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Leo Keita lässt die Temperaturen steigen

Seelze: St.Barbara-Kirche | Sehr schnell war vergessen, dass draußen das Thermometer auf dem Weg zu 10° minus war, als Leo Keita und seine Musiker zu den Instrumenten griffen. Leo Keita, der Harenberger mit malinesischen Wurzeln, hatte Instrumente mitgebracht, deren Klang sofort in die Welt der heißen Musik versetzte. Und Mo Bitteye an den Percussions brachte die ZuhörerInnen nicht nur dazu, rhythmisch mit zu klatschen, sie sangen mit, sie standen in den Bänken. Die Musik entstammte weitgehend aus der Feder von Leo Keita und trug so klingende Namen wie "Adam Eva + Afro Beat", "Mami Watta" oder "Timbuktu". Mit seiner alle ZuhörerInnen einfangenden Stimme war Leo Keita in seiner Muttersprache Bambara, in Englisch, in Französisch zu hören begleitet von seinem von traditional bis jazzgefärbten Gitarrenspiel. Und natürlich sang er von Liebe, aber auch von Glaube und Leid - und dass immer so, dass man mitgenommen wurde in die heiße Wüste Afrikas. Zwei Profi-Musiker, die in Film, Fernsehen, Radio und auf vielen Konzerten mit anderen namhaften Künstlern unterwegs sind, hatte Leo Keita mitgebracht. Sebastian Hoffmann verstand es, die Bass-Gitarre in die Akustik dieser Kirche und die Gruppe so einzubinden, dass seine Soli besonderen Applaus erhielten. Und Karsten Gohde, der nicht nur am Saxophon und an der Querflöte begeisterte und viel Zwischenapplaus erhielt, war nach der Veranstaltung ebenso umringt wie Leo Keita und Mo Bitteye. Diese afrikanischen Instrumente und das elektronische Saxophon wollte das musikinteressierte Publikum unbedingt aus der Nähe sehen. Und immer wieder wurde bestätigt: Diese Mischung zwischen afikanischen Rhythmen und Jazz ist selten zu hören und war ein besonderer Genuss.
Das Wort „Höhepunkt“ wird manchmal zu oft für eine Wertung eingesetzt. Hier stimmt es: Dieser Abend war ganz sicher einer der Höhepunkte der bisherigen Konzerte von 12xk.
Und einen musikalischen Abend ganz anderer Art ist am 12.3.für den es eine interessante Programmänderung gibt: 12xk - kein Hering zum Frühstück.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Leine-Zeitung | Erschienen am 14.03.2013
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