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Elterntraining ....

Trainingsgruppe mit Eltern
Seelze: Sporthalle des Georg-büchner-Gymnasiums | ....oder wenn die Mutter mit der Tochter zum Handballtraining geht.

Eigentlich versteht man unter „Elterntraining“ meistens die Erörterung irgendwelcher wichtigen Erziehungsfragen. Nicht so hier. Olaf meinte, dass die Eltern der weiblichen A-Jugend der HSG Letter/Marienwerder auch einmal am Training aktiv teilnehmen sollten, um zu erfahren, was ihre Töchter so leisten....

Nun muss ich gestehen, dass auch ich mir das Handballspiel lieber von der Tribüne aus ansehe, denn Laufen und Werfen gehören nun einmal zu den Disziplinen, die mit überhaupt nicht liegen. Ein wichtiger Termin ließ sich nicht auftreiben, also musste ich am Samstag mit. Das hat man davon, wenn man seine Kinder zur Regelmäßigkeit und Zuverlässigkeit erzieht.

Wie befürchtet, haben gerade die Eltern, die am lautesten meckern, gekniffen, aber wir waren immerhin zu dritt. Zuerst mal den Ball in die Hand nehmen und drehen, dann Prellen üben, erst im Stehen und dann dabei auch noch hinlegen. Das klappte noch einigermaßen. Dann die ersten Laufeinheiten mit Ball. Wie gesagt Laufen ist nicht mein Fall, das letzte Mal, dass ich einen 1000m Lauf durchgehalten habe, muss in der 7.Klasse gewesen sein, dementsprechend schnell ließen meine Kräfte nach und der Kreislauf machte schlapp (zumindest bin ich mir sicher, dass sich nicht die Sporthalle drehte).

Nach kurzer Erholungsphase gab es dann die verschiedensten Übungen mit und ohne Ball, sehr abwechselungsreich, so wie man sich halt ein gutes Training vorstellt. Während die gymnastischen Übungen mir entgegenkamen (das kann ich wenigstens recht ordentlich), musste meine Tochter ganz schön leiden, wenn ich versuchte ihr den Ball zuzuwerfen oder den ihren zu fangen. Ich glaube der Muskelkater im Bauch kommt davon, dass ich so oft über mich selbst lachen musste (der Ball fliegt halt nicht immer dahin, wo ich will).

Zum Glück hatten wir Eltern mehr Pausen als die jungen Damen, was nicht bedeutet, dass wir nicht mindestens genauso, wenn nicht sogar noch mehr kaputt waren. Immerhin dem Rücken und dem linken Arm ging es am Sonntag richtig gut. Und Spaß gemacht hat es doch.

Nun weiß ich wieder, warum ich so gerne schwimmen gehe, und sollte man mich vor die Wahl stellen 2000 Meter zu Laufen oder zu Schwimmen. Ich würde das letztere wählen, auch wenn es etwas länger dauert...
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Magazin Seelze | Erschienen am 12.11.2010
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