rund 50 Nationen leben in der Kommune und Bürgermeister Jürgen Gilg ist froh, dass er die Beratungsstelle vor Ort hat, mit der er intensiv und unbürokratisch zusammenarbeitet.
Niederschwellig und dezentral sind die Angebote, von denen die Kreis-SPD bei ihren Besuchen im Landkreis immer wieder hört. Der Kreisvorsitzende Roland Mair war besonders über das breite Leistungsspektrum in Langweid erstaunt: „Finanzen, Wohnung, Arbeit, Kinder, Erziehung, Gesundheit, Behinderung, Sprache, Schule, es gibt kaum etwas, für das Manuela Schnierle mit ihrem Team nicht zuständig ist.“ Zu Denken gab der 3. Bürgermeisterin von Aystetten Maria Hackl die Aussage, dass immer mehr Senioren die Dienste in Anspruch nehmen. „Sie haben Schwierigkeiten beim Ausfüllen von Formularen, das kann ich gut verstehen, aber was ich mit großer Sorge betrachte, ist die Tatsache, dass immer mehr ältere Menschen mit ihrer Rente nicht mehr auskommen, gerade auch Frauen“, stellte sie fest.
Wenigstens zeigen die Hilfen zur Selbsthilfe auf lange Sicht Erfolg. „Wenn tatsächlich 70 Prozent der Kinder aus schwierigen Familien es schaffen, selbständige Erwachsene zu werden, so sehe ich das als großen Erfolg für all diese Angebote“, so die stellvertretende Kreisvorsitzende Annette Luckner. Der dezentrale Weg sei zwar teuer, aber effizient. Hier hakte Heinz Paula ein, schließlich müsse eigentlich der Freistaat als Geldgeber auftreten, doch der „glänzt mal wieder durch Wegdrücken von Aufgaben“, so der Bundestagsabgeordnete. Deshalb sind der Landkreis und die Kommunen bei der finanziellen Unterstützung solcher Hilfsangebote gefragt. Und der Bedarf werde sicher nicht kleiner, denn die Finanzkrise sei natürlich hier besonders stark zu spüren, erfuhren die Besucher.

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