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Ein Licht für den Frieden

Es ist jedes Jahr eine ganz besondere Stunde, wenn die Aussendungsfeier des Friedenslichtes in einer Kirche in Hannover stattfindet. Aber dieses Mal war es besonderer!
Seit Jahren organisieren diese Veranstaltung zwei Verbände christlicher Pfadfinder. In diesem Jahr gehörte zu den Organisatoren auch die Muslimische Jugend Deutschlands und eine Muslimin trog das Licht auch unter dem vielstimmigen Gesang der Besucher der vollen Kirche hinter den Fahnen der Pfadfinder-Verbände herein. Die entzündete, dicke Kerze beherrschte irgendwie den Raum. Unter den Klängen von: „Licht in der Nacht zeig uns den Weg aus der Dunkelheit….“ Nahmen Abgesandte der Besucher das Licht entgegen. Davor trug u.a. Tassim den Ausschnitt aus einer Sure des Koran vor und der Inhalt klang nicht so fremd in den Ohren:
Allah ist das Licht der Himmel und der Erde. Das Gleichnis Seines Lichts ist wie eine Nische, worin sich eine Lampe befindet. Die Lampe ist in einem Glas. Das Glas ist gleichsam ein glitzernder Stern - angezündet von einem gesegneten Baum, einem Ölbaum, weder vom Osten noch vom Westen, dessen Oel beinah leuchten würde, auch wenn das Feuer es nicht berührte. Licht über Licht.

Die Veranstaltung, die mit dem Lied „Hewenu Shalom Alejchim“ begonnen hatte, konnte nicht enden, bevor vor dem Segen das Lied „Flinke Hände, Flinke Füße“ fröhlich durch die Kirche klang.

Dann begann wie jedes Jahr das Abenteuer, das Licht heil an seinen Bestimmungsort zu bringen. Und es ging der Gedanke mit, dass dieses Licht Frieden bringen, Frieden erhalten soll. Und wenn ganz viele daran Glauben, wird es helfen - irgendwo und irgendwie, denn wie singen Pfadfinder? ... Wir haben Hoffnung, die uns trägt, die Brücken zu den Menschen schlägt....

Wem es nicht gelang, das Licht zu behüten, der konnte es sich erneut bei einer der drei historischen Straßenbahnen, die durch die ganze Stadt fuhren, abholen.
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